Jahresabschlusstour 2017: Spessart Nord-Ost-Passage

Die Spessart-Nord-Ost-Passage hatten sich die Radler des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg für die diesjährige Jahresabschlusstour vorgenommen. 17 gutgelaunte Radlerinnen und Radler machten sich am 07.10.2017 um 09.30 h mit dem Freizeitexpress Frankenland auf den Weg nach Lohr. Hier begann das Raderlebnis durch vier Spessarttäler.

Den Lohrgrund entlang fuhren wir über Partenstein und Frammersbach nach Lohrhaupten, wo der Anstieg zur Birkenhainer Straße auf uns wartete. Von dieser Anstrengung erholten wir uns anschließend bei der Mittagspause in der Wachhütte. Nun wechselten wir in das Tal der Jossa und passierten u.a. Burgjoß, Marjoß, Jossa und Altengronau. Hier verließen wir die Originalstrecke, um zu unserem Hotel „Zur Mühle“ in Bad Brückenau zu gelangen. Die letzten Kilometer hatten es noch einmal in sich, denn vor Brückenau führt der offizielle Radweg bergauf und bergab durch den herbstlichen Wald. Nach dem gemeinsamen Abendessen ließen wir den Rest des Tages in unserem Hotel ausklingen.

Am Sonntag, den 08.10.2017 unternahmen wir eine kleine Stadtrundfahrt und besuchten den sehenswerten Kurpark. Dass das Heilwasser einen durchschlagenden Erfolg haben kann, erfuhren einige Teilnehmer am eigenen Leib. Um 10 h stand die Besichtigung des sehr sehenswerten Fahrradmuseums an. Eine geplante Führung kam aus personellen Gründen nicht zustande. Nach dem Museumsbesuch traten wir weider in die Pedale und nahmen das Sinntal unter die Räder, das für seine Schachblumen und Orchideenpopulation bekannt ist. In Gemünden am Maintal angekommen, machten wir eine verspätete Mittagsrast. Weil es anschließend zu regnen anfing, beendeten wir die Wochenendtour und fuhren mit dem Regionalexpress nach Aschaffenburg zurück. Bei einem Glas Wein ließen wir das schöne Wochenende ausklingen.

Fazit: Ca. 130 KM und 1300 HM erfordern eine gewisse Grundkondition. Bis Sonntagnachmittag war das Wetter trocken, herbstlich kühl und zeitweise sonnig. Man konnte auf der sehr idyllischen Route immer wieder Spuren der Biber sehen, die sich seit 1988 in unserer Region wieder angesiedelt haben. Die Tour ist durchgängig mit Ziel- und Entfernungswegweisern beschildert.

Danke an Brigitte, die unser Gepäck transportierte.

Armin Hasenstab

Jahresabschlusstour des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg nach Steinau an der Straße

