Stellungnahme ADFC zu neuem Mainradweg gegenüber der Gemeinde

Nachdem die neue Führung Mainradweg bereits am 29.07.2025 im Ausschuss BMK-Ausschuss behandelt wurde, hatten wir kurzfristigst eine Stellungnahme zu den verschiedenen Fragestellungen verfasst.
Bei der Diskussion im Gremium wurde am Abend auch auf unsere Stellungnahme eingegangen. Bürgermeister Dennis Nesswald betonte, dass er sehr viele positive Rückmeldungen erhalten hat. Es gibt punktuelle Änderungen, die zeitnah umgesetzt werden sollen:
- Die Beschilderung mit Z 237 Radfahrstreifen wird entfernt. Dafür wird das Zeichen 240 Gemeinsamer Geh- und Radweg in den kurzen Abschnitten zur Mühlstraße gesetzt.
- Bei der Roteinschlämmung wird mit gestrichelten Linien abgegrenzt.
Die Regelung insgesamt bleibt bestehen, was wir ausdrücklich begrüßen.
Die getroffene Lösung, die von der FDP vorgeschlagen und vom ADFC unterstützt wurde, ist grundsätzlich positiv und eine erste Maßnahme.
Wie wir am Sonntag und in den Tagen davor beobachten konnten fahren die Radfahrer fast durchgängig auf der Mühlstraße und damit auf dem dafür vorgesehenen Weg. Die Quote liegt bei über 95 %. In dieser Hinsicht: Ziel erreicht. Es waren nur sehr vereinzelte ältere Radfahrer, die sich auf den Weg direkt am Main bewegt haben.
Wir haben eine Reihe positiver Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten, sowohl von Radfahrern als auch Fußgängern, die dort unterwegs sind. Vielleicht wäre es angebracht die Dinge voranzubringen bzw. zu optimieren und nicht diese schlechtzureden. Wir haben „Gemeinsam für Kleinostheim“ wegen ihrer 20 Kritikpunkte angeschrieben. Diese stehen bei dieser Gruppierung auf deren Internetseite, wie uns mitgeteilt wurde und zeugen nicht von tieferen Kenntnissen zum Thema Rad- und Fußverkehr. Schade, dass hierbei kein fachlicher Rat von unserer Seite angenommen wird/wurde.
Eine Lösung muss noch für die schlechte Belagsqualität gefunden werden für Leute mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen, die direkt an das Mainufer wollen. Wohlgemerkt: Es ist ein Anfang zur Weiterentwicklung des Mainufers, noch nicht das Ende.
Antworten zu Fragestellungen von „Gemeinsam für Kleinostheim“
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Dies deckt sich nicht mit unserer Einschätzung. Es stimmt, dass einige auf dem Gehweg fahren, dies hält sich aber in Grenzen. Vor allem an Wochenenden hat sich die Situation für Spaziergänger usw. direkt am Mainufer sehr deutlich verbessert.
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Das ist uns nicht bekannt.
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Eine Roteinschlämmung für einen Hinweis auf den stattfindenden Radverkehr ist nicht unüblich und wird andernorts seit Jahren praktiziert, u.a. in Aschaffenburg. Das dies offenbar ein Problem ist, ist kein Radverkehrsthema, sondern hat wohl mit dem Qualifikationsstand der Auslieferfahrer zu tun.
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Bezüglich der Qualität für den Fußverkehr muss eine bessere Lösung gefunden werden. Das heute dort befindliche relativ grobe Material ist ungeeignet. Es muss eigentlich die gleiche Qualität des Belages für die Radverkehrs- und die Fußverkehrsführung bestehen. (Siehe auch NRVP-Leitfaden zu dazu).
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Dies sehen wir jetzt nicht als entscheidendes Problem. Zurückweisung des Punktes.
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Vielleicht wäre eine 20 km/h Regelung für den ganzen Bereich oder als definierten „Shared Space“ zielführender gewesen. Nach unserem Kenntnisstand wurde die Regelung verkehrsberuhigter Bereich von den Anwohnern im Vorfeld gefordert.
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Dass dort Rennradfahrer mit 35 km/h fahren halten wir für ein Gerücht und wenn für eine Ausnahme. Auf Pflaster und mit den bekannten Verschwenkungen scheidet dies u.E. aus, diese Rennradfahrer orientieren sich eher Richtung B 8. Vielleicht wäre es an Ansatz in Bereichen mit direkten Ausfahrten eine Abmarkierung wie bei anderen Radwegen an den relevanten Stellen aufzubringen. Beispielhaft hat dies die Stadt Offenbach in ihren Fahrradstraßen gemacht. Dies sollte geprüft werden. Die Konstellation, dass der Mainradweg direkt an Grundstückseinfahrten vorbei führt gibt es auch an anderen Orten, u.a. Großwallstadt. Dort sind keine Unfallauffälligkeiten – bei wesentlich höheren Kfz-Verkehrszahlen – vorhanden.
