Spontanaktion bei B26-Freigabe

Wir waren heute zu "Gast" bei der B26-Freigabe. Während der Rede der Staatsministerin Judith Gerlach haben wir spontan ein Transparent entrollt und Medienvertreter über die bestehenden Defizite der Radwegführung informiert. Wir haben das dann bis zum Ende durchgeführt. Es war für uns wichtig zu signalisieren, dass wir nicht einverstanden sind, wie der Radweg entlang der B26 in diesem Abschnitt gestaltet ist. Nach unserer Einschätzung gibt es nicht geringe Sicherheitsmängel. Die Mängel des Radweges, die wir auch gegenüber Pressevertretern kommuniziert haben, sind leiglich eine erste Momentaufnahme. Bei Veranstaltungsende wurden wir Zeuge, wie ein Veranstaltungsteilnehmer quer in den Schönbusch mit Rad zurückgefahren ist und sich dadurch nicht geringen Risiken aussetzte. Etliche Radfahrer sind während der Veranstaltung über die 6 cm hohen Kanten in Unwissenheit der Lage gefahren. Das muss auch besser gehen. Wir werden die Verkehrsituation weiter beobachten und dann eine Stellungnahme einbringen.

Interessant, dass auch einige im Hafen ansässige Unternehmen eine kritische Einstellung zu den abläufen und der Sicherung für Radfahrer und Fußgänger haben.

Ausbau der B 26 – Fahrrad- und Fußverkehr nicht mitgedacht!

Dies ist eine gelungene Verbesserung für den Autoverkehr, damit dieser zwischen dem Oberzentrum Aschaffenburg und der Region pulsieren kann.

Vor vier Jahren hatten wir als ADFC auch auf Alternativen hingewiesen – leider vergeblich:

https://www.adfc-aschaffenburg.de/fileadmin/user_upload/kv-aschaffenburg/Positionspapier_Westkorridor_ADFC.pdf

An der B 26 wird auch ein Radweg gebaut. Das finden wir gut. Im Abschnitt bis zum Auweg, von den „Leiderer Lichterspielen! kommend, mit bis zu 3,5 m Breite. Es tut sich also etwas!

Nach der Querung Schönbusch ist davon allerdings nichts mehr zu sehen. Hier wurde nach dem Friedhof der bestehende Asphalt weggerissen und auf 2,50 Meter ERA-Mindestmaß verengt.

Besser wäre es natürlich auch gewesen, wenn man die Vorgaben des seit Juli 2023 geltenden bayerischen Radgesetzes befolgt hätte. Danach sollte man ein flüssiges und sicheres Queren von Knotenpunkten ermöglichen. Hier hätten wir deutlich mehr erwartet.

Stattdessen sehen wir:

  • Die Übergänge am Schönbusch und am Knoten in der Höhe des Friedhofs sind relativ schmal – und das im Zweirichtungs-verkehr! Das kann keine ernstgemeinte Lösung sein. Das ist Placebo!

  • Die Führung des Radverkehrs über zwei Bushaltestellen wird zwangsläufig Konflikte mit dem Fußverkehr hervorrufen.

  • Pfosten inmitten des Fahrtwegs sowie an der Querung beim Schönbusch behindern. Nicht nur Besitzer von Anhängern oder Lastenräder werden ihren „Spaß“ damit haben, sondern auch Familien und Gruppen, die hier mit dem Rad fahren wollen.

Eine Radinfrastruktur muss gut gestaltet, erkennbar und einladend sein. Diese Ziele sind hier leider deutlich verfehlt worden.

Daher: Glückwunsch zur gelungenen Förderung des Autoverkehrs – da überlegen sogar wir, ob wir demnächst mit dem Auto fahren. (Die Beteiligten wissen aber schon, dass es notwendig wäre einen Umstieg auf umweltverträgliche Verkehrsmittel zu forcieren, oder?!).

Unser Flugblatt (geringe Auflage)

Einige Fotos vom Radweg B26

Treffen zu Navigation und Tourenplanung

Arbeitsgruppe wird eingerichtet

Hauptthema des Mitgliedertreffens vom 17. April waren verschiedene Möglichkeiten der GPS-gesteuerten Navigation bei Radtouren und Wanderungen und Möglichkeiten der digitalen Tourenplanung.

Navigation und Tourenplanung über Komoot (Katharina Wolpert)

Der Erwerb des digitalen Kartenmaterials (Weltkarte) kostet einmalig 20 €.