Drei sonnige Tage bescherte der Wettergott den Teilnehmern des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg, die vom 01. - 03.10.2015 an der Jahresabschlusstour nach Steinau an der Straße teilnahmen.
Unter der Führung von Horst begaben sich 24 Radlerinnen und Radler um 10 h vor dem Aschaffenburger Schloss auf die Fahrt ins Tal der Kinzig. Über Kahl, Alzenau und Langenselbold erreichten wir den Fernradweg R 3 und folgten ihm entlang des Flusses.
In Gelnhausen machten wir bei sommerlichen Temperaturen Mittagspause und stärkten uns auf dem Obermarkt mit Speis und Trank.
Weiter über Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster erreichten wir gegen 17 h unser Ziel, den Landgasthof "Grüner Baum" in Steinau. Nach rund 86 Kilometern ließen wir hier den Tag ausklingen.
Am Freitag stand zunächst Kultur auf dem Programm. Die Stadtführerin, Frau Ellen Schmidt, erzählte uns äußerst kurzweilig und sehr witzig knapp zwei Stunden lang das Wichtigste über die Brüder-Grimm-Stadt, die an der alten Handelsstraße von Frankfurt nach Leipzig liegt. Von ihr erfuhren wir unter anderem, woher die Begriffe "Torschlusspanik" und "stinkreich" kommen. Auch unter einem Mannsloch und einer Lebensmittelschwangerschaft können wir uns nun etwas vorstellen.
Anschließend ging es wieder auf die Räder. Wir umrundeten die Kinzigtalsperre mit ihrer rund 550 m langen Staumauer und fuhren dann nach Schlüchtern, wo wir es uns zur Mittagszeit in einem Altstadtcafe gemütlich machten.
Wieder in Steinau am Hotel angelangt, bestand die Möglichkeit, sich etwas auszuruhen. Einige nahmen ein Sonnenbad auf der Terrasse, andere traten einen beschwerlichen, zwanzigminütigen Fußmarsch an und statteten einer überregional bekannten Hähnchenfarm einen Besuch ab. Eine andere Truppe zog es vor, nach Bad Soden zu radeln und dort ein Feierabendbierchen zu trinken.
Zum Abendessen traf man sich in der Traditionsgaststätte "Burgmannenhaus" in Steinau am Marktplatz( dem Kumpen), die mitten im historischen Ortskern mit vielen kleinen, engen Gassen und zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkbauten liegt.
Auf dem Nachhauseweg zog es einige noch in ein Weinlokal. Der Großteil der Truppe traf sich noch in der Bierstube unseres Gasthofes, wo unsere Wirtin, eine gebürtige Österreicherin, einige Schwänke über ihre Landleute im Allgemeinen und über die "Liebe" zwischen Kärtnern und Steirern im Besonderen zum Besten gab.
Am Samstagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Bei wiederum herrlichem Wetter radelten wir über Gelnhausen und Hasselroth nach Alzenau. Bereits gegen 13 h saßen wir beim Mittagessen in der Kahltalmühle am gleichnamigen Radweg.
Nun war es nicht mehr weit bis Kleinostheim. Hier beendete ein Abschlussschoppen im Marienhof einen schönen Ausflug.
Fazit: Traumhaftes, sonniges Herbstwetter, gut gelaunte Teilnehmer, keine Unfälle und Pannen, was will man mehr!?
Wir legten 215 Kilometer auf gut beschilderten Rad- und Nebenwegen zurück und hatten nur einen "Buckel" auf dem Nachhauseweg bei Hasselroth zu bewältigen.
Dass der R 3 etliche Kilometer entlang der Autobahn A 66 verläuft, muss man tolerieren.

Armin Hasenstab

Jahresabschlusstour des ADFC Aschaffenburg ins Mossautal

Ins hügelige Mossautal führte die diesjährige Abschlusstour des ADFC Aschaffenburg.
21 gut gelaunte Radlerinnen und Radler fanden sich am 17.10.2014 um 13.00 h am Schlossplatz in Aschaffenburg ein.
Über Obernburg und Mömlingen führte uns Horst durch das romantische Mümlingtal bis Michelstadt im Odenwald. Obwohl der Wetterbericht nicht gerade günstig war, hatten wir nur knapp eine Stunde mit leichtem Nieselregen zu kämpfen. Ab Michelstadt mussten wir eine ordentliche Steigung bewältigen, ehe wir kurz nach 18.00 h am Ziel waren, dem Hotel der Schmucker-Brauerei in Obermossau.
Zwei Alternativen standen am Samstag für die inzwischen auf 23 Personen angewachsene Gruppe zur Wahl.
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen startete rund die Hälfte der Teilnehmer zum Felsenmeer bei Lautertal. Wer noch nicht wusste, dass es sich beim Odenwald um ein hügeliges Mittelgebirge handelt, der war jetzt schlauer. Das ein oder andere Mal musste auch geschoben werden.
Die zweite Gruppe ließ es etwas gemächlicher angehen und radelte zum Marbachstausee. In Hüttenthal besuchten wir zuvor den Lindlbrunnen, an dem Siegfried in der Nibelungensage von Hagen getötet wurde. Eine 1000-jährige Mooreiche und eine Quellkirche sowie ein imposantes Viadukt lagen auf dem Wege. Über die Hohe Straße, die ihrem Namen alle Ehre macht, fuhren wir zurück nach Obermossau. Doch zwischendurch ließen wir es uns nicht nehmen, beim legendären „Käs-Back“ in Elsbach einzukehren.
Wieder am Hotel angekommen, erlebten wir gegen 17.30 h einer Brauereiführung. Anschließend konnten wir uns von der Qualität der 17 vor Ort gebrauten Biersorten überzeugen. Beim folgenden Abendessen war es etwas lauter und lustiger als sonst.
Am Sonntag stand der Heimweg an. Wiederum bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir über die Hohe Straße zur Otzburg, wo eine Mittagsrast eingelegt wurde. Hier konnten wir eine Theaterprobe im Burghof live erleben. Unterwegs labten wir uns noch an einer Zwei-Liter-Flasche Schmucker-Bräu, die Horst in seinem Rucksack transportiert hatte.
Danach rollte es nur noch über Groß-Umstadt und Schaafheim Richtung Heimat.
In der Farmerstube in Niedernberg ließen wir das tolle Radlwochenende ausklingen.
Fazit: Die wunderbare, farbenprächtige Hügellandschaft des hessischen Odenwaldes und traumhafte Ausblicke entschädigten für etliche Steigungen, die eine gute Kondition erforderten.
Keine Unfälle, ein Plattfuß des Berichterstatters und 180 bzw. 150 Kilometer in den Knochen.