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Früher gab es anstelle der neu gemachten Pflasterung gar keinen Weg. Nun sind Übergänge (Zeichen 239) für den Fußverkehr vorhanden. Zurückweisung des Punktes.
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Verkehrsspiegel machen u.E. Keinen Sinn. Radfahrer werden zu spät erkannt. Zurückweisung des Punktes.
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Das ist mittlerweile „state of the art“ in der Radverkehrsförderung, insbesondere, wenn der Radverkehr bevorrechtigt ist. Zurückweisung des Punktes.
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Thema bei uns nicht bekannt. Es ist nicht schlüssig,inwieweit sich dies auf den bestehenden Radweg bezieht. Zurückweisung des Punktes.
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Der Weg wurde erst einmal als Bestand in die Radverkehrsführung integriert.Ja, der Weg ist schmal, sehen wir aber bei der sehr geringen Verkehrsmenge (1 Kfz/Stunde gemittelt, wohl nie mehr als 10 Kfz Stunde !) als verkraftbar. Zurückweisung des Punktes.
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Das Thema Pausenplätze etc. ergibt sich auch für den Radverkehr, nachdem die Sitzbänke am Fußweg sind. Dies sollte ggf. in ein Gesamtkonzept Eingang finden.
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Hieran waren wir nicht beteiligt, auch zu der Planung wurden wir nicht gehört. Die Signale, die uns von der Bürgerschaft und Radfahrenden erreichen sind andere. Am 27.7. sind wir mit einer Gruppe des ADFC (Radtour Radwerk Kleinauheim) auf der neuen Trasse gefahren. Die Teilnehmer empfanden die Gestaltung als eher gelungen.
Weil hier auf Statistiken eingegangen wird „nach denen geplant und umgesetzt wurde“, sei erläutert, dass es zu diesen Themen einen Forschungsstand gibt. In einem Projekt des NRVP wurde dies in einem Leitfaden zusammengefasst (Siehe Anlage). Wir halten die dort gemachten Aussagen für schlüssig und auch für Kleinostheim anwendbar.
Die weiteren Punkte wie folgt unsere Einschätzung
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Gegen eine Information an Lieferanten spricht nichts.
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Rückschnitt von Bewuchs ist ein generelles Thema. Mittlerweile gibt es für den Fußverkehr auch kaum noch Sichtachsen zum Main durch Brombeerhecken etc.
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Verkehrsspiegel sind keine Lösung.
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Eine Erweiterung des verkehrsberuhigten Bereiches und die Rücknahme der roten Fahrbahnmarkierungen lehnen wir ab.
Betreffend der Auffassung ob der Rad-und Fußverkehr getrennt werden sollte, sehen wir das vom Grundsatz anders als die Gruppierung „Gemeinsam für Kleinostheim“. Vielleicht wäre es ein Thema, die Regelung erst einmal zu etablieren und z.B. nach einem Jahr die Lage zu beurteilen. Wir sind mit Sicherheit noch in einer Eingewöhnungsphase betreffend der neuen Regelungen.
Für die Separation sprechen folgende Punkte:
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Wir haben Zählungen mit bis zu 300 Radfahrenden pro Stunde an Wochenenden. Dies ist ein recht hoher Wert. Grundsätzlich muss man sich an den Spitzenwerten orientieren.
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Fußgänger waren und sind immer noch von der Menge her die deutlich untergeordnete Größe – damit entstehen Teilabschnitte, wenn es wenige Fußgänger sind, auf denen Radfahrer Geschwindigkeit aufnehmen können. Diese Problematik kann man sich in Mainaschaff ansehen.
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Der Erholungswert und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger am Mainufer soll möglichst hoch sein. Das schließt eine Nutzung des direkten Mainuferweges durch den Radverkehr dann eigentlich bei den gegebenen Verkehrsstärken aus. Mit der nun erfolgten Neuordnung sehen wir dieses Ziel erreicht und eine Stärkung des Fußverkehrs.
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Die Optimierungen des Mainradweges im weiteren Verlauf (Mainaschaff, Aschaffenburg, aber auch Hanau) machen die Strecke insgesamt attraktiver. Deswegen ist gerade nach der aktuell erfolgten Fertigstellung der Bauabschnitte in Aschaffenburg von einer eher steigenden Auslastung auszugehen.
Wir sehen die jetzige Führung nicht als „unhaltbaren Zustand“. Naheliegend war es eine bestehende Infrastruktur zu nutzen, statt zusätzliche breite Asphaltlösungen auf den Weg zu bringen. Punktuell sehen wir Optimierungsbedarf. Teilweise haben wir dies in den Punkten 1. bis 14. untergebracht und unten ein Paar Vorschläge dazu.
