Erwartungen an die Gemeindepolitik 2026 - 2032
Unmittelbar nachdem der neue Gemeinderat sich konstituiert hatte, haben wir unsere Erwartungen für die nächsten sechs Jahre übermittelt.
Bereits im Vorfeld der Kommunalwahl hatten wir unsere Erwartungen an die Kleinostheimer Kommunalpolitik formuliert und haben dies in einer kurzen Zusammenfassung noch mal aufgestellt.
Die wichtigsten Punkte anbei kurz zusammengefasst:
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Positive Veränderung des Modal Split zum Umweltverbund. Ableitung eines Ziels für den Modal Split Radverkehr, welcher der Vorgabe mindestens derjenigen des Landkreises von 20 % bis 2035 entspricht.
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Der Verkehrsentwicklungsplan ist endlich in die Umsetzung zu geben, insbesondere hinsichtlich der Förderung Fuß- und Radverkehr. Dies sollte sich im Laufe der nun beginnenden Amtsperiode umsetzen lassen. Dies gilt insbesondere für Tempo 30 im Ort. Eine Reihe von Maßnahmen ließen sich auch ohne größere Investitionen umsetzen.
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Die Verhältnisse an der B 8 sind zugunsten der Anwohner und schwächerer Verkehrsteilnehmer neu zu ordnen. Es werden geeignete Querungen und Alternativen für den Rad- und Fußverkehr auf den Weg gebracht.
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Die Gemeinde entwickelt Aktivitäten im Rahmen der Realisierung Radschnellweg – bis dahin wird für den Abschnitt Rennstraße/Alte Poststr. eine Zwischenlösung gefunden. Das Projekt Schieneninfrastruktur geht in die Überlegungen mit ein.
Als Anlage haben wir eine Studie des Fraunhofer-Institutes beigefügt, welche die wesentlichen Punkte herausarbeitet, um einen Wechsel zu einer umweltverträglichen Mobilität erfolgreich anzugehen.
In den nächsten Tagen erhalten die Gemeinderäte von uns einen Vorschlag zum Beitritt der Gemeinde Kleinostheim zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen. Wir hielten einen Beschluss für ein positives Signal.
Wir haben am 11. Mai ebenso abgefragt, dass jede Gruppierung für uns einen primären Ansprechpartner zu Mobilitäts- und insbesondere Radverkehrsthemen benennt. Wir sind gespannt auf die noch ausstehenden Rückmeldungen.
Anschreiben Rennstraße 2026
Wir haben in einem Anschreiben mit einem Konzeptvorschlag noch einmal das Thema Rennstraße Kleinostheim/Mainaschaff thematisiert, nachdem sich jetzt der neue Gemeinderat in Kleinostheim konstituiert hat. Die Rennstraße ist Bestandteil der Radverbindung Alzenau - Aschaffenburg und hat für das Landkreisnetz eine hohe Bedeutung. Zudem ist sie ein möglicher Abschnitt des Radschnellweges Aschaffenburg-Hanau.
Hier gibt es eigentlich nur zwei Lösungen (solange der Radschnellweg nicht realisiert ist):
1. Sperrung für den Individualverkehr.
2. Ausbau des Weges zu einer Verbindung, welche die Sicherheitsanforderungen erfüllt.
Unser Anschreiben an die Gemeindeverwaltung und die Gemeinderäte haben wir hier bereitgestellt.
Stellungnahme zur Podiumsdiskussion vom 25.2.2026 aus Sicht des ADFC
Mit dem Thema Verkehr wurden die Kandidatinnen als erstes konfrontiert.
Manuela Bleuel (SPD) forderte eine respektvollen Umgang miteinander und führte die Bereiche Schulwege, Geh-/Radwege, Goethestraße und B8 an, die verbesserungswürdig sind. Konkret wurde sie nur in Hinblick auf Fahrradabstellanlagen und der Intensivierung der Kontrollen auf der B8.
Martina Taupp (CSU) beklagte das Gefahrenpotential auf der B8 und forderte die Beseitigung der Bedarfsumleitung in Richtung Norden. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit setzt sie sich für zusätzliche Querungen ein und verkehrslenkende Maßnahmen, die den Verkehrsdurchfluss begrenzen. Beim Main Radweg soll es eine grundsätzliche Trennung von Fußgängern und Radfahrern geben. Am Bahnhof sollen Pendler verdrängt werden und die Anbindung für Busse durch einen Ringschluss zur Josef-Hepp-Straße ermöglicht werden. Auch sie fordert zusätzlichen Einsatz von Ordnungspersonal.
Apostolia Wolf (Gemeinsam für Kleinostheim) setzt sich für sichere Schulwege durch zusätzliche Zebrastreifen ein. Für die B8 fordert sie die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Staatsbauamt. Kritik äußert sie an der Trennung von Radfahrern und Fußgängern beim Mainradweg im Bereich Mühlstraße. Nach ihren Worten werden Rollatorfahrer und Kinderwagen gefährdet und behauptet, die Anwohner seien nicht in den Planungsprozess eingebunden worden.
Aus Sicht des ADFC stellt der Radverkehr bei allen Kandidatinnen nur ein Nebenthema dar. Man spricht sich zwar generell für mehr Sicherheit aus, hat aber nur unkonkrete Pläne zur Umsetzung eines Radwegenetzes. Es wird des Öfteren auf den Verkehrsentwicklungsplan, der zwar vorliegt, aber erst nach den Wahlen veröffentlicht werden soll, verwiesen. Gerade hier ist es enttäuschend, dass sich keine der Kandidatinnen inhaltlich äußern konnte, obwohl dieser innerhalb einer öffentlichen Gemeinderatssitzung in seinen Grundzügen vorgestellt wurde. Für das Projekt Rennstraße, das im Fragen-Abschnitt besprochen wurde, konnte man feststellen, dass über die Machbarkeitsstudie von 2025 wenig bekannt war. Es wurde von Frau Taupp lediglich auf die schwierigen Grunderwerbsbedingungen hingewiesen. Einig war man sich darin, dass die Straße für den MIV offen gehalten werden muß.
Bemerkenswert war die Äußerung von Frau Wolf (GfK), "Die Anwohner seien nicht in den Planungsprozess (getrennter Radweg) eingebunden worden". Tatsache ist, dass die Planung im Gemeinderat mehrfach behandelt wurde und bei der ersten Abstimmung auf Initiative von Anwohnern der Mühlstraße abgelehnt wurde.
Schlussfolgernd ist der ADFC auch in Zukunft aufgefordert, in seinem Engagement für Kleinostheim nicht nachzulassen.
Es hat sich bei der Podiumsdiskussion gezeigt, dass es bedeutende Informationsdefizite z.B. gegenüber Projekten wie der Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg gibt. Vielleicht wäre es angebracht, dass Kleinostheim auf Kreisebene stärker vertreten ist, als weitgehend mit nur einer Person wie in der letzten Amtsperiode. Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht zum Kreistag Gebrauch und stärken Sie die Kandidaten der demokratischen Parteien aus Kleinostheim.
Dieter Stahlbock, Stv. Sprecher ADFC-Ortsgruppe
Radweg „Taubentunnel“ unter der A3
Radweg „Taubentunnel“ unter der A3
Der Radweg von BOC Mainaschaff unter der Autobahn nach Kleinostheim entlang der B 8 ist gekennzeichnet durch mehrere Mängel gekennzeichnet. Bei der Befahrung vom 05.07.2025 sind uns mehrere Dinge aufgefallen. Wir haben nun die die Radverkehrsbeauftragte des Staatlichen Bauamt angeschrieben und auch die Gemeinde informiert. Dieser Bereich befindet sich im Gemarkungsgebiet Kleinostheim.
Gerade zwischen Campingplatz und Unterfahrung A 3 ist der Radweg von starken Wurzelaufbrüchen geprägt. Mit Interesse halten wir fest, dass die Fahrbahnen für den Kraftverkehr vor nicht all zu langer Zeit saniert wurde. Auch zwischen Unterfahrung A 3 und Kleinostheim/Mainparkstraße gibt es im Bereich der Autobahnabfahrt schadhafte Stellen. Die Befahrqualität sinkt aktuell dadurch erheblich. Gerade bei Dunkelheit ist dies zudem problematisch.
Dieser Bereich ist von starken Verschmutzungen durch Taubenkot, Federn und anderem geprägt. Teilweise sind dicke Aufkrustungen. Erschrocken waren wir über die dort vorhandenen Tierkadaver. Der hygenische Zustand ist so nicht tragbar. Dies stellt keine einladende Radinfrastuktur dar.
Dazu sehen wir zwei Maßnahmen:
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kurzfristig: Reinigungsintervall prüfen und anpassen
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bauliche Maßnahmen an der Autobahnbrücke, die eine Besiedelung durch Tauben verhindern. Dazu gibt es Beispiele in der Region.
