Kurzbericht AK Radverkehr des Landkreises von 2017

Unser Mitglied Konrad Bendiek hat an der Sitzung des Arbeitskreises Radverkehr des Landkreises Aschaffenburg teilgenommen und erstattet hierzu kurz Bericht.

"Am Anfang der Sitzung nahm sich Landrat Ullrich Reuter die Zeit, um die Begrüßung vorzunehmen und dankte den Teilnehmern für die Mitarbeit. Er forderte die Gemeinden auf, die vorhandenen Fördertöpfe zu nutzen. Anschließend führte Dr. Schupp den Arbeitskreis weiter und betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen LRA  und den kreisangehörigen Gemeinden hervorragend sei. Er wies daraufhin, dass landwirtschaftlichen Weg für den Radverkehr genutzt werden sollen und gewisse staatlichen Zuschüsse mit denen des Landkreises verbunden werden können. Das können sowohl nationale als auch europäische sein.

Dr. Schupp berichtete von der Eröffnung des Radweges Aschaffenburg - Alzenau und von Bahnübergängen der Kahlgrund-Bahn, die geschlossen werden sollen, um die Bahn sicherer und schneller zu machen. Er teilte weiter mit, dass seit Mitte des Jahres bei der Regierung von Unterfranken an einem Regionalplan für die Radverkehrsplanung gearbeitet wird. Herr Hock  vom Bauhof des Landkreises in Keilberg ist für die Kontrolle und  Überprüfung der Radwege und die Radwegebeschilderung im Ldks. zuständig.

Anschließend äußerte sich Herr Sawatzky vom Staatlichen Bauamt zu dem Stand der Radwegeplanung Feldkahl - Hösbach:

1. Bauabschnitt: Feldkahl -Rottenberg: Hier werden z. Zt. die beiden Untertunnelungen vorbereitet, die dann in zwei Nächten unter die Staatsstraße 2307 geschoben werden sollen.

2. Bauabschnitt: Schimborn - Kahltalradweg (Hauhoferfeld): Hier ist die Finanzierung noch nicht gesichert.

3. Bauabschnitt: Rottenberg - Hösbach (Stachus): Bei diesem Projekt konnte er noch keine zeitliche Einordnung vornehmen. Er sprach hier auch von einer Untertunnelung des Stachus, um Fußgänger und Radfahrer aus dem Autoverkehr herauszuhalten. Der Hösbacher Bgm., Herr Baumann, begrüßte diese Maßnahme und will sie auch unterstützen.

Beim TOP: "Stand Alltagsradwegenetz im Landkreis; Anregung für Weiterentwicklung" führte Dr. Schupp aus, dass der Landkreis asphaltierte Radwege bevorzugt, die eine Mindestbreite von zwei Metern haben müssen.

Von den 159 Km, die abgefahren wurden, waren 110 Km alltagstauglich."

 

 

 

Bauarbeiten Radweg Feldkahl - Hösbach Stacchus haben begonnen.

Wie im Arbeitskreis Radverkehr des Landkreises angekündigt, beginnt das staatliche Bauamt mit der Umsetzung des 1. Bauabschnittes der Radverbindung Feldkahl - Hösbach-Stacchus. Dieser Abschnitt umfasst die Teilstrecke von Feldkahl bis zur Abzweigung Wenighösbach/Rottenberg. Im Bild ist die Baustelle der Unterführung am Goldplatz zu sehen, von der dann wechselseitig Wenighösbach oder Feldkahl und Rottenberg erreicht werden können.

 

 

Radroute Aschaffenburg - Alzenau eröffnet

Die auf Landkreis-Ebene diskutierte und ursprünglich vom ADFC eingebrachte Verbindung Aschaffenburg - Alzenau wurde am 26.07.2017 eröffnet.Landrat Reuter, die Kommunalipolitiker aus den Anliegergemeinden und Vertreter des ADFC trafen sich dazu im Schluchthof in Kleinostheim.

Die Beschilderung ist durchgehend angebracht und es wurden einige Stellen auf der Route verbessert. Am Bahnhof-Nord - Dämmer Tor in Aschaffenburg Damm geht es los und geht über Mainaschaff/Kreuzäcker - Kleinostheim - Heißerackerhof - westlich von Hörstein - Wasserlos/Cranachstraße bis nach Alzenau. Von dort ist nur ein kurzes Stück zum Landesgartenschaugelände und zur Stadtmitte von Alzenau. Es besteht dort auch Anschluss an den Kahltal-Spessart-Radweg.

Alternativ kann vorher Richtung Kahl abgebogen werden. Selbstverständlich gibt es noch Optimierungspotential, aber erstmals besteht nun zwischen diesen beiden wichtigen Städten am Bayerischen Untermain eine ausgeschilderte Radverbindung. Wir wünschen allen auf der Route gute Fahrt.

 

 

 

 

 

Arbeitskreis Radverkehr 2016 des Landkreises Aschaffenburg

Sachstand Radwegförderung
Die Maßnahmenliste aus 2015 wurde hinsichtlich Plaungsstand und Umsetzung aktualisiert. Insgesamt ist festzustellen, dass das Förderprogramm von den Gemeinden gut angenommen wird.