Bevor am 29.7. in der Ausschusssitzung „schnelle“ Entscheidungen gefällt werden, wäre es sinnig zum Thema „Weiterentwicklung Mainufer Kleinostheim“ einen Workshop mit Anwohnern und anderen Interessierten Gruppen durchzuführen. Vielleicht gelingt dann einiges für die „Kleinostheim Beach“. Dabei geht es nicht nur um Verkehrsthemen. Blumen und andere Pflanzen um dies aufzuhübschen wären ein Thema.
Das verkehrsrechtliche Wechselspiel zwischen verkehrsberuhigtem Bereich, Radfahrweg (Z.237), Ortsstraße, ließe sich u.E. mit einer einheitlichen Geschwindigkeits- und Vorfahrtregelung zugunsten des mengenmäßig sehr deutlich überwiegenden Radverkehrs vereinfachen. Für eine Fahrradstraße fehlen u.E. die notwendigen Restfahrbahnbreiten. Vielleicht wäre eine Begrenzung auf Tempo 20 oder eine Definition als „Shared Space“ eine eher an der Realität orientierte und einfache Lösung als der heutige verkehrsberuhigte Bereich.
Wir würden es auch als mögliches Instrument sehen an der Teilung zum Fußverkehr an beiden Enden der parallelen Führung eine Umlaufsperre oder ähnliches zu installieren.
Nicht gelöst ist u.E. der Zustand anderer möglicher parallel verlaufender Alternativrouten zum Mainradweg. Wir hatten eine eigene Ideensammlung für ein Radverkehrskonzept gemacht, in dem z.B. die Schillerstraße teilweise Fahrradstraße werden sollte. Alternativ wäre es ein Ansatz generell im Ortsgebiet Tempo 30 auf der B 8 zu machen. Mit dem Radschnellweg gibt es aktuell auch keine Fortschritte.
Das Anschreiben an den Bundesverkehrsminister wegen der Punkte seitens "Gemeinsam für Kleinostheim" betrachten wir als nicht zielführend.
Mainradweg – Erste Einschätzungen der Situation
Die getroffene Lösung, die von der FDP vorgeschlagen und vom ADFC unterstützt wurde, ist grundsätzlich positiv und eine erste Maßnahme.
Wie wir am Sonntag und in den Tagen davor beobachten konnten fahren die Radfahrer fast durchgängig auf der Mühlstraße und damit auf dem dafür vorgesehenen Weg. Die Quote liegt bei über 95 %. In dieser Hinsicht: Ziel erreicht. Es waren nur sehr vereinzelte ältere Radfahrer, die sich auf den Weg direkt am Main bewegt haben.
Wir haben eine Reihe positiver Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten, sowohl von Radfahrern als auch Fußgängern, die dort unterwegs sind. Vielleicht wäre es angebracht die Dinge voranzubringen bzw. zu optimieren und nicht diese schlechtzureden. Wir haben „Gemeinsam für Kleinostheim“ wegen ihrer 20 Kritikpunkte angeschrieben. Diese stehen bei dieser Gruppierung auf deren Internetseite, wie uns mitgeteilt wurde und zeugen nicht von tieferen Kenntnissen zum Thema Rad- und Fußverkehr. Schade, dass hierbei kein fachlicher Rat von unserer Seite angenommen wird.
Eine Lösung muss noch für die schlechte Belagqualität gefunden werden für Leute mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen, die direkt an das Mainufer wollen. Wohlgemerkt: Es ist ein Anfang zur Weiterentwicklung des Mainufers, noch nicht das Ende.
Wie seht Ihr den neuen Abschnitt mit der Trennung Radweg/Fußweg? Schreibt uns unter kontakt@adfc-aschaffenburg.de
Befahrung Kleinostheim nach Vorlage FKT-Ergebnis 2024
Radtour der Ortsgruppe in Kleinostheim mit kurzem Exkurs nach Mainaschaff
Ab Sportlerheim ist die ADFC-Ortsgruppe Kleinostheim zu einer kleinen Radtour aufgebrochen, um verschiedene Punkte aus den Freitextkommentaren zum Fahrradklima-Test 2024 anzusteuern. Gleich der erste Punkt war die Rennstraße Richtung Mainaschaff. Weiter ging es dann auf einen kleinen Exkurs zum Bereich der Mainbrücke Stockstadt- Mainaschaff und der dort geplanten Brücke für Rad und Fußverkehr.
Radweg zwischen Mainaschaff und Kleinostheim entlang der B 8.