Mit einem kostenpflichtigen Abo können zusätzliche Funktionen genutzt werden, die in der kostenfreien Grundversion nicht enthalten sind. Auf Komoot sind zahlreiche Routenvorschläge von privaten Nutzern und Tourismusanbietern abrufbar. Für die Planung eigener Routen über Komoot ist ein Internet- bzw. WLAN-Anschluss erforderlich. Katharina zeigt mit ihrem Smartphone über den Beamer, wie eine Beispielstour mit der Komoot-App geplant wird. Die gespeicherten Routen sind offline verfügbar. Bei der Durchführung von Touren ist es erforderlich, dass am Handy der GPS-Empfang aktiviert ist um mit Komoot navigieren zu können.

Link https://www.komoot.com

Navigationsgerät Garmin (Dieter Stahlbock)

Das Gerät kostet ab 200 € und ist batteriebetrieben. Das digitale Kartenmaterial wird aus dem Internet abgerufen und auf das Gerät geladen. Der Gerät ist unabhängig von Handy-Netzen und stellt beim Starten der Tour die erforderliche Sateliten-Verbindung her („Kalibrierung“).

Seine Touren plant Dieter am Computer und lädt die geplanten Routen anschließend auf das Garmin-Gerät. Dieter bietet den Interessierten im Juni einen gesonderten Termin zur Trackplanung am PC und Erstellung einer GPX-Datei (mit kostenloser Software) an.

osMand-App (Heiko Ritter)

Die App kann über den Google Playstore heruntergeladen werden. Die kostenlose Version beinhaltet nur 7 digitale Karten (z.B. für 7 verschiedene deutsche Bundesländer). Die umfangreichere kostenpflichtige Version kann gegen eine Jahresgebühr abonniert werden. Heiko zeigt über den Beamer ein Beispiel für eine Routenplanung über osMand.

Heiko nennt als weitere Internetseiten bzw. Apps, über die man Touren planen kann:

www.outdooractive.com

www.bergfex.de

www.alltrails.de

BRouter-Web als Touren-Planungstool für den PC (Tino Fleckenstein):

Das kostenlose digitale Kartenmaterial basiert auf Open Streetmap.

Die Routen können mittels digitaler Wegpunkte erstellt werden und anschließend ins GPX-Format exportiert werden. Der Vorteil von BRouter-Web ist, dass dort auch die ausgeschilderten offiziellen Radwege-Routen hinterlegt sind.

Link: http://brouter.de/brouter-web/

Zu dieser Veranstaltung des ADFC-Kreisverbandes kamen ca. 30 Personen und beteiligten sich rege mit ihren jeweiligen Erfahrungen. Es hat sich gezeigt, dass dies für die Mitglieder ein hochrelevantes Thema ist, dem wir uns nun dauerhaft in Form einer Arbeitsgruppe widmen werden. Der Kreisverband richtet einen eigenen Account ein. Dort können dann Touren im GPX-Format zum Nachfahren hochgeladen werden. Geplant ist, dass die vom ADFC gefahrenen Touren aus den Tourenprogrammen dort hochgeladen werden.

Dazu folgen bis Mitte Mai weitere Informationen. Auf dem Treffen im Mai wollen wir das Thema noch angehen. Ziel ist, dass wir dies auf einigen unserer Touren ausprobieren.
Interessent*innen können sich unter kontakt@adfc-aschaffenburg.de melden.

Etwa 100 Radler*innen rollten am 21. April nach Bessenbach

Hier schon mal einige Fotos der Raddemo vom 21. April. Es war angesichts der fast schon winterlichen Bedingungen ein großer Erfolg, dass etwa 100 Radler*innen sich auf den Weg nach Bessenbach zum "Tor zum Spessart" gemacht haben. Diese Installation wurde von der OG Bessenbach vorbereitet. Danke an Alle, die am Sonntag bis zum Ende durchgehalten haben, insbesondere die Ordner*innen, die wahrscheinlich den härtesten Einsatz in der Geschichte Aschaffenburger Raddemos gefahren haben. Wir hörten Wortbeiträge von Dennis Handt (VCD), Tino Fleckenstein (ADFC Kreisverband), Hans-Peter Schmitt (Verkehrsinitiative Hösbach) und Horst Brandenburg (OG Bessenbach). Wir danken den Aktiven vor Ort für den Event "Tor zum Spessart"  und die Heißgetränke, die u.a. vom Roten Kreuz kamen - notwendig aufgrund der Wettersituation. Hier waren sehr viele glückliche Gesichter zu sehen. Und jemand kam auch zu der Feststelllung: "Was? So schnell geht das mit Rad?"..

