Radtour zum Fest für Vielfalt

Mit einer Gruppe von anfangs 16 Radfahrer*innen ging es über Mainaschaff, Strietwald. Damm, Berliner Allee, Obernau zum Fest für Vielfalt. Horst Brandenburg leitete die Tour und wir konnten uns entspannt eine Weile auf dem Fest aufhalten, wo wir dann auf weitere ADFC-Mitglieder, so auch Manfred Röllinghoff getroffen sind. Das Speisenangebot war überragend, von ägyptischer Falafel, über den kurdischen Mixteller war alles dabei.

Im Vorfeld konnten wir punktuell schon beim Aufbau der Fahrradständer unterstützen (über Autokorrektur-Gruppe).

Raddemo im Kahlgrund

185 Mitfahrer*innen unterwegs - Fest und Musik am Tourende

Die von der BI St2305 und von uns unterstützte Raddemo war wieder ein voller Erfolg. Ab dem Wochenmarkt Kleinostheim radelten wir begleitet von der Gruppe Radfahrer aus Aschaffenburg zur Kahlgrund-Raddemo. Dort trafen wir auf ca. 185 Radler*innen die sich auf den Weg nach Mömbris machten, Eingeleitet wurde die Demonstration durch Ansprachen von Frank Groß (BI gegen Ausbau St 2305) und Tino Fleckenstein (ADFC). Tino Fleckenstein hieß die zahlreichen Anwesenden u.a. auch von VCD und Bund Naturschutz willkommen. Es wäre Zeit eine klimafreundliche Verkehrsart wie Radverkehr stärker zu fördern, so Tino Fleckenstein. Selbst die 20 % Radverkehrsanteil, die der Landkreis bis 2035 erreichen will sind als Zielsetzung eigentlich zu wenig. Eine Studie im Auftrag des ADFC weist einen möglichen Radverkehrsanteil von 45 % für Deutschland bis 2035 aus, wenn die Dinge konsequent angegangen werden (1. Infrastuktur, 2. Verknüpfung ÖPNV-Fahrrad, 3. Nahmobilität und Tempo 30).

Nach einer ruhigen Fahrt ohne Zwischenfälle ging es zum Festplatz an der Ölmühle. Zum Ausklang bei Musik von Holle B. und leckerem Essen zubereitet vom Förderverein internationaler Frauen e.V. konnten die Teilnehmer noch den Freitagabend genießen. Eine sehr schöne Veranstaltung, die wir gerne wieder besuchen.

Kinderkulturtag 2026

Am Kinderkulturtag waren ADFC, Gesta e.V. und VCD mit einem gemeinsamen Stand vertreten. Neben verschiedenen Spielangeboten für die Kids u.a. dem Lasti-Laufrad gab es Probefahrten mit der Fahrradrikscha von ABmitLARA. Neben dem Stand hatten wir eine Relaxzone mit Kinderspielzeug und Brioeisenbahn aufgebaut, welche auch gut angenommen wurde. Ein sehr schöner Event, der uns allen viel Spaß gemacht hat. Danke an Alle, die mal vorbeigekommen sind.

Raddemo 14. Juni - Rückblick

135 fahren für sichere Radwege

Diesmal ging es mit 135 Radfahrer*innen über Teile der B 8 und des RIngs wieder in die Innenstadt. Es war eine vielseitige und interessante Fahrraddemo. Eine Gelegenheit mal die gute Infrastuktur des Autoverkerhs zu nutzen, ohne die Hindernisparaden "Leiderer Lichtspiele" oder die Ampelkreuzung Westring passieren zu müssen 

Es war bunt, es war dank Dennis und Phil mit guter Musik begleitet und wir hatten bei der Tour alle einen Riesenspaß. Diejenigen, welche an dem Tag andere Prioritäten gesetzt hatten, haben eindeutig einen großartigen Event verpasst.

Ein kleiner Wehmutstropfen ist, dass wir es nicht vollständig geschafft haben, die ersten auf der Ebertbrücke zu haben, während die letzten noch auf der B8-Brücke über den Westring fahren. 

Vielen Dank an die Ordner*innen, die diese Tour möglich machten. Ihr habt einen Klasse Job gemacht, es gab keinerleit Probleme!