Bei der Rückfahrt von Mainaschaff ging es durch den „Taubentunnel“ unterhalb der A3 am Radweg, der die B 8 begleitetet. In der Tat ist man dort von einer einladenden Infrastruktur entfernt. Vor und nach der Unterführung ist der Weg durch starke Wurzelaufbrüche geprägt. In der Unterführung sind neben Taubenkot auch verendete Tauben sichtbar gewesen. Wir werden diese Situation gegenüber dem staatlichen Straßenbauamt erläutern. Dabei sind Reinigungszyklen zu überdenken oder bauliche Maßnahmen zu treffen.
B 8 – fehlende Querungsstelle für Radroute
Bereits vor Jahren hatte die VI Kleinostheim einen Routenvorschlag „Von Supermarkt zu Supermarkt“ definiert. Die Heinrich-Eckstein-Straße könnte eine gute Anbindung an Rewe und DM darstellen, wenn eine gute Querungsmöglichkeit im Bereich Tuchbleiche/Altes Feuerwehrhaus gegeben wäre.
Betrachtung Mainufer
Während des Fahrradklima-Tests war noch Situation mit der gemeinsamen Führung gegeben. Hier konnten wir vor Ort die Situation auf uns wirken lassen. Erkenntnis: Radfahrer fahren soweit beobachtet zu 100 % die neue Route über die Mühlstraße. Insofern ein Erfolg. Bezüglich der Beschilderung sehen wir Nachbesserungsbedarf. Dies werden wir gegenüber der Gemeinde thematisieren.
Mit gekühlten Getränken im Biergarten ließen wir die Tour ausklingen.
Umleitung Mainradweg
Zu der Überleitung vom Dreizehnmorgenweg zum Radweg entlang der B 8 hatte Dieter Stahlbock eine Eingabe in der Bürgerfragestunde gemacht und verschiedene Punkte zur Umleitung des Mainradweges thematisiert. Mittlerweile wurden die Sichtbeziehungen verbessert und vom Dreizehnmorgenweg kommend, ein Vorfahrt-Achten-Schild aufgestellt. Nachdem die Baumaßnahme bis 2031 dauert, hätten wir es als kostensparender gesehen, statt vorläufiger eine fest verbaute Beschilderung zu installieren. Hier ist bereits zu einem ersten Diebstahl gekommen. Ferner ist noch eine Metallplatte im Zufahrtsweg zur B 8 angebracht. Weshalb nun in dem von der Böschung befreiten Bereich Steinblöcke aufgestellt wurden, entzieht sich unserer Kenntnis.
Für Radfahrer*innen, welche ab Aschaffenburg beispielsweise nach Seligenstadt oder Karlstein wollen, bietet sich eine weiträumigere Umfahrung an. Der ADFC hatte während der Corona-Zeit eine Streckenalternative definiert, welche sich teilweise mit dem Vorschlag der Trasse für den Radschnellweg deckt. Gerade betreffend der Freizeitnutzung am Wochenende ist dies eigentlich eine schöne Verbindung über Rennstraße – Alte Poststraße usw., immer geradeaus weiter zu fahren. Näheres zu den Streckenalternativen unter: https://www.adfc-aschaffenburg.de/radtouren-und-karten/tourenempfehlungen/alternativen-zum-mainradweg/.
Leserbrief Dieter Stahlbock zum Thema
Neubau der A45-Mainbrücke 14.05.2024
Mängel an der A45 - Main-Radweg-Umfahrung
Wer kennt das nicht? Man bestellt einen Handwerker, der kommt erst zu spät und dann macht er schlechte Arbeit. Reklamiert man dann die schlechte Arbeit und fordert Nachbesserung, wird die nur halbherzig ausgeführt, ohne jedoch alle Mängel zu beseitigen.
Den Bezug zum Radweg liefert die Gemeinde Kleinostheim an der 90°-Kurve B8/Dreizehnmorgenweg. Trotz mehrfachen Hinweises durch Mitglieder des ADFC werden bestehende Mängel scheinbar nur widerwillig umgesetzt, so dass man sich fragt, ob es sich dabei um Absicht oder mangelhafte Fachkenntnis handelt.
Der Radweg ist eine Ersatz-Maßnahme des Mainbrücken-Neubaus und ersetzt der Main-Radweg insgesamt über 7 Jahre. Folglich reicht es nicht, provisorische Umleitungsschilder aufzustellen, sondern es sind die Standards der StVO im allgemeinen und der ERA hinsichtlich des Radverkehrs über die gesamte Strecke zu erfüllen. Es muss die Wegbreite durchgehend 2,5m betragen und die Strecke frei von Hindernissen auf und neben der Fahrbahn sein. Nicht so in Kleinostheim. Dort beträgt die Wegbreite im betreffenden Kurvenbereich zum Teil nur 2m, es befindet sich eine Metallplatte in der Wegmitte und neuerlich wurde nach der Herstellung der Sichtverhältnisse am Kurvierinneren ein Felsblock platziert. Wie soll das bloß weitergehen? Muss erst ein schwerer Sturz die Verantwortlichen wachrütteln?