Armin Hasenstab

Jahresabschlusstour des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg am 02./03.10.2013 durch den Aischgrund

Der Wettergott meinte es wieder einmal gut mit den 20 Teilnehmern des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg, die an der traditionellen Abschlusstour ins Mittelfränkische teilnahmen.
Die Westfrankenbahn brachte uns morgens von Aschaffenburg nach Schrozberg, wo unsere Tour startete. Auf wunderschönen Waldwegen radelten wir nach Rothenburg ob der Tauber. Aus Zeitgründen mussten wir uns auf einen kurzen Rundgang in der historischen Stadt beschränken.
Auf dem Aischtalradweg gelangten wir nachmittags nach Bad Windsheim. Hier war eine Kaffeepause angesagt. Manch einer ließ sich, im Freien sitzend, die örtliche Spezialität, die Kokosballen, schmecken.
Kurz vor unserem Tagesziel Neustadt an der Aisch fuhr uns allen der Schreck in die Glieder. Einer unserer Mitradler wurde unverschuldet in eine Kollision mit einem abbiegenden Autofahrer verwickelt. Vorsorglich brachte der Rettungsdienst ihn ins Krankenhaus, das er aber kurze Zeit später wieder verlassen konnte.
Gegen 18.30 Uhr checkten wir im Hotel Römerhof ein. Nach dem gemeinsamen Abendessen stand um 21.30 Uhr eine Nachtwächterführung durch Neustadt auf dem Programm. Rund zwei Stunden lauschten wir den Ausführungen der Nachtwächterin und konnten uns an dem Topzustand des barocken Rathauses, des Marktplatzes sowie der alten Stadtmauern erfreuen. Von Trompetenklängen untermalt, sangen wir das bekannte Nachtwächterlied (Hört ihr Leut und lasst euch sagen…).
Am nächsten Morgen besichtigten wir noch das örtliche Karpfenmuseum im Alten Schloss. Hier wurden uns die Karpfenzucht und ihre Geschichte sehr kompetent und kurzweilig erläutert. Zumindest wir wissen jetzt, warum der Aischgründer Spiegelkarpfen diesen Namen trägt.
Kurz vor 11 Uhr schwangen wir uns wieder auf unsere Drahtesel und radelten durch das schöne, weitläufige Aischtal nach Höchstadt. Im Gasthof Zur Post machten wir Mittagspause. Wenn man schon in der Hochburg der Karpfenzucht ist, muss man natürlich auch einen solchen essen. Es war ein Genuss! Besser kann Fisch nicht schmecken.
Leicht unter Zeitdruck stehend, ging es dann entlang der Regnitz bzw. des Main-Donau-Kanals nach Bamberg. Leider reichte es nicht mehr zu einem oder zwei Schlenkerla in einem der vielen Brauhäuser.
Um 17.34 Uhr brachte der Radlzug unsere Truppe pünktlich nach Hause.
Fazit: Ein wunderschöner, zweitägiger Fahrradtrip, der uns die Schönheiten Mittelfrankens näherbrachte. Die 145 km lange Tour litt allerdings etwas unter dem sehr ambitionierten Zeitplan und dem „negativen Rückenwind“. Bis auf den Schiebeweg nach Rothenburg weist die Strecke keine Anstiege auf.
Armin Hasenstab

Jahresabschlusstour des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg am 20./21.10.2012 an die Jagst

Auf den Spuren des Ritters Götz von Berlichingen

Ein sonniges Oktoberwochenende war den 19 Teilnehmern beschert, die am 20. und 21.10. 2012 an der Jahresabschlussfahrt des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg nach Möckmühl an der Jagst teilnahmen.
Bei fast sommerlichen Temperaturen trafen wir uns morgens am Aschaffenburger Hauptbahnhof. Die Westfrankenbahn brachte uns und unsere Räder pünktlich über Miltenberg nach Walldürn. Bevor es richtig losging, hatten ein paar gute Geister einen Sektempfang samt Knabberzeug vorbereitet.