Wir fordern nicht mehr und weniger für den Radverkehr als die tollen Lösungen, die es für den Autoverkehr gibt.Wir haben am 14. Juni auch noch mal die EInladung zur Mitarbeit ausgesprochen. In den Monaten und Jahren, die vor uns liegen werden die Debatten um die Neuaufteilung des Verkehrsraumes sowie um sichere und schnelle Radverbindungen weiter geführt werden müssen.

Es war ein erfolgreicher Event um noch einmal auf die Themen hinzuweisen. Danke an Alle die teilgenommen haben!

 

Fotos Heiko Ritter

Fotos Martin Fleckenstein

Fotos Tino Fleckenstein

Weitere Bilder (Frieder, Jana, Weitere)

Rückblick Radpolitische Veranstaltungen im Mai

Im Laufe des Mai gab es vier Veranstaltungen, auf die wir kurz zurückblicken wollen.

  1. Mai – AGFK-Fachtagung Radverkehr in Augsburg

Hierzu konnte beim Mitgliedertreffen am 20. Mai Tino Fleckenstein berichten. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe StVO und deren Anwendung, sowie eine Untersuchung, weshalb Radfahrer bestehende Regelungen übertreten. Insbesondere die nicht einfachen Regelungen zur Anordnung von Tempo 30 waren Gegenstand. Da man sich auf Bundesebene nicht zu einheitlich Tempo 30 durchringen konnte, bleibt es beim üblichen Klein-Klein. Der Katalog, der die Anordnung von Tempo 30 erlaubt, ist erweitert worden – mehr aber auch nicht. Besonders schwierig ist die Definitionsfrage, was demnach als stark frequentierter Schulweg gilt. Ansonsten sind Spielplätze, Fußgängerüberwege und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung aufgenommen und wenn Strecken zwischen zwei T30-Strecken kürzer als 500 m sind.

Bezüglich der Parkregelungen für Fahrräder und E_Kleinfahrzeugen gilt es die Augen offen zu halten. Hier steht für März 2027 eine Neuregelung an, die nicht unbedingt vorteilhaft für den Radverkehr werden kann. Hierzu ist der Bundesverband des ADFC gefordert!

Die Nichtbeachtung von Regeln im Straßenverkehrhat nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun, sondern ist ein Ergebnis der Verhältnisse, nach denen Radfahrer dann z.B. auf dem Gehweg fahren oder das Rotlicht missachten.

Bekannter Gast in Augsburg war zudem Prof. Follmann. „Mut für Neues“ war der Titel des Vortrages von Prof. Follmann von der Hochschule Darmstadt, der ja auch in unserem Bereich aktiv ist und den viele von uns schon kennen. Einmal die versuchsweise Roteinfärbung der Ortsdurchfahrt Karlstein und die Fortschritte am Radschnellweg Darmstadt – Frankfurt waren Themen aus unserer Region.

Den roten Teppich müsse man für den Radverkehr ausrollen, so Prof. Follmann! Aktive Mobilität ist ein Schlüssel! U.a. zur Reduktion der Hinfahrt von Elterntaxis an Schulen.

In Darmstadt gibt es eine Kooperation mit der Hochschule. Dabei werden Studenten auf Planungen Radverkehr angesetzt, um Dinge einfach mal auszuprobieren. Der Radverkehrsanteil in Darmstadt wurde in den letzten Jahren von 18% auf 30% angehoben.

Maßgeblich geht es hierbei um die Neuaufteilung Straßenraum, wofür Prof. Follmann eine Reihe von Beispielen aus Darmstadt (Rheinstraße) und anderen Orten anführen konnte. In vielen Orten in Südhessen wurden Fahrradstraßen eingeführt (Heusenstamm, Darmstadt, Dreieich, Seligenstadt, Rodgau). Er verwies auf das Projekt Sprendlinger Landstraße zwischen Neu-Isenburg und Offenbach – dort wurde eine extrabreite Radfahrspur eingerichtet (kurz danach von Tino Fleckenstein ausprobiert).

Dieser optimistischer Vortrag kam sehr gut beim Publikum an.