Dieter Stahlbock
Rennstraße – unsere Einschätzung – oder: ein Ausflug ins bayerische Versammlungsrecht
Von der Aktion am 18. April selbst noch folgende Einschätzung und Beobachtungen:
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Bereits eine Stunde vor Beginn der Sperrung haben wir die Verkehrssituation dort beobachtet. Neben der starken Frequentierung ist uns eine Reihe von „Elterntaxis“ auf dieser Strecke aufgefallen, ebenso Liefer- und Handwerkerverkehr.
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Ein Kraftfahrer hat die verkehrsrechtliche Anordnung ignoriert und damit Menschen gefährdet. Dies werden wir zur Anzeige bringen. Einzelne Kfz sind auch über den Waldweg gefahren, leider haben wir in diesen Fällen keine Kennzeichen.
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Die Radfahrer und Fußgänger die dort unterwegs sind haben sich sichtlich über unsere Aktion gefreut. Aufgrund der Umgebung hat diese Strecke zudem eine gewisse Bedeutung in der Freizeitgestaltung.
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Der Eller bzw. die Sporteinrichtung von Mainaschaff sind von Mainaschaff ausgehend das Ziel vieler Fahrzeugbewegungen. Elterntaxis sind dabei ein Thema welche für Bringen und Abholen für ein Kind vier (!) Fahrzeugbewegungen bedeuten.
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Während viele Autofahrer*innen die Situation akzeptiert haben, wurden unsere Aktiven Zeuge sehr aggressiver Verhaltensweisen.
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Wiederholt hatten wir mit offenbar ortsfremden Fahrzeugführer*innen zu tun, die die örtlichen Verhältnisse überhaupt nicht kennen. Hierbei könnten Neuberechnungen von Navigationssystemen eine Rolle spielen. Situativ ist dies auch eine Möglichkeit Durchgangsverkehr durch Kleinostheim zu schleusen.
Wir hatten bereits am 03. März die Aktion angemeldet. Daher ist für uns nicht nachvollziehbar, dass erst am 12. April der Bescheid erfolgte. Das Landratsamt hat dies mit spät erfolgten Stellungnahmen aus Kleinostheim begründet. In Artikel 13 des bayerischen Versammlungsgesetzes heißt es: „Wer eine Versammlung unter freiem Himmel veranstalten will, hat dies der zuständigen Behördespätestens 48 Stunden vor ihrer Bekanntgabe fernmündlich, schriftlich, elektronisch oder zur Niederschrift anzuzeigen. (...)“. Das muss also in Zukunft schneller gehen!
Dieser Abschnitt hat für den Radverkehr zwischen Alzenau / Kleinostheim und Mainaschaff / Aschaffenburg eine hohe Bedeutung. Er ist wichtig für den immer größer werdenden Teil der Bevölkerung, die ihre Alltagswege und Freizeitaktivitäten mit dem Fahrrad erledigen möchten. Kleinostheim ist umgeben von Autobahnen und Bundesstraßen. Da muss es doch auch eine Route geben, auf der Radfahrer*innen (Kinder, Erwachsene und Senioren) gefahrlos, durchgängig und zügig unterwegs sein können. Da die Infrastruktur in diesem Fall schon vorhanden ist, braucht es nun nur noch mutige Lokalpolitiker, die zukunftsweisende und mutige Entscheidungen treffen!
Erster Eindruck nach der Aktion Rennstraße
Wir bedanken uns bei allen, die das Angebot sicher auf der Rennstraße zu Fuß oder per Rad unterwegs zu sein in der Zeit angenommen haben oder auf ihren Wegen sowieso dort durchgekommen sind. Dank aber auch an jene, die mit Geduld hingenommen haben, dass wir an dieser Stelle für die schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen eingetreten sind und eine Versammlung nach Bayerischem Versammlungsrecht durchgeführt haben. Der Zeitpunkt war richtig – zu keiner anderen Zeit war der Bedarf höher. Hierbei geht es aber nicht nur um die Nutzung dieser Route. Es geht um nichts weniger als eine Sicherstellung sozialer Teilhabe. Was machen Menschen, die kein Auto zur Verfügung haben? Und das sind weit mehr als im ersten Moment gedacht wird (in Deutschland ca. 12,8 Mio).
In den nächsten Tagen wird der ADFC-Kreisvorstand die Aktion umfassend bewerten, auch aufgrund der gewonnenen Eindrücke.
