Der zweite Primavera Bikeday!

Egal ob Mountainbiker, Rennradfahrer oder E-Biker: Beim Bikeday ist für jeden etwas dabei. Viele Fahrradgeschäfte aus der Region werden vor Ort sein und den Besuchern die neuesten Trends rund um die verschiedensten Bikes präsentieren. Und wer dann Interesse an einem der Räder hat, kann gleich vor Ort testen. Außerdem wird es auch die passenden Bikeday-Sonderangebote geben.

Neben den Fahrradneuheiten 2019 erwartet Sie auf dem großen Parkplatz am Honisch Beach ein großes Rahmenprogramm mit Bike Shows, Live-Musik und Unterhaltung für die ganze Familie.

Ein weiteres Highlight des Bikeday: Die Profis von unseren Radsport- und Mountainbikevereinen aus der Umgebung werden Radtouren durch die ganze Region führen. Rennradtouren, Touren für echte Mountainbike-Profis oder für Einsteiger. Die Anmeldung zu diesen ist auf primavera24.de/bikeday möglich – die Teilnahmegebühr beträgt nur 10 Euro pro Tour. In der Gebühr enthalten sind aber auch noch ein hochwertiges Funktionsshirt von Craft, eine Trinkflasche, ein Mineraldrink und einen Müsliriegel, um Power für die Tour zu haben.

Der ADFC ist vor Ort mit einem Stand vertreten und führt Sicherheitsüberprüfungen mit Codierung durch. Darüber hinaus beraten wir über radtouristische Angebote und generelle Fragen zum Radverkehr. Informationen gibt es auch zum Radgesetz Bayern, welches der ADFC auf bayerischer Ebene fordert. Von Aschaffenburg aus bietet der ADFC eine geführte Tour nach Niedernberg an.

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Bericht Zukunftskongress „Mobilität von Morgen“

Unter diesem Motto öffnete der Zukunftskongress am 30.März in Kahl seine Pforten. Nach dem Grußwort des Kahler Bürgermeisters Jürgen Seitz (SPD) führte Moderator Gregor Thiel durch den Tag mit neun Referenten zu verschiedenen Themen rund um die Mobilität.

Den Start machte Tino Fleckenstein, radpolitischer Sprecher des ADFC. Er berichtete von Radschnellprojekten in Göttingen und Mülheim/Ruhr und erläuterte die Planungen in der Region. Aktuell wird zwischen Darmstadt und Frankfurt ein Radschnellweg gebaut, auf welchem der Radverkehr schnell, getrennt vom Fußverkehr und möglichst kreuzungsfrei auf gesonderten Routen geführt wird, deren Breiten auch ein gefahrloses Überholen zulassen. In der Region Aschaffenburg läuft aktuell eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg im Aschafftal (Hösbach-Aschaffenburg). Logisch wäre es daran anzuknüpfen und über Mainaschaff – Kleinostheim bis nach Kahl eine durchgehende Strecke für den Alltagsradverkehr anzubieten. Ein weiteres wichtiges Projekt für das Radwegenetz im Kreis wäre die Optimierung der Brücke Mainaschaff-Stockstadt, welche nicht nur eine Rolle in der Nahmobilität hat. Fahrradstraßen wären in der Region eine Option nicht nur in Ortsgebieten, sondern auch für Routen zwischen den Gemeinden. Tino Fleckenstein stellte klar, dass Radverkehr schneller, elektromobil, breiter (Anhänger/Lastenräder) und vor allem mehr wird und die Radinfrastruktur darauf abgestellt werden muss. Im Landkreis Aschaffenburg werden die Anforderungen oft nicht erfüllt. Betreffend Bike-and-Ride fehlen teils die Radabstellmöglichkeiten an Bahnhöfen, teils gibt es erhebliche qualitative Mängel.

Radverkehrskonzept Miltenberg

Andrea Fromberg vom Büro Via aus Köln stellte das Radverkehrskonzept des Landkreises Miltenberg vor. Dort wurde in Gesprächen mit jeder der Gemeinden die Mängel und Lücken im Radwegenetz beschrieben und Maßnahmen festgelegt, um diese abzustellen. Dabei erfolgte eine sehr genaue Erfassung hinsichtlich Radbreiten, Oberflächenqualitäten, Bewertung der Unfallzahlen, und mögliche Routenführungen. Der Mainradweg im Bereich des Landkreises Miltenberg soll als Radvorrangroute ausgebaut werden, da dieser eine wichtige und stark befahrene Route darstellt. Es erfolgte darüber hinaus eine Bürgerbeteiligung mit mehreren öffentlichen Veranstaltungen.