In seinem Grußwort ging Oberbürgermeister Dr. Florian Freund auf die Radförderung in Augsburg ein und auf die gewachsene Stadt mit ihren engen Gassen. O-Ton: „Die Römer schon hatten Radverkehr nicht auf dem Schirm und im Mittelalter auch keiner!“. Dies bedeutet heute besondere Herausforderungen in der Radverkehrsplanung in Augsburg.

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  1. Mai Filmabend Verkehrswende Waldaschaff

Bei diesem Filmabend der Verkehrswende Waldaschaff e.V: konnten wir den Film von Ingmar Perowanowiscth anscheuen. Hierbei ging es um eine Radreise durch Europa zu mehreren Städten, die in Bezug auf Radverkehr einiges auf die Beine gestellt haben. So Gent (Belgien), Kopenhagen (Dänemark), Amsterdam (NL). In letzterem war es in den 70ern eine massive Auseinandersetzung wegen vieler Verkehrstoten, die dazu führte, dass ich die Bedingungen in den Niederlanden pro Radverkehr geändert haben. Es erfolgte der Hinweis, dass sich sehr Menschen in Deutschland für die Verkehrswende einsetzen, so z.B. bei einer Raddemo in Hamburg.

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  1. Mai Mitgliedertreffen

Hierbei ging es um den fachlichen Input von der AGFK-Veranstaltung (siehe oben) und die Vorbereitung der Demo am 14. Juni. Es konnte eine positiver Rückblick auf die Kidical Mass erfolgen, bei der diesmal sehr viele Kinder mitgefahren sind, welche auch sichtlich viel Spaß dabei hatten.

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  1. Mai Infostand beim RSV Wenigumstadt

Zur Radsportveranstaltung des RSV Wenigumstadt waren wir mit einem Infostand vertreten. Wir konnten eine Reihe interessanter Gespräche vor Ort führen.

 

 

Codierteam mit Neuzugängen - weitere Mitwirkende gesucht

Bei der Codieraktion am 18. April 2026 hat unser Codierteam durch Winni (Codierung) und Carola (Auftragsannahme) neue Leute dabei gehabt. Es war ein schöner ruhiger Verlauf unserer zweiten diesjährigen Aktion bei Gesta e.V., bei welcher wir insgesamt 15 Fahrräder codieren konnten und nebenbei fünf Mitglieder gewonnen haben. Wie wir im Laufe der Aktion erfahren haben, ist Fahrraddiebstahl in Aschaffenburg oder auch im Landkreis ein Thema.

Für die Sicherstellung dieses für den Verein und die Radfahrenden wichtigen Angebotes suchen wir noch Mitwirkende in Form von

- Codierern (ein bisschen Technikaffinität wäre nicht schlecht)

- Leuten, welche die Aufträge annehmen und/oder die Codes für die Geräte bestücken.

In die jeweiligen Themen arbeiten wir die Neuen entsprechend ein. Da wir zukünftig auch wieder eine Sicherheitsüberprüfung im Rahmen der Codierung anbieten wollen, wäre es gut zusätzlich Mitwirkende mit einem entsprechenden technischen Hintergrund dabei zu haben.

Das Codierteam und die Vorstandschaft freuen sich über Eure Meldungen.

Der nächste Codiertermin ist am Samsag den 20. Juni von 10 - 13 Uhr wieder bei Gesta.

Vorstellung ADFC-Tourenprogramm und Tourenauftakt ADFC nach Seligenstadt

Vor der ersten Tour am Karfreitag wurde vom Vorstand des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V. das aktuelle Tourenprogramm für das Jahr 2026 vor dem Schloss Johannisburg vorgestellt.

Anschließend begaben sich die 25 Radfahrer auf den Weg nach Seligenstadt. Die Auftakttour wurde vom sehr erfahrenen Tourenleiter Horst Brandenburg geführt. Auf dem Hinweg ging es über Stockstadt und die Umleitung bei Mainflingen direkt zum Klostergarten. Dort konnten vielerlei Blumen in Ihrer Blüte bewundert werden. Sensationell war das Tulpenfeld in der Klosteranlage. In der Einkehrpause ließ es sich die Gruppe im Klostercafe bei Kaffee und Torte gutgehen, bevor die Rückfahrt entlang des Mains und durch Kleinostheim nach Aschaffenburg folgte.