Fotos der Raddemo und der Kundgebungen (Christine Kunkel)

Fotos Tino Fleckenstein

Fotos Jana Handt und Martin Fleckenstein

Fotos Heiko Ritter

Mitgliedertreffen zum Thema Navigation

Arbeitsgruppe Navigation als Ergebnis des Abends

Hauptthema des Mitgliedertreffens vom 17. April waren verschiedene Möglichkeiten der GPS-gesteuerten Navigation bei Radtouren und Wanderungen und Möglichkeiten der digitalen Tourenplanung.

Navigation und Tourenplanung über Komoot (Katharina Wolpert)

Der Erwerb des digitalen Kartenmaterials (Weltkarte) kostet einmalig 20 €.

Mit einem kostenpflichtigen Abo können zusätzliche Funktionen genutzt werden, die in der kostenfreien Grundversion nicht enthalten sind. Auf Komoot sind zahlreiche Routenvorschläge von privaten Nutzern und Tourismusanbietern abrufbar. Für die Planung eigener Routen über Komoot ist ein Internet- bzw. WLAN-Anschluss erforderlich. Katharina zeigt mit ihrem Smartphone über den Beamer, wie sie eine Beispielstour mit der Komoot-App plant. Die gespeicherten Routen sind offline verfügbar. Bei der Durchführung von Touren ist es erforderlich, dass am Handy der GPS-Empfang aktiviert ist um mit Komoot navigieren zu können. Katharina will bei der kurzen ADFC-Radtour am 05. Mai den Teilnehmern die Möglichkeit anbieten, das Aufzeichnen der Route mit Komoot live auszuprobieren.

Link https://www.komoot.com

Navigationsgerät Garmin (Dieter Stahlbock)

Das Gerät kostet ab 200 € und ist batteriebetrieben. Das digitale Kartenmaterial wird aus dem Internet abgerufen und auf das Gerät geladen. Der Gerät ist unabhängig von Handy-Netzen und stellt beim Starten der Tour die erforderliche Sateliten-Verbindung her („Kalibrierung“).

Seine Touren plant Dieter am Computer und lädt die geplanten Routen anschließend auf das Garmin-Gerät. Dieter bietet den Interessierten im Juni einen gesonderten Termin zur Trackplanung am PC und Erstellung einer GPX-Datei (mit kostenloser Software) an.

osMand-App (Heiko Ritter)

Die App kann über den Google Playstore heruntergeladen werden. Die kostenlose Version beinhaltet nur 7 digitale Karten (z.B. für 7 verschiedene deutsche Bundesländer). Die umfangreichere kostenpflichtige Version kann gegen eine Jahresgebühr abonniert werden. Heiko zeigt über den Beamer ein Beispiel für eine Routenplanung über osMand.

Er nennt als weitere Internetseiten bzw. Apps, über die man Touren planen kann:

www.outdooractive.com

www.bergfex.de

www.alltrails.de

BRouter-Web als Touren-Planungstool für den PC (Tino Fleckenstein):

Das kostenlose digitale Kartenmaterial basiert auf Open Streetmap.

Die Routen können mittels digitaler Wegpunkte erstellt werden und anschließend ins GPX-Format exportiert werden. Der Vorteil von BRouter-Web ist, dass dort auch die ausgeschilderten offiziellen Radwege-Routen hinterlegt sind.

Link: http://brouter.de/brouter-web/

Zu dieser Veranstaltung des ADFC-Kreisverbandes kamen ca. 30 Personen und beteiligten sich rege mit ihren jeweiligen Erfahrungen. Es hat sich gezeigt, dass dies für die Mitglieder ein hochrelevantes Thema ist, dem wir uns nun dauerhaft in Form einer Arbeitsgruppe widmen werden. Der Kreisverband richtet einen eigenen Account ein. Dort können dann Touren im GPX-Format zum Nachfahren hochgeladen werden. Geplant ist, dass die vom ADFC gefahrenen Touren aus den Tourenprogrammen dort hochgeladen werden.

Mitgliedertreffen mit Hauptthema Fahrradstraßen vom 21. Februar 2024

Im „La Bolera“ fanden sich ca. 25 – 30 Interessierte zusammen, um sich inhaltlich mit dem Thema Fahrradstraßen auseinanderzusetzen. Dazu gab es einen Vortrag mit einer Präsentation von Tino Fleckenstein, stv. Vorsitzender ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V.

