Raddemo 14.06.2026
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Fahrtroute
Die jeweilige Position wird auf der Critical Mass App angezeigt. So könnt Ihr sehen, wo die Demo gerade ist. https://www.criticalmaps.net/
Geplante Route:
Schlossplatz – Luitpoldstraße – Weißenburger Straße – Hanauer Straße – auf B 8 bis Abfahrt Horchstraße – Horchstraße, Mainaschaffer Straße – zurück auf die B 8 – über die Brücke bis Kreisverkehr Bahnparallele mit 180Gradwende – Schillerstraße nach Links auf die Ebertbrücke auf der Autospur – Westring – Adenauerbrücke – Südbahnhofstraße – Bahnweg – Spessartstraße – Würzburger Straße – Hofgartenstraße – Platanenenallee – nach rechts in die Goldbacher Straße bis KV Ernsthofstraße mit 180Gradwende – Goldbacher Straße – Weißenburger Straße – Luitpoldstraße.
Warum diesmal eine andere Strecke?
Auf der B 8 finden bis Juli Bauarbeiten statt. Teilweise gibt es einen über 1 km langen Korridor als Engstelle. Darin können z.B. Rettungsfahrzeuge nicht überholen. Wir haben deshalb von der B 8 im weiteren Verlauf abgesehen.
So fahren wir ein Stück auf der B 8 und wenden an der Abfahrt zur Linkstraße. Bei der Fahrt in die Stadt machen wir eine 180Grad-Wende und fahren auf die Ebertbrücke und dann Adenauerbrücke. Dabei nutzen wir auch die Brücke über die Darmstädter Straße.
Die Route über Horchstraße/Linkstraße/Mainaschaffer Straße hat jedoch leider auch ein inhaltliches Thema: In diesem Bereich sind Radfahrer (2) in den letzten Jahren tödlich verunglückt. Einmal am freien Rechtsabbieger in der Horchstraße und dann am anderen Eck dieses Doppelknotens an der Kreuzung Mörswiesenstraße.
Start in die Fahrraddemo
15.00 Schlossplatz Aschaffenburg, ca. 15:30 Abfahrt
Nachdem wir um ca. 15:30 Uhr abfahren gabe es auch noch die Möglichkeit z.B: im Bereich der Bushaltestelle Cunibertstraße (15:30 oder später) einzusteigen.
Ebenso wäre es möglich sich im Bereich Linkstraße/Mainaschaffer Straße der Raddemo noch anzuschließen.
Ordner*innen und weitere Freiwillige gesucht für die Fahrraddemonstration am 14.06.2026!
Auf der Demo selbst benötigen wir eine Reihe von Ordner*innen und weiterem Personal. Wir haben bereits eine Reihe von Zusagen, da die Demo aber das Potential groß zu werden, wären ein Paar mehr Leute sinnvoll. Der Job ist einfach, entweder dafür sorgen, dass der Zug nicht abreist, oder von der Polizei gesperrte Positionen übernehmen und dort stehen bleiben bis die Raddemo durch ist. Wenn es geht bitte orange Weste mitbringen.
Wir benötigen:
- Ordnereinteiler*in (fährt vorne und teilt ggf. Ordner ein, bzw. regelt mit der Polizei die Geschwindigkeit und die Einteilung Corker) - ABGEDECKT: Horst Brandenburg
- ca. 20 Ordner*innen (bekommen nach Bereiterklärung ein Doc zugesendet, welches alles wesentliche Infos enthält) - - OFFEN!
- ca. 2 Personen, die Materialien verteilen etc. - OFFEN!
- Personen, die nach Absprache Fotos/Filme machen- OFFEN!
- Fahrer Schlussfahrzeug - OFFEN!
Ihr seid dann die Leute, die von allen Mitfahrer*innen gesehen werden und seht auch alle und bekommt neue Eindrücke von einer solchen Demo! Es macht mit Sicherheit großen Spass und freuen uns auch Euch im Team zu begrüßen.
Hierfür ist auch eine Signal-Gruppe eingerichtet. Wenn Ihr Ordner macht meldet Euch bitte an und gebt uns Info ab wo Ihr mitfahrt: https://signal.group/#CjQKIInSCdOq28q_bjhyokktkVjL4MO8VOkQ6XeY8vxtJf22EhDYSVyABs4jcHSE1a91LqMn
Was wollen wir mit der Fahrrad-Demo erreichen?