Dies war die erste von 38 Touren, die für die Saison 2026 geplant sind. Fast jeden Sonntag geht es in den Odenwald, den Spessart oder in den Kahlgrund. Es sind auch einige spezielle Touren dabei wie die Fahrt zur Bikenight Frankfurt, einige Touren für Familien oder die Zweitagefahrt an den Rhein. Infos zu den Touren gibt es unter https://www.adfc-aschaffenburg.de.

Volles Haus bei der Codieraktion des ADFC bei Gesta e.V.

Bei der ersten Fahrradcodierung des ADFC Aschaffenburg in den Räumlichkeiten von GESTA e.V. konnten wir 35 Radfahrer*innen begrüßen. Die Codierer waren über die drei Stunden gut ausgelastet. Das Aufstecken der alphanumerischen Codes, die dann auf den Rahmen aufgebracht werden, sowie die Gravur selbst dauern schon einige Minuten pro Fahrrad. Daneben konnten eine Reihe von interessanten Gesprächen zum Thema Radverkehr, Radreisen oder Radtechnik geführt werden.

Dieser enorme Zuspruch hat uns gefreut. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 08. März hatten wir für Frauen die Codierung kostenlos angeboten.

Als Codierer waren Michael Panzner und Michael Schmerbauch altbewährt zugange. Neu im Codierteam war Tino Fleckenstein. Kommentar von Michael Panzern: "Tino du hast den Job!".

Weitere Termine zur Fahrradcodierung mit Sicherheitsüberprüfung von jeweils 10 bis 13 Uhr werden am 18. April und 20. Juni ebenso bei Gesta, Schillerstraße 76, Aschaffenburg angeboten.

Klimastreik von ADFC, VCD und BN auf dem Theaterplatz mit 120 Leuten.

Etwa 120 Menschen nahmen am Freitag, den 27. Februar 2026 am von ADFC, VCD und BN initierten bzw. unterstützen Klimastreik auf dem Theaterplatz in Aschaffenburg teil. Sprecher*innen u.a. von VCD, Grünen, Adfc, ÖDP und KI/Volt betonten, dass die Kommunen sehr wohl etwas gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen tun können, z.B. durch Förderung des ÖPNV, Entsiegelung, Begrünung usw. Deshalb sei es so wichtig zur Wahl zu gehen und die Listen zu wählen, die die Wichtigkeit dieser Maßnahmen erkannt haben.

Dennis Handt (VCD) ging zunächst auf die wesentlichen Parameter des aktiven Kliamwandels ein und ging dann zu seinem Schwerpunktthema Mobilität über. Tino Fleckenstein erläuterte kurz, wie der ADFC und Radverkehr zu einer Lösung beitragen können. Hierzu wurde aus der vom ADFC beauftragten Fraunhoferstudie „Fahrradland Deutschland“ zitiert. Moni Hartl konzentrierte sich auf die politischen Handlungsmöglichkeiten in Aschaffenburg. Ergänzt wurden diese Beiträge von Jürgen Zahn (KI/Volt) und Bernhard Schmitt (ÖDP). Im weiteren sprach noch eine Vertreterin vom „Amt für Chaos Aschaffenburg“ über die juristischen Folgen von ihren Klimaprotesten.

Nach einer längeren Pause gab es nochmal die Gelegenheit Fahrrad in Aschaffenburg zu fahren (CM).

Feierstunde im Landratsamt Aschaffenburg zur Aufnahme in die AGFK Bayern

Nachdem am 4. Februar auf einer Feierstunde in München der Landkreis Aschaffenburg offiziell nun eine Fahrradfreundliche Kommune und damit aufgenommes Mitglieder der AGFK Bayern ist, fand am 26. Februar eine kurze Feierstunde im großen Sitzungssaal des Landratsamtes statt. Dabei wurden Urkunden an die teilnehmenden Gemeinden der Hauptbereisung vom 21.10.2025, den ADFC und an andere Akteure übergeben. Für den ADFC nahmen Tino Fleckenstein und Horst Brandenburg teil.