So etwas in der Form wünschen wir uns für den Landkreis Aschaffenburg, um bessere Angebote vor allem für den Alltagsradverkehr zu schaffen. Der Landkreis Miltenberg hat sich wie auch die Stadt Aschaffenburg auch an der bike-and-ride-Offensive der DB beteiligt und versucht in die Förderung zu kommen. Im Landkreis Aschaffenburg wurde diese Chance leider erst mal verpasst.

Shared Space

„Shared Space“ war das Stichwort von Katalin Saary, welche vor zwei Jahren in der Bürgerwerkstatt Verkehr in Kleinostheim aufgetreten ist. Anhand von Vorher-Nachher-Fotos wurde demonstriert, wie Verkehrsräume in Ortszentren so gestaltet werden können, dass alle Verkehrsteilnehmer diese gemeinsam nutzen können. Gerade in den Niederlanden wird dies oft so praktiziert, aber auch in der Region gäbe es einige Fälle, in denen dies geprüft werden sollte.

Nach weiteren Vorträgen zu Elektromobilität und wie diese in der Praxis funktioniert folgte Klaus Mark vom VCD Aschaffenburg mit einem Beitrag zum Carsharing.

Bedarfsverkehren (Abend/Wochenende)

Abgerundet wurde die Veranstaltung von Benjamin Schmidt von der Metropolis Service GmbH zu Bedarfsverkehren in der Region. Hier konnte er von den Erfahrungen im Anruf-Sammel-Transport der Stadtwerke Aschaffenburg berichten. Dort ist es nicht nötig auf dem Rathaus die Fahrscheine zu kaufen, die Fahrt kann per Handy-App oder Telefon mindestens 30 Minuten vor Fahrtbeginn gebucht werden. Das Routingsystem fasst mehrere Fahrtanforderungen zu einem Fahrtauftrag zusammen. Die Fahrgäste werden von ÖPNV Haltestellen im Stadtgebiet bis zu der Zieladresse in Aschaffenburg oder den Gemeinden Mainaschaff, Glattbach, Goldbach, Haibach, Sulzbach und Stockstadt gefahren.

Die Vorträge überraschten mit vielen neuen Einsichten zu den Entwicklungsmöglichkeiten der Mobilität in der Region. Die Referenten überzeugten in häufig humorvollen Vorträgen mit fundiertem Fachwissen, was zu einer aufmerksamen und gut gelaunten Zuhörerschaft führte. Im Vorraum des Festsaals präsentierten die Veranstalter, der ADFC Aschaffenburg-Miltenberg, der Agenda 21-Beirat Kahl am Main, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Aschaffenburg-Land, der Solarverein Oberer Kahlgrund sowie der VCD Aschaffenburg-Miltenberg Informationen zu Ihren Organisationen und standen den Besucherinnen und Besuchern für Fragen und Anregungen rund um das Kongressthema zur Verfügung.

Die Präsentationen können unter folgendem Link heruntergeladen werden:

https://www.zukunftskongress-untermain.org/berichte-pr%C3%A4sentationen-2019/

Zukunftskongress Bayerischer Untermain

Mobilitätskonzepte für morgen

Stellen Sie sich vor, Sie sind ohne Staus in umweltschonenden, leisen Fahrzeugen unterwegs und genießen das Radfahren und Zu-Fuß-Gehen auf sicheren Wegen. Ihr Wohnort verfügt über genügend öffentliche Plätze für Begegnung

und Ihre gesamte Region über ein gut ausgebautes, aufeinander abgestimmtes öffentliches Verkehrsnetz. Wie können wir mobil bleiben und gleichzeitig unser Lebensumfeld menschenfreundlich und klimagerecht gestalten? Auf dem 2. Zukunftskongress Bayerischer Untermain wurden diesmal Expertinnen und Experten eingeladen, die ihre Ideen für eine zukunftsfähige Mobilität präsentieren werden.

Veranstalter ist der Arbeitskreis Zukunftskongress. In diesem Jahr haben mitgewirkt (in alphabet. Reihenfolge):

der ADFC Aschaffenburg-Miltenberg, der Agenda 21-Beirat Kahl, einige Ortsverbände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der Solarverein Oberer Kahlgrund e. V. Sowie der VCD Aschaffenburg-Miltenberg. Die gemeinsame Veranstaltung verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele.