Die Kurvigkeit des Radweges im Bereich der Autobahnabfahrten ist bei nächtlichen Fahrten schwierig. Erst recht gilt dies, wenn Radfahrer nicht zu 100% ortskundig sind. Hierzu gibt es den Ansatz an beiden Enden weisse Linien zur Seitenführung anzubringen. Damit ist auch bei Dunkelheit die Führung besser zu erkennen. Hierzu gibt es in der Region eine Reihe von guten Beispielen (Miltenberg-Amorbach oder neu ausgebauter Mainradweg bei Hanau).
Stellungnahme ADFC zu neuem Mainradweg gegenüber der Gemeinde
Nachdem die neue Führung Mainradweg bereits am 29.07.2025 im Ausschuss BMK-Ausschuss behandelt wurde, hatten wir kurzfristigst eine Stellungnahme zu den verschiedenen Fragestellungen verfasst.
Bei der Diskussion im Gremium wurde am Abend auch auf unsere Stellungnahme eingegangen. Bürgermeister Dennis Nesswald betonte, dass er sehr viele positive Rückmeldungen erhalten hat. Es gibt punktuelle Änderungen, die zeitnah umgesetzt werden sollen:
- Die Beschilderung mit Z 237 Radfahrstreifen wird entfernt. Dafür wird das Zeichen 240 Gemeinsamer Geh- und Radweg in den kurzen Abschnitten zur Mühlstraße gesetzt.
- Bei der Roteinschlämmung wird mit gestrichelten Linien abgegrenzt.
Die Regelung insgesamt bleibt bestehen, was wir ausdrücklich begrüßen.
Die getroffene Lösung, die von der FDP vorgeschlagen und vom ADFC unterstützt wurde, ist grundsätzlich positiv und eine erste Maßnahme.
Wie wir am Sonntag und in den Tagen davor beobachten konnten fahren die Radfahrer fast durchgängig auf der Mühlstraße und damit auf dem dafür vorgesehenen Weg. Die Quote liegt bei über 95 %. In dieser Hinsicht: Ziel erreicht. Es waren nur sehr vereinzelte ältere Radfahrer, die sich auf den Weg direkt am Main bewegt haben.
Wir haben eine Reihe positiver Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten, sowohl von Radfahrern als auch Fußgängern, die dort unterwegs sind. Vielleicht wäre es angebracht die Dinge voranzubringen bzw. zu optimieren und nicht diese schlechtzureden. Wir haben „Gemeinsam für Kleinostheim“ wegen ihrer 20 Kritikpunkte angeschrieben. Diese stehen bei dieser Gruppierung auf deren Internetseite, wie uns mitgeteilt wurde und zeugen nicht von tieferen Kenntnissen zum Thema Rad- und Fußverkehr. Schade, dass hierbei kein fachlicher Rat von unserer Seite angenommen wird/wurde.
Eine Lösung muss noch für die schlechte Belagsqualität gefunden werden für Leute mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen, die direkt an das Mainufer wollen. Wohlgemerkt: Es ist ein Anfang zur Weiterentwicklung des Mainufers, noch nicht das Ende.
Antworten zu Fragestellungen von „Gemeinsam für Kleinostheim“
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Dies deckt sich nicht mit unserer Einschätzung. Es stimmt, dass einige auf dem Gehweg fahren, dies hält sich aber in Grenzen. Vor allem an Wochenenden hat sich die Situation für Spaziergänger usw. direkt am Mainufer sehr deutlich verbessert.
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Das ist uns nicht bekannt.
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Eine Roteinschlämmung für einen Hinweis auf den stattfindenden Radverkehr ist nicht unüblich und wird andernorts seit Jahren praktiziert, u.a. in Aschaffenburg. Das dies offenbar ein Problem ist, ist kein Radverkehrsthema, sondern hat wohl mit dem Qualifikationsstand der Auslieferfahrer zu tun.
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Bezüglich der Qualität für den Fußverkehr muss eine bessere Lösung gefunden werden. Das heute dort befindliche relativ grobe Material ist ungeeignet. Es muss eigentlich die gleiche Qualität des Belages für die Radverkehrs- und die Fußverkehrsführung bestehen. (Siehe auch NRVP-Leitfaden zu dazu).
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Dies sehen wir jetzt nicht als entscheidendes Problem. Zurückweisung des Punktes.
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Vielleicht wäre eine 20 km/h Regelung für den ganzen Bereich oder als definierten „Shared Space“ zielführender gewesen. Nach unserem Kenntnisstand wurde die Regelung verkehrsberuhigter Bereich von den Anwohnern im Vorfeld gefordert.
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Dass dort Rennradfahrer mit 35 km/h fahren halten wir für ein Gerücht und wenn für eine Ausnahme. Auf Pflaster und mit den bekannten Verschwenkungen scheidet dies u.E. aus, diese Rennradfahrer orientieren sich eher Richtung B 8. Vielleicht wäre es an Ansatz in Bereichen mit direkten Ausfahrten eine Abmarkierung wie bei anderen Radwegen an den relevanten Stellen aufzubringen. Beispielhaft hat dies die Stadt Offenbach in ihren Fahrradstraßen gemacht. Dies sollte geprüft werden. Die Konstellation, dass der Mainradweg direkt an Grundstückseinfahrten vorbei führt gibt es auch an anderen Orten, u.a. Großwallstadt. Dort sind keine Unfallauffälligkeiten – bei wesentlich höheren Kfz-Verkehrszahlen – vorhanden.
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Früher gab es anstelle der neu gemachten Pflasterung gar keinen Weg. Nun sind Übergänge (Zeichen 239) für den Fußverkehr vorhanden. Zurückweisung des Punktes.
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Verkehrsspiegel machen u.E. Keinen Sinn. Radfahrer werden zu spät erkannt. Zurückweisung des Punktes.
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Das ist mittlerweile „state of the art“ in der Radverkehrsförderung, insbesondere, wenn der Radverkehr bevorrechtigt ist. Zurückweisung des Punktes.
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Thema bei uns nicht bekannt. Es ist nicht schlüssig,inwieweit sich dies auf den bestehenden Radweg bezieht. Zurückweisung des Punktes.
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Der Weg wurde erst einmal als Bestand in die Radverkehrsführung integriert.Ja, der Weg ist schmal, sehen wir aber bei der sehr geringen Verkehrsmenge (1 Kfz/Stunde gemittelt, wohl nie mehr als 10 Kfz Stunde !) als verkraftbar. Zurückweisung des Punktes.
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Das Thema Pausenplätze etc. ergibt sich auch für den Radverkehr, nachdem die Sitzbänke am Fußweg sind. Dies sollte ggf. in ein Gesamtkonzept Eingang finden.
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Hieran waren wir nicht beteiligt, auch zu der Planung wurden wir nicht gehört. Die Signale, die uns von der Bürgerschaft und Radfahrenden erreichen sind andere. Am 27.7. sind wir mit einer Gruppe des ADFC (Radtour Radwerk Kleinauheim) auf der neuen Trasse gefahren. Die Teilnehmer empfanden die Gestaltung als eher gelungen.
Weil hier auf Statistiken eingegangen wird „nach denen geplant und umgesetzt wurde“, sei erläutert, dass es zu diesen Themen einen Forschungsstand gibt. In einem Projekt des NRVP wurde dies in einem Leitfaden zusammengefasst (Siehe Anlage). Wir halten die dort gemachten Aussagen für schlüssig und auch für Kleinostheim anwendbar.
Die weiteren Punkte wie folgt unsere Einschätzung
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Gegen eine Information an Lieferanten spricht nichts.
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Rückschnitt von Bewuchs ist ein generelles Thema. Mittlerweile gibt es für den Fußverkehr auch kaum noch Sichtachsen zum Main durch Brombeerhecken etc.
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Verkehrsspiegel sind keine Lösung.
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Eine Erweiterung des verkehrsberuhigten Bereiches und die Rücknahme der roten Fahrbahnmarkierungen lehnen wir ab.
Betreffend der Auffassung ob der Rad-und Fußverkehr getrennt werden sollte, sehen wir das vom Grundsatz anders als die Gruppierung „Gemeinsam für Kleinostheim“. Vielleicht wäre es ein Thema, die Regelung erst einmal zu etablieren und z.B. nach einem Jahr die Lage zu beurteilen. Wir sind mit Sicherheit noch in einer Eingewöhnungsphase betreffend der neuen Regelungen.
Für die Separation sprechen folgende Punkte:
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Wir haben Zählungen mit bis zu 300 Radfahrenden pro Stunde an Wochenenden. Dies ist ein recht hoher Wert. Grundsätzlich muss man sich an den Spitzenwerten orientieren.
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Fußgänger waren und sind immer noch von der Menge her die deutlich untergeordnete Größe – damit entstehen Teilabschnitte, wenn es wenige Fußgänger sind, auf denen Radfahrer Geschwindigkeit aufnehmen können. Diese Problematik kann man sich in Mainaschaff ansehen.