Aktion Rennstraße

Für Donnerstag, den 18.04.2024 hat die als Ortsgruppe Kleinostheim des ADFC eine Versammlung auf der Rennstraße angemeldet. In der Zeit von 16 bis 19 Uhr sichert der ADFC die Rennstraße für Radfahrer und Fußgänger. Landwirtschaftliche Fahrzeuge und Kleinkrafträder können passieren. Der sonstige Kraftverkehr bleibt in dieser Zeit außen vor.
Das ist die Situation, die der ADFC-Kreisverband bei der Gemeinde im Januar 2024 in Form einer Fahrradstraße mit „Landwirtschaft und Kleinkrafträder frei“ beantragt hatten und die 1:1 dem Vorschlag der Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg AB-HU für diesen Streckenabschnitt entspricht. Im Maßnahmenpaket für den Radschnellweg wird für diesen Bereich eine Führung als Fahrradstraße/Wirtschaftsweg vorgesehen. D.h. landwirtschaftliche Fahrzeuge können dann diese Fahrradstraße/Wirtschaftsweg weiter nutzen. Die Information, dass es diesen Planungsstand gibt, haben wir der Sitzung des Aschaffenburger Fahrradforums vom 15.03.2024 entnommen. Dabei war zu weiter zu erfahren, dass für den weiteren Verlauf in der Alten Poststraße Maßnahmen an den Knotenpunkten aufgeführt werden, die ebenso in dem Antrag des ADFC behandelt werden. Eine Diskussion der Maßnahmen zu einem Radschnellweg findet in Kleinostheim bisher kaum statt. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass weder Gemeinderatsmitglieder und erst recht nicht die Bürger*innen über den aktuellen Sachstand informiert sind. Im Rahmen unserer Aktion werden wir auch die uns vorliegenden Informationen präsentieren.
Heute ist die Situation dort für Radfahrerende auf dieser Strecke eher beängstigend. Mangelnde Überholabstände – die StVO gibt hier für außerorts 2 Meter Überholabstand vor – sind genauso Alltag wie zu hohe gefahrene Geschwindigkeiten. Mittlerweile gab es in dort auch Unfälle mit Personenschäden. Nicht alle haben nach unserer Kenntnis Eingang in die offiziellen Statistiken gefunden. Kurzum: Der Unsicherheitsfaktor wirkt abschreckend auf den Radverkehr. Das Potenzial für einen Radschnellweg von Aschaffenburg bis Kleinostheim ist gegeben, nur sind wir aufgrund der Verhältnisse sehr weit weg von einer Potenzialausschöpfung.
Bereits im Juli 2020 wurde bei der Gemeinde ein Antrag auf eine Veränderung in der Rennstraße gestellt: Der Kraftverkehr sollte dort herausgenommen werden. Dieser Antrag wurde damals abgelehnt. Hier sind wir als ADFC nun Anfang Januar 2024 noch einmal an die Gemeindepolitik, d.h. Bürgermeister und Fraktionen herangetreten. Eine Reaktion ist bis jetzt noch nicht erfolgt. Die Verwaltung will die Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie abwarten. Um die Situation vor Ort zu ändern, bedarf es aber keiner Menge Papier, sondern dem Willen zu einer klaren politischen Entscheidung, welche die Verhältnisse für den Radverkehr verbessert. Daran fehlt es bis jetzt.
Mit dieser Aktion können auch einmal werktags Fahrradfahrer und Fußgänger mit Kindern die Rennstraße als gesicherte Verbindung ohne Kraftverkehr erleben. In diesem Zeitkorridor kann z.B. der Kapellenberg, Mainaschaff oder Glockenturm erreicht werden. Es bietet sich dann auch mal an die Runde zur Teschenhöhle zu machen. Nutzen Sie die Gelegenheit!
Parallel werden wir beobachten inwieweit es auf der B 8 während unserer Aktion zu gravierenden Verkehrsbelastungen kommt.
Weitere Infos zum Vorschlag bezüglich der Rennstraße unter adfc-aschaffenburg.de/kleinostheim
Veranstalter sind die Ortsgruppe Kleinostheim und der Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg e.V. des ADFC.
ADFC Ortsgruppe Kleinostheim Treffen vom 28. Februar 2024

Beim Treffen am 28.2. stellte Dieter Stahlbock eine Reihe von Maßnahmen vor, die dazu dienen könnten den Durchgangsverkehr zu reduzieren. In dem Konzept sind u.a. folgende Ansätze enthalten:
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Einrichten eines Bypasses von Kahl kommend auf die A 45.
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Neuordnung Zufahrt Recyclinghof. Herausnahme des Verkehrs vom Mittelweg. Einrichten eines Kreisverkehrs an der Abzweigung Waldstadt mit einem zusätzlichen Arm, der dann das Freizeitgelände und den Recyclinghof anbindet. Dies würde die Geschwindigkeiten an dieser Stelle deutlich reduzieren und auch für die Anwohner Waldstadt das Auffahren auf die B 8 vereinfachen.