Klar ist, dass für relativ wichtige innerörtliche Routen des Radverkehrs mit Netzfunktion Fahrradstraßen ein geeigneter Weg der Radverkehrsführung sind, wenn gewisse Gestaltungskriterien eingehalten sind. Bei den in den Orten gegebenen Verkehrsmengen ist dies abseits der übergeordneten Straßen möglich. Hierbei wirken sich Veränderungen der StVO aus 2021 aus, welche die Anordnung von Fahrradstraßen ermöglicht, wenn diese Bestandteil eines Radverkehrsnetzes sind, ungeachtet ob nun der Radverkehr das dominierende Verkehrsmittel ist.

Wichtig ist eine Betrachtung der in Bayern seitens AGFK Bayern geschaffenen Standards für Fahrradstraßen mit Bevorrechtigung. Diese Musterlösung sind mit den zuständigen Ministerien in Bayern abgestimmt und stellt eine Blaupause für bevorrechtigte Fahrradstraßen dar.

Im Vortrag wurden die in der Region bereits eingerichteten Fahrradstraßen vorgestellt und eine Einschätzung abgegeben, ob diese den Ansprüchen des Radverkehrs genügen. Dabei zeigten sich u.a. an der Fahrradstraße in Goldbach deutliche Kritikpunkte.

Fahrradstraßen stellen eine bei Radvorrangrouten und Radschnellwegen eine vorgesehene Führungsform für den Radverkehr dar. Dies wird wichtig bei Projekten wie der Machbarkeitsstudie Aschaffenburg-Hanau und dem Radschnellweg Aschafftal. Im Bereich der Österreicher Kolonie sind diesbezüglich erste Fakten bereits geschaffen.

Hier die Präsentation zum Vortrag von Tino Fleckenstein.

Weiteres Thema war der Tod des Radaktivsten Natenom, welcher als Hauptthema Sicherheitsabstände zu Radfahrenden hatte bei einem Verkehrsunfall, sowie die 85 Radfahrer, die im Jahr 2023 in Bayern bei Radunfällen gestorben sind. Hierfür wurde eine Gedenkminuten eingelegt.

Ilona Hein hat das Thema Johannesberg – Aschaffenburg noch einmal eingebracht. Offenbar gibt es Ansätze den Radweg abseits der Staatsstraße zu führen. Hierzu wird der Kreisvorstand noch einmal den Kontakt zu den Behörden suchen.

Kurzbericht Bayernforum

Am Wochenende 20.1. und 21.1. trafen sich aus den 42 Bayerischen ADFC-Kreisverbänden und weiteren Aktivengruppen aus 51 Landkreisen und 23 kreisfreien Städten um die 100 Aktiven um wichtige verbandspolitische Ziele zu diskutieren. Das Motto der Veranstaltung war „Zukunft gestalten – Strukturen erhalten“. Positiv sind in Bayern aktuell die Eintritte.

Für den ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V. war Tino Fleckenstein dabei. Die Kreisverbände Würzburg und Schweinfurt waren ebenso vertreten. Daran anknüpfend werden wir versuchen wieder ein Unterfrankentreffen zu etablieren.

Gestartet wurde mit einem kurzen Rückblick auf den Radentscheid Bayern. Dieser wurde zwar juristisch abgewürgt, jedoch hätte die CSU in Bayern nie ein Radgesetz von sich aus auf den Weg gebracht. Insofern hat der Radentscheid doch einen Erfolg erzielt und es bedarf weitergehender Bewertungen, inwieweit dieses Gesetz auch in unserer Arbeit heranziehen könnte.

Der Landesverband hat sein Angebot erneuert, dass Landesvorstandsmitglieder in die einzelnen Kreisverbände kommen. Eine entsprechende Anfrage habe ich spontan eingereicht einmal für die Mitgliedertreffen, aber auch für die Raddemo auf der B 8 am 30. Juni.

Ein wichtiges Thema war auch die Positionierung des Verbandes gegen Rechts und mögliche Infiltrationsversuche seitens AfD&Co. Bei Veranstaltungen kann ja vom Hausrecht gebraucht gemacht werden. Das Thema wird noch im weiteren geklärt.

Eines der Kernthemen ist die Qualifizierung von Aktiven, wobei auf die ADFC-Akademie und die Materialien im Aktivenbereich verwiesen wird. Hierbei wurde deutlich, dass ein Teil der Kreisverbände hier Verbesserungspotenzial bezüglich aktueller Informationen haben (z.B. verständliche Darstelllung der aktuellen Straßenverkehrsrechtsdiskusssion).