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Der Erholungswert und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger am Mainufer soll möglichst hoch sein. Das schließt eine Nutzung des direkten Mainuferweges durch den Radverkehr dann eigentlich bei den gegebenen Verkehrsstärken aus. Mit der nun erfolgten Neuordnung sehen wir dieses Ziel erreicht und eine Stärkung des Fußverkehrs.
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Die Optimierungen des Mainradweges im weiteren Verlauf (Mainaschaff, Aschaffenburg, aber auch Hanau) machen die Strecke insgesamt attraktiver. Deswegen ist gerade nach der aktuell erfolgten Fertigstellung der Bauabschnitte in Aschaffenburg von einer eher steigenden Auslastung auszugehen.
Wir sehen die jetzige Führung nicht als „unhaltbaren Zustand“. Naheliegend war es eine bestehende Infrastruktur zu nutzen, statt zusätzliche breite Asphaltlösungen auf den Weg zu bringen. Punktuell sehen wir Optimierungsbedarf. Teilweise haben wir dies in den Punkten 1. bis 14. untergebracht und unten ein Paar Vorschläge dazu.
Bevor am 29.7. in der Ausschusssitzung „schnelle“ Entscheidungen gefällt werden, wäre es sinnig zum Thema „Weiterentwicklung Mainufer Kleinostheim“ einen Workshop mit Anwohnern und anderen Interessierten Gruppen durchzuführen. Vielleicht gelingt dann einiges für die „Kleinostheim Beach“. Dabei geht es nicht nur um Verkehrsthemen. Blumen und andere Pflanzen um dies aufzuhübschen wären ein Thema.
Das verkehrsrechtliche Wechselspiel zwischen verkehrsberuhigtem Bereich, Radfahrweg (Z.237), Ortsstraße, ließe sich u.E. mit einer einheitlichen Geschwindigkeits- und Vorfahrtregelung zugunsten des mengenmäßig sehr deutlich überwiegenden Radverkehrs vereinfachen. Für eine Fahrradstraße fehlen u.E. die notwendigen Restfahrbahnbreiten. Vielleicht wäre eine Begrenzung auf Tempo 20 oder eine Definition als „Shared Space“ eine eher an der Realität orientierte und einfache Lösung als der heutige verkehrsberuhigte Bereich.
Wir würden es auch als mögliches Instrument sehen an der Teilung zum Fußverkehr an beiden Enden der parallelen Führung eine Umlaufsperre oder ähnliches zu installieren.
Nicht gelöst ist u.E. der Zustand anderer möglicher parallel verlaufender Alternativrouten zum Mainradweg. Wir hatten eine eigene Ideensammlung für ein Radverkehrskonzept gemacht, in dem z.B. die Schillerstraße teilweise Fahrradstraße werden sollte. Alternativ wäre es ein Ansatz generell im Ortsgebiet Tempo 30 auf der B 8 zu machen. Mit dem Radschnellweg gibt es aktuell auch keine Fortschritte.
Das Anschreiben an den Bundesverkehrsminister wegen der Punkte seitens "Gemeinsam für Kleinostheim" betrachten wir als nicht zielführend.
Umleitung Mainradweg
Zu der Überleitung vom Dreizehnmorgenweg zum Radweg entlang der B 8 hatte Dieter Stahlbock eine Eingabe in der Bürgerfragestunde gemacht und verschiedene Punkte zur Umleitung des Mainradweges thematisiert. Mittlerweile wurden die Sichtbeziehungen verbessert und vom Dreizehnmorgenweg kommend, ein Vorfahrt-Achten-Schild aufgestellt. Nachdem die Baumaßnahme bis 2031 dauert, hätten wir es als kostensparender gesehen, statt vorläufiger eine fest verbaute Beschilderung zu installieren. Hier ist bereits zu einem ersten Diebstahl gekommen. Ferner ist noch eine Metallplatte im Zufahrtsweg zur B 8 angebracht. Weshalb nun in dem von der Böschung befreiten Bereich Steinblöcke aufgestellt wurden, entzieht sich unserer Kenntnis.
Für Radfahrer*innen, welche ab Aschaffenburg beispielsweise nach Seligenstadt oder Karlstein wollen, bietet sich eine weiträumigere Umfahrung an. Der ADFC hatte während der Corona-Zeit eine Streckenalternative definiert, welche sich teilweise mit dem Vorschlag der Trasse für den Radschnellweg deckt. Gerade betreffend der Freizeitnutzung am Wochenende ist dies eigentlich eine schöne Verbindung über Rennstraße – Alte Poststraße usw., immer geradeaus weiter zu fahren. Näheres zu den Streckenalternativen unter: https://www.adfc-aschaffenburg.de/radtouren-und-karten/tourenempfehlungen/alternativen-zum-mainradweg/.
Leserbrief Dieter Stahlbock zum Thema
Neubau der A45-Mainbrücke 14.05.2024
Mängel an der A45 - Main-Radweg-Umfahrung
Wer kennt das nicht? Man bestellt einen Handwerker, der kommt erst zu spät und dann macht er schlechte Arbeit. Reklamiert man dann die schlechte Arbeit und fordert Nachbesserung, wird die nur halbherzig ausgeführt, ohne jedoch alle Mängel zu beseitigen.
Den Bezug zum Radweg liefert die Gemeinde Kleinostheim an der 90°-Kurve B8/Dreizehnmorgenweg. Trotz mehrfachen Hinweises durch Mitglieder des ADFC werden bestehende Mängel scheinbar nur widerwillig umgesetzt, so dass man sich fragt, ob es sich dabei um Absicht oder mangelhafte Fachkenntnis handelt.
Der Radweg ist eine Ersatz-Maßnahme des Mainbrücken-Neubaus und ersetzt der Main-Radweg insgesamt über 7 Jahre. Folglich reicht es nicht, provisorische Umleitungsschilder aufzustellen, sondern es sind die Standards der StVO im allgemeinen und der ERA hinsichtlich des Radverkehrs über die gesamte Strecke zu erfüllen. Es muss die Wegbreite durchgehend 2,5m betragen und die Strecke frei von Hindernissen auf und neben der Fahrbahn sein. Nicht so in Kleinostheim. Dort beträgt die Wegbreite im betreffenden Kurvenbereich zum Teil nur 2m, es befindet sich eine Metallplatte in der Wegmitte und neuerlich wurde nach der Herstellung der Sichtverhältnisse am Kurvierinneren ein Felsblock platziert. Wie soll das bloß weitergehen? Muss erst ein schwerer Sturz die Verantwortlichen wachrütteln?
Dieter Stahlbock
Rennstraße – unsere Einschätzung – oder: ein Ausflug ins bayerische Versammlungsrecht
Von der Aktion am 18. April selbst noch folgende Einschätzung und Beobachtungen:
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Bereits eine Stunde vor Beginn der Sperrung haben wir die Verkehrssituation dort beobachtet. Neben der starken Frequentierung ist uns eine Reihe von „Elterntaxis“ auf dieser Strecke aufgefallen, ebenso Liefer- und Handwerkerverkehr.
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Ein Kraftfahrer hat die verkehrsrechtliche Anordnung ignoriert und damit Menschen gefährdet. Dies werden wir zur Anzeige bringen. Einzelne Kfz sind auch über den Waldweg gefahren, leider haben wir in diesen Fällen keine Kennzeichen.
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Die Radfahrer und Fußgänger die dort unterwegs sind haben sich sichtlich über unsere Aktion gefreut. Aufgrund der Umgebung hat diese Strecke zudem eine gewisse Bedeutung in der Freizeitgestaltung.
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Der Eller bzw. die Sporteinrichtung von Mainaschaff sind von Mainaschaff ausgehend das Ziel vieler Fahrzeugbewegungen. Elterntaxis sind dabei ein Thema welche für Bringen und Abholen für ein Kind vier (!) Fahrzeugbewegungen bedeuten.
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Während viele Autofahrer*innen die Situation akzeptiert haben, wurden unsere Aktiven Zeuge sehr aggressiver Verhaltensweisen.
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Wiederholt hatten wir mit offenbar ortsfremden Fahrzeugführer*innen zu tun, die die örtlichen Verhältnisse überhaupt nicht kennen. Hierbei könnten Neuberechnungen von Navigationssystemen eine Rolle spielen. Situativ ist dies auch eine Möglichkeit Durchgangsverkehr durch Kleinostheim zu schleusen.
Wir hatten bereits am 03. März die Aktion angemeldet. Daher ist für uns nicht nachvollziehbar, dass erst am 12. April der Bescheid erfolgte. Das Landratsamt hat dies mit spät erfolgten Stellungnahmen aus Kleinostheim begründet. In Artikel 13 des bayerischen Versammlungsgesetzes heißt es: „Wer eine Versammlung unter freiem Himmel veranstalten will, hat dies der zuständigen Behördespätestens 48 Stunden vor ihrer Bekanntgabe fernmündlich, schriftlich, elektronisch oder zur Niederschrift anzuzeigen. (...)“. Das muss also in Zukunft schneller gehen!