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Prüfung, ob an der Kreuzung Hörsteiner/Friedhof/Hanauer Str. ein Kreisverkehr installiert werden kann.
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Buskaps statt Busbuchten. Das hätte den Vorteil Raum für den Fußverkehr zu gewinnen.
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Schaffung neuer Übergangssituationen Kirchstraße – Lindengasse, so wie vor drei Jahren bei der Verkehrsinitiative Kleinostheim diskutiert. Versetzen der Ampel, so dass ein gerades Queren für Fußgänger möglich wird, d.h. ohne Versatz, verbunden mit einer Umgestaltung der Lindengasse.
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Neue Querung für Radfahrer und Fußgänger im Bereich Stockstädter Straße.
Dieter Stahlbock informierte über einen Vorschlag für einen alternativen Brückenstandort Mainaschaff - Stockstadt. Da dies ein übergeordnetes Thema ist, soll dies auf der Ebene des ADFC-Kreisverbands diskutiert werden.
Radschnellweg Aschaffenburg - Hanau
Dazu machen wir eine gesonderte Informationsveranstaltung, sobald weitergehende Informationen vorliegen. Aktuell ist die Machbarkeitsstudie in der Fertigstellung. In dieser werden verschiedene Maßnahmen betreffend Kleinostheim vorgeschlagen.
Rennstraßenaktion
Im weiteren wurde die Situation an der Rennstraße angesprochen. Mittlerweile haben wir für den Donnerstag, den 18. April eine Kundgebung auf der Rennstraße bei den Ordnungsbehörden angemeldet. In einem Zeitkorridor von 16 – 19 Uhr soll die Rennstraße für den Kraftverkehr folglich gesperrt werden, so dass in dieser Zeit Radfahrer und Fußgänger dort sicher unterwegs sein können. Ausnahme sind landwirtschaftliche Fahrzeuge, die zu den Feldern müssen und Kleinkrafträder, die auf der B 8 nicht fahren dürfen. Diese werden durchgelassen.
Mainradweg-Sperrung A 45-Baustelle
Wir haben den Bürgermeister in dieser Angelegenheit angeschrieben, nachdem Sperrungen bis zum Jahr 2031 in der kurzen Information dieser Tage angeführt wurden. Dazu werden wir das Gespräch suchen.
Vorstellung Vorstand Ortsgruppe

Nachdem wir mit dem ADFC mit einer neuen Gruppierung in Kleinostheim präsent sind wollen wir unseren Vorstand kurz vorstellen:
Tino Fleckenstein
Seit 2000 bin ich ADFC-Mitglied und seit etwa 10 Jahren dort als Vorstandsmitglied und Tourenleiter aktiv. Bisher war ich in Kleinostheim mit verschiedenen Überlegungen zum örtlichen Verkehr mit der Verkehrsinitiative Kleinostheim unterwegs. Der Wegfall Radwegbenutzungspflicht Goethestraße resultierte daraus.
Im Zeitraum 2022/2023 war ich einer der regionalen Koordinatoren für den Radentscheid Bayern. Fahrraddemonstrationen u.a. auch die Kidical Mass Aschaffenburg (Kinderfahrraddemo) sind eins meiner Tätigkeitsfelder. Manche Raddemo führte auch durch Kleinostheim (2019 zur IAA Frankfurt, 2022 Zubringer zur Sternfahrt bis Wiesbaden). Die meisten Wege fahre ich mit dem Rad, in 2023 waren es 10.900 Rad-km. Die Radurlaube führten öfter quer durch Deutschland und in 12 Länder Europas.
Dieter Stahlbock
Ich heiße Dieter Stahlbock (76) und bin seit 1998 Bürger von Kleinostheim. Als Rentner und Verkehrsplaner i.R. befasse mich mit den verkehrlichen Problemen und Chancen in und um Kleinostheim. Mein Ziel besteht u.a. darin, innerörtliche Fortbewegung jenseits des Automobils attraktiver zu machen.
Unter anderem habe ich im Jahr 2020 unter der Überschrift „Sicheres Radfahren in Kleinostheim ein Dokument vorgestellt (22.1.2020), in dem ich das bestehende Radwegenetz mit seinen Verknüpfungen und Schwachstellen hinsichtlich abgestufter Gefahrenbereiche dargestellt und beschrieben habe. Als Ergebnis daraus habe ich aufgrund von örtlichen Schwerpunkten ein innerörtliches Radwegenetz mit Darstellung von erforderlichen Einzelmaßnahmen konzipiert.
Die zur Zeit aktuelle Diskussion für eine Veränderung der Radwegeführung am Mainufer greift meine Idee auf, die ebenfalls Bestandteil der damaligen Studie war.