Beschildertes Radwegenetz
Hier sind einige Verbesserungen geplant, so sollen mehr Hauptrichtungswegweiser installiert werden (mind. alle 5 km), um Radtouristen und Ausflugsradfahrern öfter einen Überblick über die noch zurückzulegenden Entfernungen anzuzeigen. Es erfolgte Feststellung des Bestandes und an einigen Stellen Korrekturen (In Kleinostheim z.B. Wegweisung nach Geiselbach entfernt). Die Umsetzung wird sukzessive im Rahmen von routinemäßigen Umbeschilderungen erfolgen. Im Rahmen dieses Tagesordnungspunktes wurde auch das Thema Ortshinweistafeln an Radwegen angesprochen. Hierzu gibt es
bereits Beispiele entlang des Kahlgrund-Spessart-Radweges. Es wurde vereinbart, den
Gemeinden verschiedene Gestaltungsvorschläge an die Hand zu geben. Je nach
Intention kann die Gemeinde dann die für sie sinnvoll erscheinende Ausführungsvariante
aufstellen.

Digitales Kartenmaterial
Es wurde berichtete, dass der Landkreis die Firma VIANOVIS beauftragt hat, das
Bestandsnetz des Landkreises für ein Tourismusportal (Internetplattform) zu digitalisieren.
Der weitere Ausbau dieser Internetplattform und Ihrer Nutzermöglichkeiten soll dann sukzessive erfolgen. Die
Landkreise Main-Spessart, Würzburg und Schweinfurt haben diese Internetplattform bereits eingeführt, so dass der Nutzer über die Landkreisgrenzen hinaus seine Touren planen kann.
Der Link für den Landkreis Aschaffenburg lautet:

vianovis.net/lkr-aschaffenburg/

Es wurde angeregt, auch die Stadt Aschaffenburg und den Landkreis Miltenberg diesbezüglich anzusprechen. Würden diese beiden Gebietskörperschaften ebenfalls dieses System nutzen, könnte damit der gesamte bayerische Untermain abgebildet werden.


Verbindung Alzenau-Aschaffenburg
Sehr konkret wurde es am Beispiel der Radroute Alzenau-Aschaffenburg. Bestehende Mängel wurden aufgenommen und in gesondertem Kartenmaterial, welches seitens der Landkreisverwaltung in umfangreichen Vorarbeiten erarbeitet wurde dargestellt.

Die Verbindung soll vom Bahnhof-Nord Aschaffenburg bis zur Stadtmitte Alzenau geführt
werden. Die Strecke ist 18 km lang und somit deutlich kürzer als die Straßenverbindung
bzw. die Fahrt mit dem ÖPNV. Entlang der Strecke werden, zählt man die Einwohner von
Aschaffenburg, Mainaschaff, Kleinostheim, Karlstein, Kahl und Alzenau zusammen, rund
120.000 Menschen miteinander verbunden bzw. vernetzt. Die Bedeutung dieser Strecke
im Grundnetz des Landkreises ist somit von großer Bedeutung.

Betreffend der Führung im Gemarkungsgebiet Alzenau ist die Stadt Alzenau der Empfehlung Kreises Aschaffenburg und des ADFC gefolgt, die Radroute abzweigend zunächst unterhalb Hörstein westlich über die Cranachstraße nach Alzenau zu führen. Eine Führung nach der Bezirksstraße noch weiter westlich, um die Steigung zu umgehen wurde abgelehnt.

In Mainaschaff nördlich der Bahn wurde die Routenführung kritisch betrachtet. Die Ausweitung des Gewerbegebiets (Schwerverkehr) und die teilweise Freigabe von Tempo 60 in diesem Bereich verlangen nach entsprechenden Maßnahmen. Hier wurden Schutzstreifen als Lösung vorgeschlagen.

Für die gesamte Strecke soll ein Wegweisungskonzept in Abstimmung mit den Gemeinden umgesetzt werden.

Weitere Themen
Es wurden die Planungen der Radverbindung Feldkahl-Hösbach und die Machbarkeitstudie zum Radschnellweg thematisiert.

Ausblick auf 2017
Zum nächsten Arbeitskreis in 2017 wird der Kahltalradweg näher betrachtet. Hintergrund sind mögliche Synergien mit der derzeit laufenden Machbarkeitsstudie zur Optimierung der Bahnübergänge entlang der Kahlgrundbahn.

Arbeitskreis Radverkehr 2015 des Landkreises Aschaffenburg

Arbeitskreis Radwege im Landkreis Aschaffenburg ins Leben gerufen - ADFC und VCD mit dabei

Am 07.07.2015 hatte im Landratsamt ein erstes Treffen eines Arbeitskreises Radverkehr stattgefunden. Neben den Vertretern der Verwaltung und der Kreistagsfraktionen waren ebenso der ADFC und der VCD beteiligt. Der ADFC und die Verwaltung hatten bereits im Februar das Thema Hauptradwegenetz beraten. Demzufolge waren die Vorschläge des ADFC und der Verwaltung für die Hauptrouten im Landkreis sehr ähnlich. Maßgebliches Kritierium ist eine durchgängige Befahrbarkeit im Landkreis entlang der Bevölkerungshauptachsen (Kahl-AB, Kahltal-Spessart-Radweg, Verbindung Schimborn-Hösbach und Aschafftal per Radschnellweg).