Dieser Abschnitt hat für den Radverkehr zwischen Alzenau / Kleinostheim und Mainaschaff / Aschaffenburg eine hohe Bedeutung. Er ist wichtig für den immer größer werdenden Teil der Bevölkerung, die ihre Alltagswege und Freizeitaktivitäten mit dem Fahrrad erledigen möchten. Kleinostheim ist umgeben von Autobahnen und Bundesstraßen. Da muss es doch auch eine Route geben, auf der Radfahrer*innen (Kinder, Erwachsene und Senioren) gefahrlos, durchgängig und zügig unterwegs sein können. Da die Infrastruktur in diesem Fall schon vorhanden ist, braucht es nun nur noch mutige Lokalpolitiker, die zukunftsweisende und mutige Entscheidungen treffen!
Erster Eindruck nach der Aktion Rennstraße
Wir bedanken uns bei allen, die das Angebot sicher auf der Rennstraße zu Fuß oder per Rad unterwegs zu sein in der Zeit angenommen haben oder auf ihren Wegen sowieso dort durchgekommen sind. Dank aber auch an jene, die mit Geduld hingenommen haben, dass wir an dieser Stelle für die schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen eingetreten sind und eine Versammlung nach Bayerischem Versammlungsrecht durchgeführt haben. Der Zeitpunkt war richtig – zu keiner anderen Zeit war der Bedarf höher. Hierbei geht es aber nicht nur um die Nutzung dieser Route. Es geht um nichts weniger als eine Sicherstellung sozialer Teilhabe. Was machen Menschen, die kein Auto zur Verfügung haben? Und das sind weit mehr als im ersten Moment gedacht wird (in Deutschland ca. 12,8 Mio).
In den nächsten Tagen wird der ADFC-Kreisvorstand die Aktion umfassend bewerten, auch aufgrund der gewonnenen Eindrücke.
Erfolgreiche Gründung ADFC-Ortsgruppe Kleinostheim
Nach einer kurzen Vorstellung des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) im allgemeinen durch Tino Fleckenstein ging es direkt zu den Kleinostheimer Fragestellungen rund zum Radverkehr. Viele Themen haben sich auf diesem Gründungstreffen als Arbeitsfelder gezeigt, die wir auf verschiedenen Veranstaltung näher erörtern möchten. Das einiges in Kleinostheim im Argen liegt, zeigten die vielen Erfahrungen als Radfahrer, die an diesem Abend von den Anwesenden eingebracht wurden und das desaströse Ergebnis des Fahrradklimatests aus dem Jahr 2022. Im Vergleich mit anderen Gemeinden in der Umgebung hat Kleinostheim besonders schwach im Punkt „Fahrradförderung in der jüngsten Zeit“ abgeschnitten und liegt generell in wichtigen Themenfeldern hinter Aschaffenburg, Kahl oder Alzenau.
Die Themen sind der Gemeinde hinreichend bekannt von der bisherigen Verkehrsinitiative oder einzelnen Personen gab es bisher genügend Hinweise auf bestehende Defizite. Was fehlt sind politische Entscheidungen. Einhellige Meinung der Anwesenden: So wie es heute ist kann es nicht bleiben.
Betreffend Mainufer wurde der von Dieter Stahlbock verfasste Ansatz, der sowohl vom Fachbüro als auch vom ADFC-Kreisverband als geeignet eingestuft und mittlerweile Grundlage des weiteren Vorgehens. Uns freut, dass eine sachlich und wissenschaftlich fundierte Sicht Eingang in die Diskussion gefunden hatte.
Dazu wurden folgende Themenkreise für Veranstaltungen der Ortsgruppe in nächster Zeit genannt.
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B 8 – fehlende Radverkehrsanlagen
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Stand Verkehrsentwicklungsplan und Eingang der von der VI gemachten Vorschläge zu einem Radverkehrskonzept.
Darüber hinaus sind es Themen, die auch auf Kreisebene interessant wären.
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Brückenlösung Stockstadt – Mainaschaff – hier gilt es zeitnah sich zu positionieren.
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Rennstraße / Route Radschnellweg – Hierzu planen wir eine Infoveranstaltung. Unsere Feststellung ist, dass sowohl Bürger*innen als auch Gemeinderät*innen nicht umfassende Informationen haben.
Die Ortsgruppe wird sich bei größeren Aktionen des ADFC beteiligen. Am 30.06. wird eine größere Raddemo wieder über die B 8 stattfinden. Diesmal ist es geplant bis Kreisverkehr Heubrach und dann wieder nach Aschaffenburg zu fahren.
Zum Sprecher der neu gegründeten Ortsgruppe wurde Tino Fleckenstein gewählt. Stellvertreter sind Jan Klaumünzner und Dieter Stahlbock. Erfreulich, dass weitere Kleinostheimer*innen spontan beigetreten sind, so dass wir nun über 20 Mitglieder haben.
Vor Ort werden wir als Kümmerer zu Radverkehrsthemen bereitstehen. Wenn es Probleme für Radfahrer oder Fußgänger vor Ort gibt werden wir die Themen sammeln und Vorsclhäge für die Entscheidungsträger in der Gemeinde machen.
Tino Fleckenstein, Sprecher der ADFC Ortsgruppe
Leserbrief zu Rennstraße Kleinostheim
Für die Rennstraße zwischen Mainaschaff und Kleinostheim hatte der ADFC im Juli beantragt, das bereits an Sonn- und Feiertagen bestehende Fahrverbot für Kraftfahrzeuge, ausgenommen landwirtschaftliche Fahrzeuge und Kleinkrafträder/Mofas, auf alle Tage auszuweiten. Zudem wurde ein modaler Filter, z.B. zwei Pfosten beantragt, welche für die Nutzung durch landwirtschaftliche Fahrzeuge und Feuerwehr etc. entfernt werden können.
Wiederholt hatte der ADFC auf die Situation im Verlauf der Rennstraße hingewiesen, auf welcher Radfahrer mit sehr geringen Abständen von Autos überholt werden und dies zu mindestens einem Unfall mit Personenschaden im Jahr 2019 geführt hat. Vor einigen Wochen hat nach unserer Beobachtung ein PKW-Fahrer dort einen Familienverband in sehr geringem Abstand überholt und dabei ein Kind auf einem Laufrad fast überfahren. Wiederholt erreichen uns ähnliche Schilderungen von Nutzern dieser Route.
Aktuell ist eine Machbarkeitsstudie in Bearbeitung für einen Radschnellweg zwischen Aschaffenburg und Hanau , der voraussichtlich über die Rennstraße führen wird. Aufgrund der Einwohnerzahlen der Anliegergemeinden und dem steigenden Trend mehr Rad zu fahren, gehen wir davon aus, dass der Radverkehr auf der Rennstraße künftig erheblich zunehmen wird.
In Mainaschaff wird im Bereich des Gewerbegebietes ein Radweg gebaut werden. Dies dürfte das Radverkehrsaufkommen auf der Achse Rennstraße/Alte Poststraße/Scheblerstraße weiter steigern. Dieser Abschnitt ist Bestandteil der vom Landkreis ausgeschilderten Radverbindung Alzenau – Aschaffenburg.
Die Gemeinde Kleinostheim teilte kürzlich mit, dass kein Handlungsbedarf bestünde, da sich an der Situation nichts geändert habe. Angesichts der nur schlechten Bewertung im Radwege-Test des Main-Echo ist dies nicht haltbar. Die Untätigkeit der Gemeinde Kleinostheim steht den Bestrebungen des Landkreises für ein durchgängiges und sicheres Alltagsradnetz sogar entgegen.
Tino Fleckenstein
ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V.
Wege für den Radverkehr in Kleinostheim – Wir erarbeiten uns ein Radwegenetz
Veranstaltung der Verkehrsinitiative Kleinostheim
Wege für den Radverkehr in Kleinostheim – Wir erarbeiten uns ein Radwegenetz
am Freitag, den 21.05.2021 um 19:00 Uhr (Videokonferenz)
Grundlage für Radverkehrskonzepte ist natürlich ein definiertes Netz für den Radverkehr. Aufgabe der Netzplanung ist die Zuordnung der Strecken zu Netzkategorien und damit verbundenen Qualitätsstandards, die Identifikation von Netzlücken und die Priorisierung von Maßnahmen. Von der Vorgehensweise werden Luft- bzw. Wunschlinienverbindungen auf konkrete Straßen und Wege umgelegt. Dabei geht es auch darum wie wichtige Ziele für den Radverkehr erreicht werden können (z.B. Einkaufsmärkte Mainparkstraße oder in der Kardinal-Faulhaber-Straße). Wie ist es mit der Ortsdurchfahrung - gibt es Alternativen zur B 8 für den Radverkehr? Wie wird das Kleinostheimer Radnetz an überörtliche Radwege angebunden?