Wir möchten es ähnlich wie Thomas Frieß von der Kreisbautiefbauverwaltung in seinem Vortrag einordnen: Der Weg ist das Ziel. Wir begeben uns hier auf den Weg der Radverkehrsförderung. Die AGFK Bayern kann hier ein wertvoller Begleiter sein. Wir wissen aber auch um die Problemstellungen, die sich im Zusammenwirken sehr heterogener Akteure von Land über Kreis bis zu den Gemeinden ergeben. Insgesamt betrachtet werden wir dranbleiben und dies kritisch verfolgen.

Stadtratswahl 2026: Mobilitätspolitik der Parteien im Fokus

Im Vorfeld der Stadtratswahl 2026 stellten VCD und ADFC ihre Wahlprüfsteine zu zentralen Fragen einer zukunftsfähigen Mobilität in Aschaffenburg vor – und präsentieren die Antworten der Parteien.

Wie wollen die Parteien den Radverkehr stärken? Welche Konzepte gibt es für einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr? Wie kann die Verkehrswende vor Ort sozial, sicher und klimafreundlich gestaltet werden? Diese und weitere Themen werden an diesem Abend öffentlich vorgestellt, eingeordnet und diskutiert.

Tino Fleckenstein (ADFC) und Leon Appel (VCD) stellten die Fragen der einzelnen Verbände im evangelischen Jugendzentrum in der Alexandrastraße vor. Der Raum war gut mit Zuhörenden mit Mitdiskutierenden gefüllt.

Es waren eine Reihe Vertreter*innen und Stadträt*innen der kandidierenden Parteien die sich an der Diskussion beteiligten. Im wesentlichen waren es diejenigen, die Mobilitätspolitik modern denken, Grüne, ÖDP, Die Linke, KI/Volt, zudem auch SPD.

CSU, FDP und Junge Union waren trotz Einladung durch den VCD nicht gekommen. Auf die Programm von CSU und FDP ging dann Tino Fleckenstein kurz ein.

Präsentation des ADFC

Hier als PDF.

Fragen des ADFC:

https://www.adfc-aschaffenburg.de/kommunalwahlen-2026/stadt-aschaffenburg/

Fragen des VCD:

https://bayern.vcd.org/der-vcd-in-bayern/aschaffenburg-miltenberg/welche-parteien-stehen-fuer-faire-sichere-und-klimafreundliche-mobilitaet

Faschingszug 2026 - ADFC war gut vertreten

Zum Aschaffenburger Faschingszug hatten wir in der Luitpoldstraße ein Treffen mit bester Versorgung an Getränken und Snacks. So konnten wir teilweise sogar bei Sonnenschein den Durchzug der an die 45 Wagennummern bewundern. Für alle war es ein sehr schöner Event und wir haben mit ca 30 Teilnehmer*innen aus unserem Verband eine starke Prüsenz gezeigt. 

Nachdem 2019 war diese Tradition bedingt u.a. durch Corona und dem letztjährigen Ausfall etwas einegschlafen. In der Hinsicht ein gelungenes Comeback. Wir haben beim anschließenden Treffen in der Gaststätte Wildfang schon besprochen, dass wir dies jährlich wieder machen und prüfen, ob wir weitere Events in dieser Richtung anbieten.

ADFC Innovations-Kongress 24.1./25.1.2026 in Würzburg

Viele Infos zu digitalen Tools, Radverkehrsförderung und Schulverkehr

ADFC Innovations-Kongress 24.1./25.1.2026 in Würzburg

Im Congress Center Würzburg trafen sich am Wochenende 100 Aktive des ADFC aus dem gesamten Bundesgebiet. Der bayerische Untermain war durchgängig mit Jan Klaumünzner vertreten. Zusätzlich nahmen Tino Fleckenstein am Samstag und Jana Handt am Sonntag teil.

Nach einer fulminanten Einführungsrede der 2. Bürgermeisterin von Würzburg Sandra Vorlova startete der Kongress mit einer Einordnung der soziologischen Ausgangsbasis in Deutschland mittels einer Keynote von Prof. Dr. Thomas Scheffer vom soziologischen Institut der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er sieht das Fahrrad, obwohl jetzt über 150 Jahre alt immer noch als Innovation. SUVs hingegen sind ein retrotropisches Objekt und teilweise Ausdruck eines Trotzverhaltens gegenüber Themen wie Lebensqualität oder Klimawandel.