Präsentation ADFC 07.07.2015 Sitzung Arbeitskreis Radverkehr

 

 

Übersichtskarte Radwegekonzept Landkreis Aschaffenburg

Radschnellverbindung Aschafftal gefordert

Der ADFC hat für den Bereich Aschafftal (Aschaffenburg-Goldbach-Hösbach-Laufach/Bessenbach/Waldaschaff) einen Vorschlag für einen Radschnellweg ausgearbeitet. Dieser wurde an das Landratsamt weitergereicht und wird demnächst dort auf einem Termin beraten werden. Im Wesentlichen soll der bereits bestehende Weg auf der Südseite der Autobahneinhausung mit einbezogen werden. Einzelne Problemstellungen sind noch zu lösen.

Anfangskonzept Radschnellweg Aschafftal

Tunnel Heigenbrücken wird wohl nicht Auto - oder Radwegtunnel

Am 20.10.2014 fand seitens der Bürgerinitiative Heigenbrücken eine Veranstaltung statt, auf welcher der Leiter des staatlichen Bauamts Herr Biller die Potentiale und Kosten einer weiteren Nutzung des Schwarzkopftunnels zwischen Heigenbrücken und Laufach-Hain aufzeigte. Kurzum die Kosten je nach Variante von 28 bis 43 Mio. € werden wohl einer Realisierung entgegensprechen. Im Tunnel wären ca. 32.500 Kubikmeter verseuchtes Erdreich abzubauen und erhebliche Sicherungsmaßnahmen zu treffen. Egal ob Radweg oder Autostraße in beiden Fällen wären die technischen Maßnahmen erforderlich, genauso wie Unterhaltskosten, welche eine Wirtschaftlichkeit missen lassen.

Falsch waren die Zahlen von Herrn Biller bezüglich der Zugerreichbarkeit von Frankfurt. Ab Heigenbrücken sind dies nur ca. 50 Minuten mit dem Regionalexpress. Der Ansatz von ca. 70 Minuten wäre eher für das Auto zutreffend (Werte offenbar vertauscht).

Für Radfahrer und andere gibt es die Alternative ab Laufach bis Heigenbrücken den Zug zu nutzen. Im VAB-Gebiet ist die Mitnahme von Fahrrädern nach 09:00 Uhr an Werktagen, sowie Samstags und Sonntags ganztägig kostenfrei.

Immer mehr neue Wegweiser

Wer sich im Landkreis Aschaffenburg mit dem Fahrrad durch Wald und Feld bewegt, dem werden die neuen Wegweiser schon aufgefallen sei, die in letzter Zeit vermehrt auftauchen. Diese wegweisende Beschilderung,
die in vielen anderen Regionen schon längst Standard ist, markiert die verkehrsarmen Fahrrad-Routen durch den Kreis. Sie werden nicht nur von Touristen genutzt. Auch Alltagsradler können die Strecken in vielen Fällen wählen, soweit sie sich für eine alltagstaugliche Verbindung eignen. Die neue Beschilderung soll die R-Wege 1 bis 9 langfristig ersetzen. Die R-Markierung hatte sich nicht bewährt. Sie war vielfach ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse von Radlern auf Strecken angebracht worden, die zum Radfahren wenig geeignet sind. Die neue Beschilderung orientiert sich an einem Netz, das der ADFC Aschaffenburg-Miltenberg ausgearbeitet hatte. Im Kreis Miltenberg ist die wegweisende Beschilderung inzwischen komplett. Die Stadt Aschaffenburg erstellt derzeit ein Konzept, wie Oberbürgermeister Klaus Herzog auf Anfrage des ADFC mitteilte. Dieses Konzept fürdie wegweisende Beschilderung solle zum Jahresbeginn 2011 fertiggestellt sein und dann ebenfalls der Öffentlichkeit präsentiert werden.

ADFC für neuen Radweg im Kahlgrund

(UMGESETZT: Der Radweg wurde mittlerweile gebaut!)

Der ADFC Aschaffenburg setzt sich für eine neue Radwegeverbindung im Kahlgrund im Bereich der Gemeinde Blankenbach ein. Nach unserem Vorschlag in einem Brief an die Gemeinde sollen die etwa 250 Meter des Fußgängerweges, der von der Kahlbrücke in der Nähe der Fledrichsmühle zum Blankenbacher Ortsteil Erlenbach führt, als Geh- und Radweg ausgebaut werden. Dies könnte im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung der Kahlbrücke geschehen. Bisher ist der Weg eher ein Trampelpfad, der selbst für Fußgänger, vor allem bei nassem Wetter, eher schlecht als recht genutzt werden kann.

 

 

© ADFC Aschaffenburg-Miltenberg 2017