Für Kleinostheim wollen wir uns die Anforderungen an ein Netzkonzept überlegen und Vorschläge für innerörtliche Radrouten sammeln. Wir arbeiten bei diesem Termin mit UMAP, mit welchem Kartenmaterial auf Openstreetmap-Basis bearbeitet werden kann. Hier können Teilnehmer/innen die Karte bearbeiten und Wunschverbindungen einarbeiten. Wir tun dies am 21.5. live über eine Bearbeitung per geteiltem Bildschirm.
Die Veranstaltung findet als Online-Konferenz statt. Die Einwahl ist ab 18:45 Uhr möglich.
Zugangsdaten:
https://meet.jit.si/VIKleinostheim
Für Rückfragen: Tel. 0160 90933921
Tino Fleckenstein
Verkehrsinitiative Kleinostheim
Fahrradboxen in Kleinostheim
In Kleinostheim am Bahnhof wurden sechs Fahrradboxen aufgestellt. Diese können bei der Gemeindeverwaltung angemietet werden. Die Installation war aufgrund der Bedeutung des Bahnhofes Kleinostheim auch angezeigt. Der Bahnhof Kleinostheim wird nicht nur von Radfahrern aus Kleinostheim als Umsteigepunkt in den Nahverkehr genutzt, sondern auch von solchen, die aus Mainaschaff, Stockstadt oder sogar Großostheim kommen.
Diese können für einen Zeitraum von 3/6/12 Monaten beantragt werden, eine Verlängerung der Mietzeit ist jederzeit möglich. Das Benutzungsentgelt beträgt 5,00 EUR für jeden angefangenen Monat zuzüglich einer Kaution in Höhe von 20,00 EUR.
Bewertung Fahrradklimatest Kleinostheim
Am 31.3. hatten sich eine Reihe von Interessierten zu einer Videokonferenz der Verkehrsinitiative Kleinostheim und des ADFC getroffen, um das Ergebnis des Fahrradklima-Tests des ADFC für Kleinostheim zu diskutieren. Tino Fleckenstein stellte die Ergebnisse als radpolitischer Sprecher des ADFC vor.
Mit 74 Kleinostheimer*innen gab es eine sehr hohe Beteiligung bezogen auf die Einwohnerzahl, dies zeigt das vorhandene Interesse. Wichtig waren den Teilnehmer Fragen zur Sicherheit für Radfahrer, die Akzeptanz als Verkehrsteilnehmer oder Hindernisse auf Radwegen.
Die Ausgangsbedingungen sind eigentlich nicht schlecht. Mit einer Bewertung von 3,77 befindet sich Kleinostheim im Mittelfeld gleichgroßer Kommunen. Die Menschen interessieren sich für das Fahrradfahren, die Topographie ist abgesehen vom Wingert kein Hindernis. Die Ortsstraßen weisen Verkehrsmengen auf, in denen ein Miteinander grundsätzlich möglich ist. Sicher gibt es hier noch Optimierungsbedarf. Andererseits verhindern einige Punkte eine richtig gute Bewertung. Wenn verschiedene Einzelthemen angegangen werden, könnte Kleinostheim in der Bewertung beim Fahrradklima-Test deutlich aufsteigen und sich als „Aufsteigerkommune“ feiern lassen.
In einem Vortrag des Verkehrsplaners Michael Schmerbauch wurde dargestellt, wie in Goldbach-Hösbach ein gemeinsames Radverkehrskonzept auf den Weg gebracht wurde. Neben verschiedenen Einzelprojekten steht die Werbung für den Radverkehr auf der Agenda. Manchmal genügt es Fahrradpiktogramme auf die Fahrbahn aufzubringen, einfach um bewusst zu machen, dass auf diesen Straßen auch Radverkehr stattfindet.
Präsentation Fahrradklima-Test Kleinostheim (Tino Fleckenstein)
Präsentation Radverkehrskonzept Goldbach (Michael Schmerbauch)
Leserbrief zu Mainradweg mit Position ADFC
Nachdem Anfang Juli die Ausbesserungsarbeiten mit dem bekannten Ergebnis erfolgten, sind nun schon drei Monate vergangen. Die Strecke, um die es geht, hat eine Länge von ca. 1,4 km. Bei Kosten von 12.000 € bleiben pro Meter unter 10 €. Dass für diesen Betrag keine gute Lösung erfolgen kann, liegt eigentlich auf der Hand. Dies zeigt deutlich, welchen Stellenwert Radverkehr und Fußverkehr aktuell anscheinend in Kleinostheim haben.
Da nun die Verwaltung selbst feststellt, dass gemäß Richtlinien an dieser Stelle aufgrund der nicht geringen Frequentierung des Mainuferweges vor allem an Wochenenden und Feiertagen eigentlich eine Breite von 4,8 Metern erforderlich sei, ist eine Abwicklung des Fuß- und Radverkehrs auf einer Breite von teilweise unter drei Metern wohl nicht zielführend.
Ein 4,8 m breites Asphaltband an diesem malerischen Mainufer möchte aber niemand. Hier sind intelligente Lösungen gefragt. Zwei Gruppierungen vor Ort haben ähnlich lautende Vorschläge dahingehend unterbreitet, einen Teil des parallel zum Mainufer verlaufenden Wegs auf einen Abschnitt der Mühlstraße zu verlegen. Hiermit könnte für den zahlenmäßig starken Radverkehr eine relativ günstig zu realisierende Alternative geboten werden. Diese Strecke ist bereits weitgehend befestigt. Mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Nutzergruppen sollte ein Dialog über die zukünftige Gestaltung begonnen werden, statt sich über die Regelübertretungen einzelner Verkehrsteilnehmer dauerhaft zu echauffieren. Die steigende Menge des Radverkehrs, gerade in diesem Jahr, und die vorhandenen Nutzungskonflikte lassen eigentlich keinen Aufschub auf lange Sicht zu. Der nächste Sommer kommt bestimmt. Es wäre nun an der Zeit, sich ernsthaft konzeptionell damit zu beschäftigen.
Die hohe Frequentierung des Mainuferweges hat auch mit den fehlenden geeigneten Alternativen zu tun. Bereits in der Bürgerwerkstatt Verkehr wurde 2017 vorgeschlagen, den Radweg entlang der B 8 vom Kreisverkehr Heubrach bis zu Friedhofstraße fortzuführen. Die B 8 stellt innerorts keine geeignete Alternative für den Freizeitverkehr dar. Ebenso wird die ausgeschilderte Radroute Aschaffenburg-Alzenau, welche über Rennstraße, Alte Poststraße und Scheblerstraße durch den Ort verläuft, eher stiefmütterlich behandelt, wie einige Entscheidungen in den letzten zwei Jahren zeigen. Es wäre an der Zeit, die Themen neu zu denken. An einem zielorientierten Dialog besteht durchaus Interesse.
Ausschuss: Rennstraße in Kleinostheim wird keine Fahrradstraße / Mainradweg - Die Radfahrer sind schuld!
Fahrradboxen
Am Bahnhof sollen 6 Fahrradboxen aufgestellt werden. Hierzu wird mit der DB gesprochen. Vermietmodell wie in Karlstein 10 € / Monat. Offen ist damit wo genau und wann die Fahrradboxen aufgestellt werden sollen und welches Modell gewählt wird.
Gartenstraße (am Bahnhof)
Die Einbahnstraße wird für den Radverkehr freigegeben und der Weg zum Bahnhof für diejenigen vom Wingert kommend verkürzt.
Mainradweg (der Skandal)
Der neue Belag ist auch aus Sicht der Gemeinde deutlich missraten.
Ursächlich sei laut Bürgermeister auch eine Nutzung des Weges in der Bauphase trotz Sperrung. Diese wurden von Radfahrern beseitigt/beiseitegeschoben. Dadurch wurde nach Ansicht der Verwaltung der Belag beschädigt, bevor dieser sich verfestigen konnte.
20.000 € wieder mal für nix.
Rennstraße (der problematische Teil der Radverbindung Alzenau-Aschaffenburg).
Es erfolgte eine Abstimmung mit Ergebnis 6:2 dass es keiner Maßnahmen bedarf.
- somit kein Zeichen 277.1., was die Situation klarer dargestellt hätte.
- und keine Fahrradstraße.
Der Aspekt das es sich um einen Teil der Radroute AB-ALZ handelt, spielte für das Gremium keine Rolle (Es gibt drei Wege - alles gut).
Interessant: die Gemeinde weicht in Ihrer Stellungnahme von der der Polizei ab (Novum!). Die Stellungnahme der Polizei wurde verlesen. Die Gemeinde stellt explizit das faktische Überholverbot dar. Auch Bürgermeister Nesswald hat klargestellt, dass Radfahrer NICHT auf das Bankett ausweichen müssen. Dieses ist Privatgrund und kein Bestandteil der Straße. Mehrere Redner betonten, dass sie sich nicht vom Kraftverkehr dort überholen lassen.
In der öffentlich verlesenen Stellungnahme der Polizei wurde nicht auf die aktuelle StVO Bezug genommen. Deren Abstandsregelung bedeutet ein faktisches Überholverbot. Zum Antrag des ADFC folgte diese Aussage:
Der Antrag einer Fahrradstraße ohne Kraftfahrzeugverkehr ist ein Antrag der Fahrradlobby in Form des ADFC. Hier werden nur die eigenen Interessen verfolgt.