Für die Teilnahme am Kongress ist keine Anmeldung erforderlich und sie ist auch in diesem Jahr wieder kostenfrei. Getränke und Mittagsverpflegung können im Kongressgebäude erworben werden. Die Festhalle Kahl ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (ab Bahnhof Kahl mit Buslinie 50 oder Citybus 32 zum Rathaus, nachfolgend ca. 450 m zu Fuß).

Der ADFC ist mit einem Beitrag zum Radverkehr in der Region und einem Informationsstand vertreten.

Festhalle Kahl, 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr am 30.03.2019

Programm:

Ab 9.30 Uhr Einlass

 

9.45 – 9.55 Uhr Begrüßungsansprache, Arbeitskreis Zukunftskongress

9.55 – 10.00 Uhr Grußwort

Schirmherr Jürgen Seitz, Bürgermeister Gemeinde Kahl a. M.

10.00 – 10.30 Uhr Entwicklungspotentiale für Mobilität in der Region

Tino Fleckenstein (Radpolitischer Sprecher des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V.)

Auf Radreisen besuchte Tino Fleckenstein elf Länder Europas und durchquerte mehrfach die Bundesrepublik. Dabei steuerte er gezielt fahrradfreundliche Kommunen an. Im Vortrag wird er über die Radwegsituation im Landkreis Aschaffenburg und von Radschnellwegprojekten in Essen und Göttingen berichten. Er stellt einige Ansätze des ADFC zur Förderung des Radverkehrs in der Region vor.

10.30 – 11.00 Uhr

Best-Practice-Modelle für den ÖPNV

Theo Grünewald (Kreisrat, Gemeinderat Schöllkrippen)

wird anhand vorbildlicher Beispiele aus anderen Ländern (Südtirol, Schweiz) über Perspektiven des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) berichten.

11.00 – 12.00 Uhr

Radwegeverkehrskonzept im Landkreis Miltenberg

Andrea Fromberg, Diplom-Geografin

(Planungsbüro VIA eG, Köln)

entwickelt schwerpunktmäßig Nahmobilitätsprojekte (Rad- und Fußverkehrskonzepte), in denen Moderations- und Kommunikationsprozesse einen großen Stellenwert besitzen. Seit 2016 bearbeitet sie das Radverkehrskonzept für den Landkreis Miltenberg, das im Frühjahr 2019 in die politische Beschlussfassung gehen soll.

12.00 – 13.00 Uhr

Shared Space – Straßen für Alle

Dipl.-Ing. Katalin Saary,

(Inhaberin Planungsbüro Mobilitätslösung)

Lebendige Städte sind mehr als nur Häuser, Straßen und Autoverkehr, sondern auch Lebensräume. „Shared Spaces“ ist ein Planungsprinzip, das Menschen die Begegnung miteinander einfacher macht. Wie kann es gelingen, dass alle Ansprüche an den öffentlichen Raum gerecht verwirklicht werden? Welche Rolle spielen die Gestaltungskonzepte „Shared Space“ und „Begegnungszone“? Was bedeutet das für die Planung in der Praxis? Gezeigt werden auch gute, funktionierende Beispiele aus dem In- und Ausland

13.00 – 13.45 Uhr Mittagspause

13.45 – 14.00 Uhr Videovorführung „Die Stadt: Reich des Fahrrads?“

mit freundlicher Genehmigung von FutureMag ARTE

Im Beitrag werden die Städte Paris, Straßburg, Kopenhagen und Tokio beleuchtet und Trends im Bereich Radfahren thematisiert.

14.00 – 14.45 Uhr

Forschungsbasierter Ausblick in eine neue mobile Zukunft

Martin Randelhoff,

Grimme Online Award 2012 für www.zukunft-mobilitaet.net

Wie wird sich unsere Mobilität in den nächsten 50 Jahren verändern? Gibt es bald leistbare E-Fahrzeuge

mit hohen Reichweiten? Bewegen wir uns öfter auch wieder mit Muskelkraft? In einer kleinen Zeitreise nimmt Herr Randelhoff die Zuhörer mit in eine forschungs- und modellstudienbasierte Zukunftsvision der Mobilität.

14.45 – 15.30 Uhr

Woher kommt die Energie für die Mobilität von morgen?

Roland Philipps,

(EWS Elektrizitätswerke Schönau eG)

Die Mobilität von morgen muss ressourcenschonend, abgasfrei und klimaneutral sein. Dabei kommt dem Energieträger Strom eine entscheidende Rolle zu, denn der Elektromotor ist die effizienteste Antriebsform. Der Vortrag geht darauf ein, wieviel Energie die Mobilität von morgen benötigt, und wie diese klimaneutral und in Bürgerhand bereitgestellt werden kann.