- ADFC und VCD rufen zu einer Fahrraddemonstration auf der B 8 auf -
Gute Infrastruktur für den Radverkehr
Wir wollen eine gute Infrastruktur für den Radverkehr. Am 14. Juni 2024 wurde die Machbarkeitsstudie Radschnellweg Aschaffenburg-Hanau vorgelegt, die das Aschafftal bis Hösbach liegt schon länger vor. Das Land Bayern hat nun einen Ausbauplan Radverbindungen vorgelegt, in dem Abschnitte Aschaffenburg-Kleinostheim und Aschaffenburg Hösbach als Projekte aufgeführt sind. Das Vorlegen einer Machbarkeitsstudie ist eben noch keine umgesetzte Maßnahme und wie aktuell zu sehen ist geht es aktuell nicht voran.
Es fehlt ein integrativer Ansatz alle Verkehrsarten gleich von vorne herein mitzudenken und setzt statt dessen die Fehler der 60er Jahre fort, eine Zeit in der das Auto Maß aller Dinge war. Dies konnten wir in den letzten Monaten bei mehreren Projekten des staatlichen Bauamtes sehen. U.a. die Umgehung Karlstein ohne vollständigen Radweg, die Situation des Radweges entlang der B 26, der teilweise nicht benutzbar ist.
Mittlerweile haben viele Menschen erkannt, dass z.B. mit dem Rad eine attraktive Alternative vorhanden ist. Die Menschen wollen mit dem Rad fahren und dafür brauchen sie eine gute und sichere Radinfrastruktur. Damit sollte im Rahmen der Möglichkeiten begonnen werden und eine Umsetzung nicht weiter vertagt werden. Das Remosi-Gutachten hat einige gute Ansätze. Wie es in der Realität aussieht, ist an dem langsamen Vorankommen mit den Radschnellwegen oder den im Remosi-Gutachten genannten zusätzlichen Mainbrücken zu sehen.
Enormes Potenzial Radverkehr für den Klimaschutz
Dieser Tage wurde eine Studie des Fraunhofer-Instituts vorgelegt, nach der Deutschland bis 2035 ein weltweit führendes ‚Fahrradland-Plus‘ werden kann, in dem die Menschen gerne und sicher fast die Hälfte der alltäglichen Wege auf dem Rad zurücklegen.
Es ist erwiesen, dass das Fahrrad enormes Potenzial zur Verbesserung der Klimabilanz hat, da es ein Drittel der Verkehrsemissionen im Nahbereich einsparen kann. Voraussetzung ist, dass die Verkehrspolitik den ambitionslosen ‚Weiter wie bisher‘-Kurs verlässt.
Wenn man es in Deutschland mit den Klimazielen und hoher Lebensqualität ernst meint, muss das Fahrrad der neue Standard für die alltägliche Mobilität sein. Drei Bausteine sind dafür erforderlich:
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Infrastruktur: Der Bau von sicheren und leistungsfähige Radwegenetzen,
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Verknüpfung von Rad und Bahn fördert
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Kommunen mit kurzen Wegen und angepasstem Tempo
19 Megatonnen CO2-Äquivalent ließen sich einsparen, das sind über 200 kg pro Person in Deutschland. Deshalb treten wir auf der Stelle und haben einen CO2-Ausstoß im Verkehrssektor, der sich nicht wesentlich von dem von 1990 unterscheidet – trotz Elektromobilität und sogenannter technischer Fortschritte in der Verbrauchsreduktion. Begeben wir uns also auf den Weg Radverkehr als Baustein der Decarbonisierung auf den Weg weg zu bringen. Das braucht auch nicht ewig und kostet kein Vermögen, wenn man z.B. Verkehrsflächen umverteilt. Weg vom Auto hin zu einer umweltverträglichen, menschenverträglichen Mobilität.
Diesmal nutzen wir die für den Autoverkehr hervorragende Infrastruktur. Wir wollen die Vision Zero als Ziel: Niemand soll im Straßenverkehr verletzt werden oder sterben.
Einstiegsmitgliedschaft ADFC
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Für den Zeitraum der Raddemos im Sommer bieten wir eine Einstiegsmitgliedschaft für 19 EUR an.
Aktionscod: 52-F21
Für nähere Infos: https://www.adfc-aschaffenburg.de/kreisverband/einstiegsmitgliedschaft-2026/