Vortrag Cathrin Caillian ADFC-Bundesverband

Als special guest konnten wir Cathrin Caillian vom ADFC-Budnesvorstand begrüßen. Sie machte verschiedene Positionen hinsichtlich Klimaschutz, Lastenradlogistik oder der Weiterverfolgung der 5-Jahres-Strategie des Bundesverbandes deutlich.

Sie ging auch auf die Situation Straßenverkehrsrecht ein. Der ADFC und die Initiative Lebenswerte Kommunen haben nun den Verkehrsminister angeschrieben wegen der Einschaltung des Vermittlungsaussschusses, um den Gesetzentwurf doch noch zu retten.

Bayern war durch Söder vertreten und hat sich enthalten (d.h. nicht zugestimmt). Diese ist als rein parteitaktisches Manöver zu werten, welches folglich über die Sicherheit der Menschen gestellt wird.

Ein Ansatz wäre ggf. eine Postkartenaktion.

Vortrag Finanzen

Paulus Guter vom Landesvorstand stellte Events als Möglichkeit des Spendensammelns dar. Bei der ADFC-Sternfahrt wurden 12.000 € an Spenden gesammelt. Dies wäre auch bei anderen Events möglich.

Auf der Homepage sollte ein Spendenaufruf ständig hinterlegt sein. In den verschiedenen Gliederungen sollte ein Fundraising-Beauftragter benannt sein.

Vortrag „Stress“ für Radfahrende

Jörg Friedrichs ging auf die verschiedenen Stresslevel für Radfahrend ein. Beginnen mit dem amerkikanischen Ansatz von LTS-Einteilungen (Level of Traffic-Stress). Hin zu der Kategorisierung nach Radfahrergruppen, Furtchlosen (0,5%), Alltagsfahrern (5%) und ca. 60 % Inreressierten (die wir heute nur in der Freizeit auf das Rad bekommen).

Ein gute Radinfrastruktur benötigt keine Benutzungspflicht (siehe auch Entwurf Gesetzentwurf Gute Radwege).

Es wird auf Nachfrage klargestellt, dass die ERA 2010 nicht verbindlich eingeführt ist. Diese also nur als Empfehlung betrachtet wird.

Workshop RADvolution

Die RADvolution – eine Kampagne des Bundesverbandes wurde in einem Workshop vorgestellt. Damit sind drei Ziele verbunden:

  1. Zugang zu jüngeren Altersgruppen, jungen Familien etc.

  2. Sichtbarkeit (dafür gibt es Fahnen, T-Shirts etc.)

  3. Aktivierung bestehender Gliederungen u.a. um den Protest auf die Straße zu bringen.

Inhaltlicher Anknüpfungspunkt ist u.a. das Straßenverkehrsrecht. Da diesbezüglich im Jahr 2023 schon die politischen Diskussionen liefen blieb nicht viel Zeit die Kampagne fertigzustellen. Teilweise ist diese sogar noch im Entwurfsstadium.

Die Kampagne soll eine längere Zeit laufen, weshalb es dann auch sinnvoll ist entsprechende Materialien (Flaggen, Shirts etc.) zu bestellen.

Der Punkt wurde auch diskutiert, ob man gezielt in die Parteien geht, um dort Diskussionsprozesse zu beeinflussen.

Workshop Ortsgruppengründungen

Hier ging es um die Formalien und welche positiven Folgen eine OG-Gründung hat. Hier konnten wir auf Bessenbach und (damals noch bevorstehend) Kleinostheim verweisen, wo ein Aufbruch erkennbar ist, der auch neue Mitglieder bringt.

Die Vorstandsstruktur sollte jeweils vor Ort entschieden werden.

Anregung wäre es dort auch mal Filme zu zeigen, wie den vom REBY.

Workshop junge Menschen, Frauen, Inklusion

Vera Kogler und Martina Wermuth gingen auf die Fördermöglichkeiten für besondere Gruppen im ADFC ein.

Auf Bundesebene wird die Gründung eines „Jungen ADFC“ vorbereitet.

Hier sind Klare Zielsetzungen gefordert

  • Spezifisch

  • Messbar

  • Attraktiv

  • Realistisch

  • Terminiert

Beispiel: in 3 Jahren haben wir X weibliche Vorstandsmitglieder.

Fotoaktion Diagonalsperre

Nachdem Diagonalsperren in Bayern noch nicht so oft vorkommen, haben wir in Nürnberg unweit des Bahnhofes eine solche im Verlauf einer Fahrradstraße aufgesucht (siehe Foto). In Frankfurt beispielsweise gibt es solche modalen Filter in mehreren Bereichen.

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