15.30 – 16.00 Uhr

Erfahrungen mit der Elektromobilität

Stephan Schmauder (Stadtrat, Alzenau)

berichtet über eigene tägliche Erfahrungen mit der Elektromobilität im Wandel der Rahmenbedingungen der letzten 10 Jahre . . . vom selbstgebastelten Ladesystem im Netz der Gleichgesinnten zur Schnell-Ladesäule mit Abrechnung per App.

16.00 – 16.30 Uhr

Car-Sharing-Modell Aschaffenburg

Klaus Mark (VCD AB/MIL)

Vor 20 Jahren begann der VCD in Aschaffenburg mit dem Aufbau eines Car-Sharing-Systems. Welche Startschwierigkeiten gab es? Welchen Nutzen bringt so ein System? Welches Potential hat Car-Sharing für eine ökologische Verkehrswende?

16.30 – 17.00 Uhr

Anruf-Sammel-Transport: Mit effizienten Bedarfsverkehren Mobilität zukunftsfähig gestalten

Benjamin Schmidt

(Metropolis Service GmbH)

Der Anspruch von Bedarfsverkehren ist es, die Flexibilität und Mobilität der Bevölkerung bis tief in die Abendstunden zu gewährleisten und dabei die wirtschaftlichen Zwänge der Kommunen zu beachten. Mit der Umsetzung unseres Konzepts im AST Aschaffenburg konnten die Fahrzeiten stark ausgeweitet werden, ohne dabei Kosten zu steigern.

Hier der Folder zur Veranstaltung!

Mitgliederversammlung mit Vortrag Stadtplanungsamt zur aktuellen Radverkehrsförderung in Aschaffenburg

Am 21.11.2018 konnte der ADFC Aschaffenburg-Miltenberg auf seiner Mitgliederversammlung den Stadtplanungsamtsleiter Dirk Kleinerüschkamp und den Radverkehrsbeauftragten Jörn Büttner als Referenten begrüßen.

 

Herr Kleinerüschkamp stellte nach den organisatorischen Gegebenheiten (Planungsamt, Fahrradforum, Haushaltsmittel) zunächst die Fortschritte in der Radverkehrsförderung dar.

  • Freigabe aller Busspuren in Aschaffenburg für den Radverkehr

  • Verbesserung Anbindung Umlandgemeinden u.a. Beteiligung an der Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg Aschafftal

  • Fahrradfreundliche Infrastuktur – insbesondere Abstellanlagen

In seinem Ausblick auf 2019 ging er auf die Planungen z.B. für die Umsetzung der Wegweisung, Sicherung Radfahrstreifen Darmstädter Straße, Bike+Ride-Anlagen oder die Kommunikationsstrategie ein.

 

Nach seinem Vortrag bedankte sich Herr Kleinerüschkamp ausdrücklich für das Engagement des ADFC. Es wurden noch verschiedene Fragestellungen diskutiert, u.a. die noch nicht erfolgte Freigabe der Einbahnstraße Karlstraße für den Radverkehr.

 

Jedes Jahr möchten die Vertreter des Stadtplanungsamtes nun beim ADFC vorbeikommen, um Aktuelles rund um den Radverkehr mit uns zu diskutieren. Beide Seiten profitieren hiervon sicherlich.

BR Radltour - ADFC Aschaffenburg-Miltenberg beteiligt am Infostand des ADFC-Bayern

Am 03.08.2018 endete die BR-Radltour 2018 in Marktheidenfeld. Am Infostand des ADFC Bayern war der ADFC Aschaffenburg aktiv beteiligt. Es wurde u.a. das Radverkehrsgesetz Bayern beworben, für das sich der Landesverband stark macht.

Die interessante Abweichung zu bisherigen Infoständen war der Aspekt, dass dieser zum einen in die Nacht hinein statt gefunden hat und eine spezifische Radveranstaltung mit ca. 10.000 Teilnehmern dazu stattfand. Entsprechend hoch war die Nachfrage nach Informationen, Beratungen und Glücksraddrehen. Viele Anwesende haben das Anliegen des ADFC für ein bayerisches Radgesetz utnerstützt.

Am Stand waren wir mit Marnfred Röllinghoff, Herbert Schrom, Manfred Hartmann und Tino Fleckenstein vertreten.