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Umleitung Mainradweg in Kleinostheim
Der Mainradweg in Kleinostheim wird ab 07.07.2020 saniert. Diesbezüglich gibt es eine Umleitung über Mainparkstraße - Saaläckerstraße - Pletsche - Steinbachstraße- Schillerstraße - Hörsteiner Straße - Friedhofstraße.
Die Gemeinde Kleinostheim teilt dazu folgendes mit:
"Für den Mainradweg sind 2020 Sanierungsarbeiten vorgesehen. Die Arbeiten erstrecken sich auf den gesamten Mainradweg, zwischen der Mainparkstraße und der Friedhofstraße.
Planmäßig werden die Arbeiten am 07.07.2020 beginnen, in Abhängigkeit von der Witterung ist es vorgesehen, dass die Arbeiten 5 bis 10 Werktage in Anspruch nehmen. In dieser Zeit ist der Mainradweg für sämtlichen Verkehr gesperrt, dies betrifft auch die Nutzung durch Fußgänger.
Die Sperrung des Mainradweges erstreckt sich auf den gesamten Mainradweg, zwischen Mainparksee/BAB A3 und dem Friedhof in Kleinostheim. Die Umleitungsbeschilderung für den Radverkehr wird ab dem Friedhof/Kleinostheim bzw. ab Mainaschaff/Mainparkstraße, eingerichtet.
Die Gemeinde Kleinostheim bittet um Ihr Verständnis."
Sofortmaßnahme Mainradweg Kleinostheim
Aktuell werden am Mainradweg in Kleinostheim Umlaufsperren installiert. Die Bilder zeigen die unfertige Sperrung am Friedhof.
Im Interesse der Verkehrssicherheit fordert der ADFC die unverzügliche Beseitigung der Absperrbügel auf dem Mainradweg im Gebiet der Gemeinde Kleinostheim (bisher nur am Friedhof errichtet) und die Einstellung der diesbezüglichen Arbeiten.
Nach Information der Gemeinde werden aktuell diese Sperrriegel gesetzt, um eine Befahrung durch Kraftfahrzeuge zu verhindern. Im Gegenzug wird dadurch der Radverkehr auf dem Mainradweg behindert. Dieser Radweg stellt in seinem Verlauf die am stärksten befahrene Radroute am bayerischen Untermain dar. Nach unseren Zählungen sind dort 200 bis 300 Radfahrer pro Stunde (!) nicht unüblich. Dieses Sperrinstrument auf dem stark genutzten Mainradweg ist in der Lage, den Rad- und Fußgängerverkehr beträchtlich zu behindern und gefährden. Die damit verursachte Verengung des Geh- und Radweges am Friedhof liegt zudem im Bereich einer unübersichtlichen und engen Kurve, so dass hier Radler im Gegenverkehr unversehens aufeinander treffen und gefährdet werden können. Außerdem ist der Absperrbügel in der Annäherung ein ernst zu nehmendes Hindernis, an dem Radler und insbesondere radende Kinder bei der Annäherung auffahren oder hängen bleiben und sich verletzen können.
Auch der Tourismusverband Frankenland, den wir angefragt hatten, äußerte sich hierzu:
„Vor allem ist sie total überflüssig, weil es in der Kurve mainwärts dahinter so eng ist, dass da ohnehin kein Auto entlang fahren kann ohne größeren Rangier-Aufwand.
So ist es einfach nur eine zusätzliche Gefahrenstelle. Wir werden die Sperre natürlich aufnehmen in unsere derzeitige Streckenbefahrung / Qualitätssicherungsmaßnahme. In unserem daraus entstehenden Bericht werden wir den Abbau vorschlagen und dann nach der "Motivation" für dieses Hindernis fragen. Ebenfalls werden wir auch Optimierungsvorschlägen notieren.“
Nach unserer Einschätzung ist die Belastung im Verlauf des Mainradweges im Gemeindegebiet Kleinostheim relativ stark. Hier gilt es den verschiedenen Nutzergruppen des Mainufers (Radfahrer, Fußgänger u.a. mit Kindern) gerecht zu werden. Wir werden in dieser Sache in nächster Zeit mit Vorschlägen zur Optimierung noch einmal Stellung nehmen.
Rennstraße Kleinostheim: Solange keine Fahrradstraße Klarstellung hinsichtlich faktischem Überholverbot einspuriger Fahrzeuge!
Bereits mit Schreiben vom 17.06.19 hatte der ADFC gegenüber dem Landkreis Aschaffenburg auf die Situation entlang des Verlaufes der Rennstraße zwischen Kleinostheim und Mainaschaff hingewiesen, auf welcher Radfahrer mit sehr geringen Abständen überholt werden und dies zu mindestens einem Unfall mit Personenschaden im Jahr 2019 geführt hat. Im Nachgang wurden lt. dem Antwortschreiben des Landratsamtes vom 02.08.2019 die anliegenden Gemeinden auf den Sachverhalt hingewiesen.
Mittlerweile gibt es jedoch aktuelle Änderungen in der Straßenverkehrsordnung. Darauf hin haben wir die Gemeinde Kleinostheim auf diese Änderungen aufmerksam gemacht. Nachdem es nun der Gesetzgeber ausdrücklich definiert, dass aus Gründen der Sicherheit diese Mindestüberholabstände einzuhalten sind und auf der Rennstraße nach unserer Kenntnis das Verhältnis Radverkehr – Autoverkehr bereits heute sehr konfliktträchtig ist, erneuerten der ADFC seine Forderung nach einer Fahrradstraße ohne Freigabe für den Kraftverkehr
Das Mindeste wäre aus unserer Sicht kurzfristig die Anordnung eines Verbotes zum Überholen einspuriger Fahrzeuge auf der Rennstraße wie nun in der neuen StVO vorgesehen (Zeichen 277.1). Darüber hinaus sollte im gemeindlichen Mitteilungsblatt auf die rechtlichen Änderungen hingewiesen werden.
Siegfried Gaitzsch zweiter Platz beim Stadtradeln Kleinostheim
Es hat viel Spaß gemacht beim Stadtradeln in Kleinostheim mitzufahren. Siegfried Gaitzsch erreichte den zweiten Platz in der Einzelwertung mit 686 km und wurde dafür mit Urkunde und Medaille sowie Geschenken ausgezeichnet. Wir freuen uns auch wenn es diesmal kein ADFC-Team gab. Im damaligen Aktionzeitraum hatten Siegfried Gaitzsch (Kapellentour Kahlgrund) und Tino Fleckenenstein (Hohe Straße) Touren angeboten mit Stopp in Kleinostheim.
Radtour Verkehrsinitiative Kleinostheim mit ADFC
Am 18.10.2019 fuhren die Verkehrsinitiative zusammen mit Experten des ADFC durch Kleinostheim um sich verschiedene Punkte hinsichtlich Radverkehr näher zu betrachten. Kernpunkte waren die Führung entlang der B 8, im Ortsgebiet und die Querungen der Bahn. Teilnehmer waren u.a. die ADFC-Vorstandsmitglieder Manfred Röllinghoff und Dieter Hennecken aus Aschaffenburg, sowie aus den Reihen des Gemeinderates SPD-Gemeinderätin Heidi Bergmann. Vertreten war die VI Kleinostheim mit Sabine Dornberg, Siegfried Gaitzsch, Dr. Helmut Siegert und Olav Dornberg (Fotos). Als Tourenleiter führte Tino Fleckenstein durch Kleinostheim. Das Wetter war zunächst nicht einfach, so dass auch hier galt: Nur die Harten kommen in den Garten!
Knoten Aschaffenburger Straße
Der Knoten Aschaffenburger Straße/Mainparkstraße/Saaläckerstraße erhielt von den ADFC-Vertretern Dieter Hennecken und Manfred Röllinghoff ein vernichtendes Urteil. Der Radverkehr als solcher ist hier im Prinzip vergessen worden. Nun gilt es erst mal punktuelle Verbesserung durch Markierung von Fahrradpiktogrammen und der Aufhebung der Benutzungspflicht des Radweges in der Mainparkstraße zu erreichen.
Mainradweg
Hier wurden verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten gesehen. Neben der Ausbesserung der vielen Belagschäden durch Aufbringen einer geeigneten verdichteten wassergebundenen Decke könnte dies behoben werden. Die Engstelle beim Tanklager wäre auf 3 m zu verbreitern, da gerade am Wochenende der Weg hochfrequentiert ist. Ebenso sind die Gefahrenstellen und die z.T. schlecht sichtbare Beschilderung zu optimieren. Sabine Dornberg brachte eine alternative Führung von unterhalb des Freidhofs bis zur Schleuse an, welche zumindest geprüft werden soll, da der Konfliktpunkt Friedhofsparkplatz umgangen wird.