Heiter und beschwingt machten wir uns anschließend auf dem Grünkernradweg Richtung Widdern. Auf dem Themenradweg erfuhren wir zum Beispiel, dass Grünkern eigentlich gerösteter Dinkel ist, der in sogenannten Darren, die wir in Altheim besichtigen konnten, getrocknet wird.

Von Widdern ging es dann an der Jagst entlang nach Möckmühl, wo wir unser Hotel bezogen. Anschließend begaben wir uns auf den historischen Stadtrundgang in die malerische Altstadt. Hier erinnert die Burg an den Ritter Götz von Berlichingen, der 1519 am Oberen Tor in Gefangenschaft geriet, nachdem er die Burg gegen den Schwäbischen Bund verteidigen wollte.

Am Sonntagmorgen wandelten wir wieder auf den Spuren des Ritters mit der Eisernen Hand. In Jagsthausen, wo er 1480 geboren wurde, hatten wir eine interessante Führung in dem kleinen Museum der Götzenburg, dem Sitz derer von Berlichingen. Hier ist auch die Eiserne Hand zu sehen, ein Meisterwerk mittelalterlicher Mechanik.

Immer entlang der Jagst machten wir auch am Kloster Schöntal halt. Hier fand der Ritter nach seinem Tode im Jahre 1562 seine letzte Ruhestätte. Die barocke Pracht der Klosterkirche beeindruckte uns alle.
Weiter ging es an der romantischen Jagst entlang nach Krautheim. „Rein zufällig“ fand dort ein Volksfest statt, wo wir uns mittags für die letzte Etappe stärken konnten.
Über Dörzbach radelten wir dann vom Jagst- ins Taubertal nach Bad Mergentheim. Hier waren ein paar Höhenmeter zu überwinden. Einigen waren die Steigungen aber nicht schwer genug, weshalb sie sich noch die Satteltaschen mit Zwetschgen, Birnen und Äpfeln voll machten.

Nach einer Kaffeepause und einem Stadtrundgang in der Kurstadt brachte uns die Westfrankenbahn abends wieder nach Hause.
Fazit frei nach Götz von Berlichingen: „ Leck mich am A...., war das ein schönes Wochenende!!“

Text: Armin Hasenstab
Fotos: Renate Gernhardt

Jahresabschlusstour 2011 des ADFC Aschaffenburg ins Hohenloher Land ... und täglich grüßt ein Storchenpaar...

18 gutgelaunte Radler des ADFC unternahmen vom 01. – 03.Oktober 2011 ihre Jahresabschlusstour ins Hohenloher Land. Der Wettergott hätte es nicht besser mit uns meinen können, denn er schenkte uns drei Tage Sonne pur und angenehme Temperaturen.

Die Westfrankenbahn - die Räder werden kostenlos befördert - brachte uns am Samstagvormittag nach Blaufelden. Dort schwangen wir uns auf die Drahtesel und fuhren auf dem Hohenlohen-Franken-Radweg nach Rot am See. Im Biergarten des Gasthauses „Lamm“ genossen wir neben dem strahlend blauen Himmel auch die schwäbischen Spezialitäten. Die meisten entschieden sich für geschmelzte Maultaschen.
Doch dann war wieder Rad fahren angesagt.
In Crailsheim legten wir nach einer kurzen Stadtrundfahrt eine Kaffepause ein.
Gegen 18 Uhr erreichten wir unser Tagesziel, den Gasthof Jagsttal in Stimpfach an der Jagst. Dort hatten wir eine Wochenendpauschale gebucht und wir quartierten uns für zwei Tage ein. Zum Abendessen gab es Maultaschen!

Am Sonntag ging es an der Jagst entlang nach Crailsheim und dann gen Osten über Wüstenau und Schopfloch in eine bezaubernde Hügellandschaft. Meist wellig erreichten wir bald das idyllische Wörnitztal. An zahlreichen Karpfenteichen vorbei war das schöne Städtchen Dinkelsbühl an der Romantischen Straße, das über eine vollständig erhaltene, historische Altstadt verfügt, unser Ziel.
Nach einer sehr kurzweiligen Stadtführung, beäugt von einem auf dem Stadttor sitzenden Storch, verließen wir die historische Stadt nach knapp drei Stunden wieder und radelten in Richtung Ellwangen, ehe wir wieder an die Jagst nach Stimpfach gelangten.