Parallel dazu hat unsere Landesvorsitzende die letzte Etappe der BR-Radltour von Kitzingen bis Marktheidenfeld bei glühender Hitze mitgemacht. Am Ziel wurden die Teilnehmer der BR Radltour von "König Ludwig" unserem Maskottchen der Kampagne für bayerische Radgesetz begrüßt.

Veranstaltung "200 Jahre Drais'sches Laufrad - wie es dazu kam und wie es weitergeht"

Dass der Freiherr von Drais vor genau 200 Jahren das Fahrrad erfunden hat, war auch für den ADFC Aschaffenburg-Miltenberg Anlass, diesem Jubiläum eine besondere Veranstaltung zu widmen. Sie fand statt beim nächsten Monatstreffen, das wir aber zu diesem Anlass ins Hotel “Wilder Mann”, Aschaffenburg, Löherstraße 51, verlegt hatten. Referent war unser Mitglied Bernward Bayer, der vielen von unseren Treffen bekannt ist, aber auch von einer Radtour, die er in diesem Sommer zum 50. Breitengrad nach Ober-Roden geführt hat und die allen ca. 30 Teilnehmern in sehr guter Erinnerung bleiben wird.

Ursächlich für die Drais´sche Entwicklung war der Ausbruchs des indonesischen Vulkans Tambora im April 1815 Missernten, sodass viele Pferde mangels Futter geschlachtet werden mussten und 1817 dann das erste Laufrad als Alternative fuhr.

Es gab einen sehr guten Überblick über die Funktionsweisen der Antriebe, der Bremsen und der Lenkung  der ersten Fahrräder von Drais` Fahrrad bis zu den heute bekannten Modellen, die sich damals noch deutlich unterschieden. Er ging auch die Entwicklung der verschiedenen Antriebstechniken über diesen Zeitraum ein. So fanden bereits im 19. Jhd. Versuche statt Fahrzeuge auch mit Dampf- oder Elektroantrieb (!) fortzubewegen. Eingang fanden auch wichtige Entwicklungen in der Reifentechnik - denn ohne Luftbereifung wäre das heutige Fahrrad nicht denkbar. Waren die ersten Fahrräder eher Laufräder, so kam 1866 der Pedalantrieb dazu. Dabei gab es auch Etappen wie das Hochrad, welches jedoch im Betrieb nicht sicher war und es viele Unfälle gab. Dies führt dann wieder zum Niederrad mit schneller Antriebsübersetzung. In der Folge kamen weitere Elemente, wie eine Lampe, Schutzbleche, eine Klingel, ein Packträger, hinzu und wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Standardausrüstung von Fahrrädern.

Interessant war der Ausblick, der Mitte des 20. Jhd. auf die heutigen Verkehrsverhältnisse gemacht wurde. Hier gab es einige Parallelen aber auch Unterschiede. Hier kamen z.T. Fahrräder gar nicht vor. Das hat sich wie bekannt etwas anders entwickelt.

 

Messe MeinLeben - Stadthalle Aschaffenburg

Am Sonntag, den 13.11.2016 sind wir von 11 - 17 Uhr auf der Messe MeinLeben in der Stadthalle Aschaffenburg. Hier die Fotos vom 12.11.2016.

 

Mit dem Rad zur Arbeit Auszeichung 2016

Genau 1376 Beschäftige aus 289 verschiedenen Betrieben in der Region sind im Sommer mit dem Rad zur Arbeit gefahren – und haben sich damit an der AOK-Aktion beteiligt. Am Mittwoch zeichnete die Krankenkasse unter den Teilnehmern am bayerischen Untermain die Sieger aus: Den regionalen Hauptpreis gewann Ulrike Klug aus Niedernberg (Kreis Miltenberg). Weitere Gewinner sind: Sabine Brönner (Großostheim), Alexander Leckert (Aschaffenburg-Obernau), Birgit Starauschek (Hösbach), Jürgen Herzog (Aschaffenburg-Schweinheim) und Wilma Bramm (Sulzbach, Kreis Miltenberg).

Über 55 000 Teilnehmer in Bayern haben rund 21,5 Millionen Kilometer erradelt und durch den Verzicht aufs Auto 4 250 000 Kilogramm CO2 eingespart.

Der Gewerkschaftsbund DGB Bayern und die VBW (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) unterstützen die gemeinsame Initiative von AOK und dem Allgemeinen deutschen Fahrradclub ADFC im Freistaat. Beide Partner waren von Anfang an dabei.

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