Wasserlebnisband Gersprenz

Der Themenradweg „Wassererlebnisband Gersprenz“ beginnt im bayerischen Städtchen Stockstadt unmittelbar an der Eisenbahnbrücke über den Main. Eine Infotafel weist auf den Verlauf hin. Die ausgeschilderte Route biegt in Stockstadt rechts ein in die Straße „Alter Stadtweg“, quert die Hauptstraße und läuft weiter auf der „Schulstraße“, vorbei an der Dölzer-Mühle.

Anschließend zweigt die Route rechts auf den Fuß- und Radweg „An der Gersprenz“ ab, verläuft vorbei an Sportplatz und Waldschwimmbad (Freibad), überquert die B 469 und führt an der kleinen St. Anna-Kapelle vorbei zur ehemaligen Papiermühle an der hessisch-bayerischen Landesgrenze. Auf einer Waldlichtung mit Schutzhütte ist durch die Sträucher am Gersprenzufer die Ruine der Papiermühle zu sehen.

Weiter führt die Route ein Stück durch den Wald und entlang des Waldrandes bis zum Angelteich und hinein nach Harreshausen. Am Ortsrand quert die Straße den Mühlgraben. Die Harreshäuser Allee führt weiter nach Babenhausen. Die Route führt dort durch den schmalen Durchlass des Wasserturms und kurz vor der Babenhäuser Stadtmühle durch eine Furt.

Von Babenhausen führt das Wassererlebnisband Gersprenz weiter flussaufwärts zur ehemaligen Konfurter Mühle. Weiter führt die Route vorbei an Sickenhofen und Hergershausen zur Langfeldsmühle. Nur wenige hundert Meter weiter quert der Weg den kleinen Bach „Lache“. Über einen kleinen Abstecher in Richtung Gersprenz ist ein Fischaufstieg zu erreichen. Die Route setzt sich fort, vorbei am Teichgelände des Angelsportvereins Hergershausen. Weiter geht es entlang der Gersprenz nach Münster bis zum Museum in der Langsmühle, direkt neben dem Bahnhof von Münster. Die Route führt weiter entlang der Gersprenz, unterquert die B45 und erreicht schließlich das Freizeitgelände Blitzensee.

Durch den Wald Richtung Süden führt der Weg vorbei am Schützenhaus und Gärtnereien über den Glaubersgraben zur Mörsmühle. Unmittelbar nach der Mühle folgt die Kläranlage Dieburg. Vorbei am Dieburger Bahnhof führt die Route über die „Steinstraße“ in Richtung Stadtmitte mit Marktplatz, der „Zuckerstraße“, Park und Museum.

Auf der „Ketteler Straße“ führt die Route raus aus Dieburg, quert die B26 und verläuft parallel zum „Katzengraben“ bis nach Klein-Zimmern. Von dort weiter zu den Mühlen von Groß-Zimmern: Direkt am Ortseingang liegt die Obermühle.

Südlich des Ortsrandes eröffnet sich links der Radroute ein Hochwasser-Rückhaltebecken. Westlich von Landwehrgraben und Gersprenz verlaufend, führt die Route zum Naturschutzgebiet Reinheimer Teiche.

Von der Naturschutzscheune aus verläuft das Wassererlebnisband Gersprenz weiter nach Reinheim und vorbei am Reinheimer Bahnhof.

Weiter geht es in Richtung Ueberau. In Groß-Bieberau springt die Route über die Gersprenz und die Bahnlinie und führt durch das Freizeitgelände. Am südöstlichen Ortsrand von Groß-Bieberau liegt die Ruthsmühle direkt an der Strecke. Das Gelände steigt spürbar an, der Naturraum Odenwald ist erreicht.

Schon wenige hundert Meter nach der Einfahrt zum Groß-Bieberauer Steinbruch überschreitet das Wassererlebnisband Gersprenz die Grenze zum Odenwaldkreis.

Auf der Ortsdurchfahrt geht es weiter durch Wersau, vorbei an der Hornsmühle und rechts auf den Radweg entlang der B 38 entlang des Ortsrandes von Brensbach. Südlich von Brensbach mündet der Kilsbach in die Gersprenz.

Weiter geht es entlang des Flusses bis nach Fränkisch-Crumbach, vorbei an der Stegmühle, links ab von der K 75 in die „Industriestraße“, dort am Ende links und gleich wieder links in die „Schillerstraße“, an der Kreuzung „Georg-Büchner-Straße“ zweimal links auf die „Erbacher Straße“, vorbei an der Schmal-Mühle.

Nun immer geradeaus auf dem Radweg parallel zur Gersprenz bis Beerfurth, dort befindet sich am Ortseingang die Wiesenmühle. Über die „Crumbacher Straße“ und die „Fabrikstraße“ geht es vorbei an der Böckelsmühle und der Bockenröder Mühle zum Zusammenfluss von Mergbach und Osterbach – hier „entsteht“ die Gersprenz aus den beiden Bächen. Vor Reichelsheim befindet sich die Herrnmühle, anschließend auf dem Radweg bleiben und nach Reichelsheim hineinfahren, auf den „Hofweg“, über die „Beerfurther Straße“, die „Konrad-Adenauer-Allee“ queren und zum Endpunkt, dem Rathausplatz von Reichelsheim gelangen.

Bitte beachten:

In den Wintermonaten oder bei Hochwasser sind Teilabschnitte der Route evtl. nicht passierbar. Die Route ist für alle Altersgruppen geeignet und kann mit allen Fahrradtypen (außer Straßenrennrädern) befahren werden.

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