Am Montag ging es wieder Richtung Norden. Zwischen unserem Übernachtungsort und Crailsheim grüßte uns zum dritten Mal ein Storchenpaar, das in einer saftigen Wiese auf Futtersuche war.
Entlang des wunderschönen Jagsttales erreichten wir Kirchberg an der Jagst. Der Ort, der ein Residenzschloss mit einer mittelalterlichen, bestens erhaltenen Stadtmauer beheimatet, war uns einen längeren Aufenthalt wert.
Gegen 13.30 Uhr erreichten wir auf dem Hohenloher – Residenzweg Rot am See, wo wir die anstrengende, aber schöne Radltour ausklingen ließen. Wir besuchten erneut das Gasthaus Lamm zu einem letzten Mittagessen (einige sollen schon wieder Maultaschen gegessen haben).
Um 15:45 Uhr beförderte uns die Westfrankenbahn, die über sehr freundliches Zugpersonal verfügt, stressfrei wieder nach Aschaffenburg.
Im Weinhaus Stegmann trafen sich die Hartgesottenen noch zu einem Abschlussschoppen und ließen die drei herrlichen Radltage nochmals bei einer Maultäschlesuppe Revue passieren.

Unsere Gruppe legte 150 Kilometer zurück und bewältigte knapp 1300 Höhenmeter. Uschi, die verletzungsbedingt nur eingeschränkt Rad fahren konnte, hatte auf dem Hin- und dem Rückweg unser Gepäck im Auto transportiert, was die Tour erheblich erleichterte.

Auch zwei Plattfüße und eine widerborstige Fahrradkette trübten das Vergnügen keineswegs.

Fazit: Eine Supertour mit herrlichen Landschaften und Ausblicken für Geübte, die einige Hügel und steile Anstiege nicht scheuen. Gutes Kartenmaterial ist Voraussetzung, da die Beschilderung teilweise zu wünschen übrig ließ.

Armin Hasenstab

Jahresabschlusstour 2010 des ADFC Aschaffenburg – im Zeichen des Weines

Auch in diesem Jahr veranstaltete der ADFC Aschaffenburg am ersten Oktoberwochenende wieder eine zweitägige Jahresabschlusstour. Bei leichtem Regen fanden sich am 02.10.2010 morgens 16 Radlerinnen und Radler am Aschaffenburger Hauptbahnhof ein, um mit dem Regionalzug nach Würzburg zu fahren.In Würzburg bestiegen wir dann unsere Drahtesel und rollten am Main entlang

über Randersacker, Eibelstadt, Ochsenfurt, Marktbreit nach Sulzfeld am Main.

Pünktlich um 13 Uhr saßen wir im urigen Michelskeller vor der Spezialität des Ortes, einem halben oder ganzen Meter Bratwurst mit Kraut und Brot. Auch ein oder zwei Schoppen Sulzfelder Wein passten zu der deftigen Mahlzeit,
wovon sich die meisten persönlich überzeugten.

 

Anschließend flanierten wir durch das idyllische Weindorf, das über einen mit Toren und Türmen besetzten mittelalterlichen Mauering verfügt. Wir konnten uns davon überzeugen, weshalb der Ort regelmäßig als Sieger verschiedener Wettbewerbe mit Preisen dekoriert wird. Petrus hatte zwischenzeitlich auch ein Einsehen mit seinen Gästen und schloss die Schleusen. Weiter ging es über Kitzingen nach Wiesentheid und Prichsenstadt, wo wir in zwei verschiedenen Hotels unser Nachtquartier bezogen.

Um 21 Uhr traf sich die Truppe in der malerischen Altstadt von Prichsenstadt und wohnte einer sehr informativen
und witzigen Nachtwächterführung bei.

Den Abend ließen wir bei einem guten Schoppen Wein im besten Gasthaus des Ortes bzw. im Hotel ausklingen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es am Sonntag um 09 Uhr wieder auf die Räder gen Volkach. Zuvor statteten wir der berühmten Lauber Madonna, einer lebensgroßen Sandsteinfigur in der Lauber Nikolauskirche einen Besuch ab.

Dann ging es weiter nach Volkach, wo wir dem Marktplatzkonzert vor historischer Kulisse lauschten.