Neuer Kreisverkehr Heubrach
Nachdem dieser deutlich "schneller" durch die Umgestaltung geworden ist, wäre neben der Möglichkeit auf der Fahrbahn zu fahren eine umlaufende Lösung für den Radverkehr mit Gehweg – Radfahrer frei anzustreben.
B 8
Nach dem Probefahren am Kreisverkehr ging es entlang der B 8 in die Ortsmitte. Hierbei konnten die Teilnehmer sehr deutlich erfahren, welchen deutlich wahrnehmbaren Unterschied Tempo 50 und Tempo 30 für den Radverkehr und auf das Sicherempfinden der Radfahrenden hat. Schutzstreifen werden aufgrund der vielen Parkstände kaum realisierbar sein. Eine Führung zunächst im Mischverkehr wird wohl weiter bestehen, d.h. Der Kraftverkehr muss sich eben mit dem dort stattfindenden Radverkehr arrangieren. Unverzichtbar sind der bereits in der Bürgerwerkstatt Verkehr geforderte Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Kreisverkehr entlang der B 8 bis Ortsmitte und eine sichere Querung an der Abzweigung Waldstadt. Dort wären eine Lichtsignalanlage und damit verbunden eine Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h anzustreben.
Fahrradstraßen im Ortsgebiet/Tempo 30
Essentiell für eine Radverkehrsförderung wäre einhellig die durchgängige Beschränkung auf Tempo 30 im Ort. Für Fahrradstraßen entlang z.B. der Schillerstraße usw. wurden die Realisierungschancen eher gering eingeschätzt, in Fahrradstraßen bestimmte Radverkehrsmengen vorausgesetzt werden. Möglich wäre dies vielleicht in der Friedenstraße – hier wäre es die direkte eher verkehrsarme Verknüpfung von der Ortsmitte zu den Einkaufsmärkten in der Kardinal-Faulhaber-Straße.
Goethezentrum
Dieter Hennecken vom ADFC kommentierte diese spontan als Autowüste. Gefahrenpotential sind u.a. die Senkrechtparkstände. Darüber hinaus fehlen leicht zugängliche Fahrradabstellanlagen. Hier waren sich die Teilnehmer der Tour einig, dass dies ein Städteplaner neu bewerten sollte, um Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Durch die heutige Situation leidet auch der anliegende Einzelhandel. Ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit maximal Tempo 20 wäre eine schnell und einfach zu realisierende Maßnahme.
Querungen der Bahn
Für den Radverkehr werden seitens Tino Fleckenstein verschiedene Optimierungsmaßnahmen gesehen. Der Durchlass am Schützenhaus wäre neu zu gestalten. Die Brücken über die Bahn könnten in den Anstiegen mit Schutzstreifen für den Radverkehr versehen werden.
Bike+Ride
Neben den bestehenden Radabstellanlagen wäre die Anlage gesicherter Radabstellmöglichkeiten in Form von Fahrradboxen erforderlich. Hier würden lediglich 1-2 PKW-Stellplätze entfallen.
Ausblick
Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit konnten nicht alle Punkte aufgesucht werden. Dies geschieht zu gegebener Zeit wohl auf einer weiteren Radtour, welchen sich auf den Bereich östliches Kleinostheim/Alte Poststraße konzentriert.
Als übergeordnetes Ziel wird ein Radverkehrskonzept für Kleinostheim betrachtet, welches Radmobilität für alle von 8 – 80 Jahren möglichst sicher gestaltet. Die genannten Maßnahmen sind teils sehr einfach und ohne großen Aufwand realisierbar. Dafür müsste nicht die Fertigstellung eines Verkehrsentwicklungsplanes abgewartet werden, so Tino Fleckenstein. So wie es auch Frau Ineke Spapé – Professorin für Radverkehr aus Brega/Niederlande - mal auf einer Tagung in Würzburg formulierte : "Just do it! - Macht etwas!".
Auftaktradtour Stadtradeln Kleinostheim
Nun ist das Stadtradeln Kleinostheim gestartet und mitten im Geschehen. Die ersten Kilometer wurden auch schon gemeldet. Bürgermeister Dennis Neßwald richtete kurze Statements an die rund 40 Radfahrer/innen, die die Strecke rund um Kleinostheim zum Hinkelsfest absolvierten. 19 Kilometer ging die Runde rund um den Ort.
Goethestraße umgesetzt - Gehweg - Radfahrer frei
Gerade noch rechtzeitig zum Kleinostheimer Stadtradeln wurde in der Goethestraße der Beschluss vom Januar 2019 umgesetzt, die Benutzungspflicht zu streichen. Die zahlreichen Schilder wurden durch deutlich weniger ersetzt. Radfahren ist nun auf der Fahrbahn zulässig. Radfahrer, die sich nicht auf die Straße trauen können dort weiterhin - im Schritttempo - auf dem Gehweg fahren.
Der ADFC hatte sich seit 2011 dafür eingesetzt.
Kleinostheim nimmt am Stadtradeln teil!
Eröffnungsradtour am 23.06.2019
Mit einer Ortsumfahrung startet die Kampagne am Sonntag, 23.06.2019. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Rathaus Kleinostheim, Kardinal-Faulhaber-Str. 12.
Die Gemeinde Kleinostheim nimmt in 2019 erstmals am Stadtradeln teil. Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren, radelnde Mitglieder der kommunalen Parlamente, tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Ziele der Kampagne STADTRADELN sind daher die Aktivierung von Kommunen, insbesondere sollen KommunalpolitikerInnen für die Belange des Radverkehrs gewonnen werden. Stadt- und GemeinderätInnen, Stadtverordnete und GemeindevertreterInnen etc. stellen die Weichen für die Radverkehrsförderung und -planung in Kommunen und sind Vorbilder, wenn sie sich selbst in den Sattel schwingen. Für Nicht-AlltagsradlerInnen bietet das STADTRADELN die Möglichkeit, im Wettbewerb die eigene Kommune aus der Lenker-Perspektive zu erleben und die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken.
Für die Gemeinde Kleinostheim wurde der Aktionszeitraum 23.06.2019 – 13.07.2019 festgelegt, in welchem das Stadtradeln stattfindet. Die Gemeinde wird dazu auch einen eigenen Folder im Mitteilungsblatt veröffentlichen.
Die Teilnahme von Vereinen etc. ist ganz einfach. Unter stadtradeln.de/radlerbereich können sich alle Teilnehmenden registrieren, einem bereits vorhandenen Team ihrer Kommune beitreten oder ein eigenes Team gründen. Eine Person, die ein Team neu gründet, ist automatisch Team-Kapitän. In Kleinostheim haben sich bereits die ersten Teams angemeldet. Die Anmeldung ist soweit auch selbsterklärend und einfach gehalten. Jedes Team kann auch ein kleines „Exposé“ für die Stadtradeln-Seite erstellen, auf der sich die jeweiligen Teamkapitäne vorstellen.
Ansprechpartner bei der Gemeinde:
Winfried Franz
06027/474-116
Winfried.Franz@kleinostheim.de
Benutzungspflicht Goethestraße gekippt und Teilnahme Stadtradeln beschlossen
Nachdem der ADFC 2011 erstmals das Thema Radwegbenutzungspflicht in der Goethestraße auf die Agenda gebracht hatte, wurde diese per einstimmigem Beschluss des Bauausschusses vom 23.01.19 gekippt. Statt einem benutzungspflichtigen kombinierten Geh- und Radweg wird nun Gehweg – Radfahrer frei beschildert. Neben der Orientierung an geltendem Recht (u.a. Anordnung von Radwegbenutzungspflicht nur bei Vorliegen von Gefährdungen) bedeutet dies verschiedene Vorteile für Radfahrer und Fußgänger:
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Konfliktsituationen zwischen Radfahrern und Fußgängern gerade im Bereich des Ärztehauses werden deutlich abgemildert. Radfahrer haben sich auf dem Gehweg nun dem Fußverkehr anzupassen, dürfen dort aber weiter fahren. Für Fußgänger steigt damit auch der Aufenthaltswert in diesem Bereich. Dieser Bereich wird nach Zählungen des ADFC sehr stark von Fußgängern frequentiert, so dass auch aus diesem Grund eine Benutzungspflicht unangemessen war.
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Radfahrer haben nun die Möglichkeit auf der Fahrbahn in der Goethestraße zu fahren und schnell voranzukommen. Dies hat bisher (entgegen der Anordnung) ein erheblicher Teil der Radfahrer praktiziert, nun ist es legalisiert. Gerade im Hinblick auf die steigenden Geschwindigkeiten im Radverkehr z.B. durch die weite Verbreitung von Pedelecs ist dies angebracht.
Insofern ist dies nun eine erfreuliche Entscheidung. Es hat sich gelohnt, dass seitens des ADFC das Thema noch einmal aufgegriffen wurde.
Darüber hinaus will sich die Gemeinde Kleinostheim nun am Stadtradeln beteiligen. Wir freuen uns darauf. Dies alles ist natürlich nur ein Anfang. Wer weiß - vielleicht wird Kleinostheim irgendwann sogar eine fahrradfreundliche Gemeinde.