Eindrucksvoll war die Schilderung des ADFC Düsseldorf über Ihr Projekt des Radwegetests dieser 600.000-Einwohner-Stadt vorstellten. Eine Arbeitsgruppe aus 52 Aktiven in 10 Arbeitsgruppen ermittelte auf 300 km Radwegenetz 270 Mängelstellen und erarbeitete Unterlagen für die politischen Gremien. Es wurde ein Sprecherrat installiert, der sich monatlich zwecks Abstimmung getroffen hat. Die Unterlagen für die Politik wurden hochwertig umgesetzt, so dass die Beispiele mit Fotos und Verbesserungsvorschlägen einfach ersichtlich waren. Basierend darauf gab es in den letzten 2-3 Jahren eine Reihe von Maßnahmenumsetzungen. In der Folge wurden auch viele Mitstreiter*innen für den ADFC gewonnen.

Links hierzu: https://radwegetest.adfc-duesseldorf.de/#ergebnisse

Radkultur

Innovationen bedeutete auf diesem Kongress nicht nur Technik, sondern auch Aktivitäten für den Radverkehr. Dabei geht es z.B. um ein Radfestival des ADFC Freiburg oder der Kooperation zwischen Stadtverwaltung und ADFC in Bremen.

In Bremen sind dies beispielsweise

  • Großraddemo mit ca. 1500 – 2000 Teilnehmer*innen

  • Film-Night-Ride

  • Lasti-Rennen

  • Radkulturfestival

  • Filmvorträge

  • 400 ADFC-Radtouren, dabei auch barrierefreie Radtouren.

Link dazu: https://www.bremen.de/leben-in-bremen/fahrradstadt-bremen/bike-it-das-projekt

Digitale Tools

Digitale Themen sind dabei ebenso wichtig. Hier wurde der Openbikesensor vorgestellt, welcher Überholabstände misst, die dann an eine kartenbasierte Auswertung exportiert werden können. Es handelt sich um einen Ultraschallsensor, das Gehäuse wird mittels 3-D-Drucker erstellt

Link zu Bauanleitung

www.openbikesensor.org

Oder Kartendienste, die per Abfragescript Darstellungen von möglichen Wegen generieren können werden können. Der Script wurde dann mittels einer KI „Claude“ erstellt und konnte direkt per Copy-and-Paste verwendet werden.

Links dazu: https://radinfra.de/

KI wird auch in dem Kontext zur Erstellung von Radverkehrskonzepten verwendet. Die AGFK MV hat dazu mit KONRAD eine digitale KI-Assistenz entwickelt, die auch viele Fachkenntnisse aus dem Thema Radverkehrsplanung hinterlegt wurde.

Link dazu:

https://agfk-mv.de/2025/03/28/innovation-aus-mv-konrad-der-erste-ki-assistent-fuer-rad-und-nahmobilitaetskonzepte/

Am Sonntag standen Schulverkehrsthemen im Vordergrund.

  1. Die Vorstellung Bicibus Frankfurt am Main mit Simone Markl https://www.bicibus.de/Frankfurt-Sachsenhausen

Dazu wird es beim VCD Aschaffenburg im Rahmen des Zukunftsdialogs einen Termin gebengeben wird (ca Herbst).

  1. Sichere Schulwege: Die Schulwegsicherheit muss in Schleswig Holstein von den Schulen selbst organisiert werden; hierfür gibt es Unterstützung durch den ADFC. Genutzt wird dabei der Schulweg Check vom VCD

  2. Zusammenarbeit ADFC Bonn/Rhein-Sieg & IHK https://www.ihk-bonn.de/pressemeldungen/pressemeldung-einzelansicht/gemeinsam-fuer-eine-bessere-radinfrastruktur-in-der-region

    Eine wirklich großartige und gelungene Zusammenarbeit.

Kurzbericht vom Innovationskongress von Tino Fleckenstein und Jana Handt.

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