Jan Klaumünzner
Mein Name ist Jan Klaumünzner (49). Ich bin sein 2018 in der Kommunalpolitik, insbesondere zum Thema "Verkehrswende" aktiv. Seit 2023 lebe ich in Kleinostheim. Ich bin seit meiner Kindheit vorwiegend per Fahrrad und ÖPNV unterwegs. Ich möchte zu mehr Beachtung und Stärkung der Bedeutung des Radverkehrs mit all seinen Vorteilen für das allgemeine Wohlbefinden, für unser Gesundheitssystem und Umweltschutz beitragen Dies ist nur durch unterbrechungsfreie, zeitgemäße und alltagstaugliche Radinfrastruktur innerorts und interkommunal möglich. Radfahren macht glücklich - probiert es aus!
Vor Ort werden wir als Kümmerer zu Radverkehrsthemen bereitstehen. Wenn es Probleme für Radfahrer oder Fußgänger vor Ort gibt werden wir die Themen sammeln und Vorschläge für die Entscheidungsträger in der Gemeinde machen.
Erfolgreiche Gründung ADFC-Ortsgruppe Kleinostheim
Nach einer kurzen Vorstellung des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) im allgemeinen durch Tino Fleckenstein ging es direkt zu den Kleinostheimer Fragestellungen rund zum Radverkehr. Viele Themen haben sich auf diesem Gründungstreffen als Arbeitsfelder gezeigt, die wir auf verschiedenen Veranstaltung näher erörtern möchten. Das einiges in Kleinostheim im Argen liegt, zeigten die vielen Erfahrungen als Radfahrer, die an diesem Abend von den Anwesenden eingebracht wurden und das desaströse Ergebnis des Fahrradklimatests aus dem Jahr 2022. Im Vergleich mit anderen Gemeinden in der Umgebung hat Kleinostheim besonders schwach im Punkt „Fahrradförderung in der jüngsten Zeit“ abgeschnitten und liegt generell in wichtigen Themenfeldern hinter Aschaffenburg, Kahl oder Alzenau.
Die Themen sind der Gemeinde hinreichend bekannt von der bisherigen Verkehrsinitiative oder einzelnen Personen gab es bisher genügend Hinweise auf bestehende Defizite. Was fehlt sind politische Entscheidungen. Einhellige Meinung der Anwesenden: So wie es heute ist kann es nicht bleiben.
Betreffend Mainufer wurde der von Dieter Stahlbock verfasste Ansatz, der sowohl vom Fachbüro als auch vom ADFC-Kreisverband als geeignet eingestuft und mittlerweile Grundlage des weiteren Vorgehens. Uns freut, dass eine sachlich und wissenschaftlich fundierte Sicht Eingang in die Diskussion gefunden hatte.
Dazu wurden folgende Themenkreise für Veranstaltungen der Ortsgruppe in nächster Zeit genannt.
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B 8 – fehlende Radverkehrsanlagen
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Stand Verkehrsentwicklungsplan und Eingang der von der VI gemachten Vorschläge zu einem Radverkehrskonzept.
Darüber hinaus sind es Themen, die auch auf Kreisebene interessant wären.
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Brückenlösung Stockstadt – Mainaschaff – hier gilt es zeitnah sich zu positionieren.
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Rennstraße / Route Radschnellweg – Hierzu planen wir eine Infoveranstaltung. Unsere Feststellung ist, dass sowohl Bürger*innen als auch Gemeinderät*innen nicht umfassende Informationen haben.
Die Ortsgruppe wird sich bei größeren Aktionen des ADFC beteiligen. Am 30.06. wird eine größere Raddemo wieder über die B 8 stattfinden. Diesmal ist es geplant bis Kreisverkehr Heubrach und dann wieder nach Aschaffenburg zu fahren.
Zum Sprecher der neu gegründeten Ortsgruppe wurde Tino Fleckenstein gewählt. Stellvertreter sind Jan Klaumünzner und Dieter Stahlbock. Erfreulich, dass weitere Kleinostheimer*innen spontan beigetreten sind, so dass wir nun über 20 Mitglieder haben.
Vor Ort werden wir als Kümmerer zu Radverkehrsthemen bereitstehen. Wenn es Probleme für Radfahrer oder Fußgänger vor Ort gibt werden wir die Themen sammeln und Vorsclhäge für die Entscheidungsträger in der Gemeinde machen.
Tino Fleckenstein, Sprecher der ADFC Ortsgruppe
UMAP Kleinostheim
Unter der Adresse
https://umap.openstreetmap.de/de/map/radnetz-kleinostheim_11804#15/50.0036/9.0645
gibt es eine bearbeitbare Karte auf der Routenvorschläge und andere Sachverhalte eingetragen werden können. Für Wunschlinien („Netz:“) bitte für jede erst mal eine eigene Ebene machen.