Von Walzerklängen beschwingt ging es weiter, es lag nun der wohl schönste Abschnitt vor uns, die Volkacher Mainschleife mit ihren üppigen Weinbergen.

Unser nächstes Ziel hieß Dettelbach. Hier saßen wir bei schönstem Wetter in einem weinumrankten Innenhof einer Hecke und ließen es uns gut gehen. Urig und gemütlich war es, der Abschied fiel schwer. Dennoch machten wir uns wieder auf den Weg und legten die letzten paar Kilometer bis nach Würzburg zurück.

Unfall- und pannenfrei nach 130 Kilometern wieder in Aschaffenburg angekommen, ließ der „harte Kern“ das wunderschöne Wochenende in einem Weinlokal bei einem Schoppen Sulzfelder Cyriakusberg ausklingen.

Armin Hasenstab

Jahresabschlusstour 2009 des ADFC Aschaffenburg - im Zeichen des Bieres

Zu einer zweitägigen Jahresabschlusstour nach Bamberg und Forchheim startete der ADFC Aschaffenburg am ersten Oktoberwochenende. Am 03.10.2009 fanden sich morgens um 08.00 Uhr zwanzig Radlerinnen und Radler am Aschaffenburger Hauptbahnhof ein, um mit dem Radlzug nach Bamberg zu fahren. Das Radabteil war fest in Ascheberger Hand.
In Bamberg bestiegen wir dann unsere Drahtesel und rollten auf dem Regnitz-Radweg gen Süden.
Unser erster Halt führte uns nach Buttenheim, dem Geburtsort von Levi Strauss. Wir besuchten das nach ihm benannte Museum, das zwar klein, aber sehr interessant ist.
Nach dem Mittagessen in einer Brauereigaststätte, wo es ein „Seidla“ Bier noch für unter zwei Euro gibt, ging es weiter nach Forchheim. Dort bezogen wir unser Hotel. Aber ausruhen war nicht drin, denn bereits um 16.00 Uhr erwartete uns eine sehr kompetente Stadtführerin, die uns die Kaiserpfalz, die Kasematten und andere Sehenswürdigkeiten der gut erhaltenen Altstadt näherbrachte.
Um 18:30 Uhr waren wir in den berühmten Bierkellern Forchheims angekommen. Neben einer zünftigen Brotzeit stand auch eine Bierprobe des süffigen Mannas auf dem Plan.
Auf dem Nachhauseweg kamen wir „zufällig“ noch an einer Gaststätte vorbei. Ein paar Bierchen der Marke „Schwarze Anna“ sorgten dafür, dass alle in dieser Nacht gut schliefen.

Der Sonntagmorgen begann mit einer spontan organisierten Frühgymnastik, ehe wir uns wieder auf die Räder schwangen. Auf der Kanalroute ging es zurück Richtung Bamberg.
Nach dem Motto „ein bisschen Schwund ist immer dabei“ kamen uns allerdings wiederholt einige Mitglieder der gutgelaunten Truppe abhanden. Unser letzter Mann, sein Name sei hier nicht genannt, hatte die Tendenz zur Mitte, was nicht politisch gemeint ist. Aber den Handy`s sei dank, waren die verlorenen Söhne und Töchter bald wieder gefunden.
Das sehr gut ausgebaute Radwegenetz in Oberfranken bringt es mit sich, dass es vor Radwegweisern geradezu so wimmelt. Im Nu ist da mal ein Schild übersehen, was uns eine unfreiwillige Umrundung des Industriegebietes in Schlammersdorf bescherte.

Doch letztendlich kamen wir doch pannen- und sturzfrei nachmittags in Bamberg an. Nach dem Mittagessen und einer Stadtbesichtigung – in Bamberg gibt es auch ein Biermuseum - ging es abends mit dem Radlzug wieder nach Aschaffenburg. Einige „Kulturbanausen“ zogen es vor, noch 40 Kilometer bis Hassfurt zu radeln und dort in den Zug einzusteigen.

Zum krönenden Abschluss des Wochenendes ließen wir den Abend in der traditionsreichen Gaststätte Schlappeseppel in Ascheberg ausklingen.

Fazit: Bei schönstem Herbstwetter war es ein gelungener Abschluss der Saison. Pläne für das nächste Jahr schlummern schon in der Schublade.

Armin Hasenstab

© ADFC Aschaffenburg-Miltenberg 2018