Kleinostheim: Fahrradboxen zugunsten von Parkplätzen durch Verwaltung abgelehnt.
Kleinwallstadt macht es hingegen vor und hat solche errichtet.
Am 16.07.2018 wurden verschiedene Punkte zur Parksituation rund um den Bahnhof Kleinostheim beraten. Herausstechend war dabei die Ablehnung der Verwaltung betreffend des Punktes „Fahrradboxen“ mit Hinweis, dass hierfür PKW-Stellplätze entfallen müssten.
Im gerade beschlossenen Nahverkehrsplan der Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg ist bezüglich Radabstellanlagen und Multimodalität folgendes festgehalten:
„Radverkehrsförderung ist eine Angebotsplanung. Das Aufstellen hochwertiger B+R-Anlagen vermag Verkehrsverlagerungen zu initiieren, sowohl in Bezug auf die Gesamtfahrt (ÖV+Rad statt Pkw) als auch für den Vor- und Nachlauf (mit Rad statt Pkw zum Bf.). Neben den dargestellten Maßnahmen im ÖPNV, können ergänzende Verbesserungen im Bereich Radverkehr dazu beitragen, die Ziele des Integrierten Energie- und Klimakonzepts für die Region Bayerischer Untermain zu erreichen. Da entsprechende Maßnahmen mit Kosten verbunden sind, sollte in einem ersten Schritt das Potential analysiert werden.(...) Was das ergänzende Aufstellen von Fahrradboxen anbelangt, kann als Faust-formel ab einem festgestellten B+R-Potential von etwa 100 Nutzern davon ausgegangen werden, dass etwa 5% des B+R-Bedarfs als Radboxen realisiert werden sollte. “.
Allein dieser erste Schritt der Potentialanalyse ist für Kleinostheim noch nicht einmal erfolgt. Nachdem z.B. Fahrradboxen an den Bahnhöfen z. B. im Landkreis Darmstadt-Dieburg in der Regel vorhanden sind, werden am Bayerischen Untermain aktuell in Kleinwallstadt und Kleinheubach Fahrradboxen zusätzlich zu den bestehenden Abstellanlagen geplant und im Falle Kleinwallstadts schon errichtet. In Kleinostheim sind die Verwaltung und die Mehrheit im zuständigen Gremium offenbar nicht bereit neue Wege zu gehen und stellen sich an dieser Stelle den Ansätzen der Landkreise sogar entgegen. Erkennbar ist eine ungute Festlegung auf den Autoverkehr, welche jeglichen übergeordneten Klimazielen widerspricht. Es ist auch nicht verstanden worden, dass bei einer Verkehrsverlagerung auf das Rad Stellplätze für PKW frei werden, sich die bestehende Problematik also eher entspannt. Im Ablauf gehen zudem Fördergelder an die Kommunen, welche sich dem Thema Radverkehr eher annehmen.
Das fußläufige Einzugsgebiet eines Bahnhofes umfasst ca. 2 km² und beschränkt sich auf einen Umkreis 0,8 km. Mit dem Rad erweitert sich der Einzugsbereich auf 32 km² bzw. 3,2 km Radius rund um den Bahnhof (Schriftenreihe HSVV). Dies würde nicht nur den Ortsbereich weitgehend abdecken, sondern auch größere Teile von Mainaschaff.
Noch gar nicht betrachtet wurde die mögliche stabilisierende Wirkung für den Bahnhof Rückersbacher Schlucht, welcher zur Disposition steht. Das Indstriegebiet mit Heraeus etc. zu welchem noch Erweiterungen anstehen, befindet sich in einer radtypischen Entfernung von ca. 1 km zu diesem Bahnhof. Ein entsprechend vorgehaltenes und beworbenes B+R-Angebot könnte die Nutzerzahlen insgesamt steigern, welches in der aktuellen Diskussion sicher hilfreich wäre.
Kleinostheim Goethestraße: Stellungnahme wegen Benutzungspflicht liegt vor
Nun liegt sie vor: Die Stellungnahme des ADFC zur Streichung der Benutzungspflicht in der Goethestraße in Kleinostheim. Fazit ist, dass die Anordnung der Benutzungspflicht nicht den Anforderungen des § 45 Absatz 9 der StVO und nachfolgend den Regelungen der VwV-STVO und der ERA 2010 genügt. In welchen Punkten dies relevant ist haben wir in der beiliegenden Stellungnahme näher dargestellt.
Wesentliche Punkte:
- geringe Bedeutung Schwerverkehr.
- bei gegebenen Verkehrsmengen und Tempo 30 Einordnung in Belastungsbereich I gem. ERA 2010 - keine besondere Gefahrenlage.
- Frequenz Fußgängerverkehr auf dem kombinierten Geh- und Radweg in Spitzenzeiten eindeutig zu hoch (u.a. durch Ärztehaus).
- unsichere Gestaltung mit zahlreichen Verschwenkungen und fehlenden Sichtbeziehungen im Abschnitt Bahnhofstraße - Goerdelerstraße
Folglich wäre die Benutzungspflicht in der Goethestraße zu nächstmöglichem Zeitpunkt aufzuheben.
Die Stellungnahme des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V. wurde vom ADFC Bayern rechtlich geprüft.
Nun ist die Gemeinde am Zug im Verlauf des Sommers hierzu Stellung zu nehmen (31.08.2018).
Goethestraße - Zwischenstand Benutzungspflicht Geh- und Radweg
Betreffend der Benutzungspflicht in der Goethestraße in Kleinostheim haben Gespräche mit der den relevanten politischen Parteien vor Ort stattgefunden, in denen auf die Verhältnisse hingewiesen wurden. In der Stellungnahme, deren Erstellung noch im Gange ist, wird die Streichung der Benutzungspflicht für den kombinierten Geh- und Radweg an dieser Stelle als notwendige Maßnahme gesehen.
Beobachtbar nutzen ca. 30-40% der Radfahrer heute die Fahrbahn.
Mehr dazu sobald diese final vorliegt.
Bereits in 2011 wurde ein Anschreiben des ADFC seitens der Verwaltung abschlägig beantwortet. Das Thema wurde erneut in 2014 und nochmals in der Bürgerwerkstatt Verkehr in 2017 von Siegfried Gaitzsch und Tino Fleckenstein angesprochen.
ADFC hinterfragt Berücksichtigung Radverkehr beim Projekt Kreisverkehr Heubrach
Wie der ADFC erfahren hat, steht im Rahmen der Sanierung B8 eine Neugestaltung des Kreisverkehrs am Ortseingang Kleinostheim an. Hierzu hieß es im Main-Echo am 20.02.2018: “... Zum Projekt gehöre auch der Verkehrskreisel am Ortsrand. Er bekomme nicht nur eine neue Fahrbahndecke, sondern auch geringfügig größere Ausmaße, um den Schwerlastverkehr bewältigen zu können.“.
Hierzu ergeben sich folgende Fragestellungen:
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Inwieweit wurden seitens der Verwaltung in die Planungen zur Neugestaltung des Kreisverkehrs an der Heubrach die Anregungen des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V. aus 2014 in die Planung eingebracht?
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Wurde die in der Bürgerwerkstatt im März 2017 angedachte Radverbindung entlang der B8 vom Kreisverkehr bis zur Hörsteiner Straße in den Planungen berücksichtigt, so dass diese jetzt oder später realisiert werden kann?
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Welche Lösungsvorschläge wurden hinsichtlich der Querung Abzweigung Waldstadt vorgesehen?
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Wie stellt sich der Planungsstand Querungshilfe B8 Ende Mittelweg unweit des Pumphauses dar?
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Wie sehen die Planungen für diesen Bereich im Konkreten aus?
Der ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V. hat um die Übersendung von Planunterlagen gebeten, um ein differenziertes Bild von den Planungen zu gewinnen.
Bürgerwerkstadt Kleinostheim zu Radverkehr
Mit Frau Saary vom Fachbüro VERKEHRSLÖSUNGEN - Blees Eberhardt Saary Partnerschaft wurde eine Arbeitsgruppe Radverkehr durchgeführt.
Hierzu wurde auch die Unfallsituation Radverkehr in den letzten Jahren gesichtet.
Wesentliche Anregungen der Bürger und des ADFC wie folgt:
- Für die Ortseingangssituation Hanauer Straße muss eine Lösung gefunden werden. Möglich wäre z.B. die Fortsetzung des Radweges bis zur Hörsteiner Straße. Dies gilt auch für die Querungshilfe am alten Wasserwerk.
- Die Querung B8 zur Waldstadt muss sicherer gemacht werden. Tempo 100 an dieser Stelle ist zu viel.
- Die Benutzungspflicht des "Radweges" in der Geschäftsstraße Goehtestraße muss entfallen. Mögliche Lösung wäre Gehweg - Radfahrer frei. Der ADFC hatte dies bereits vor sechs Jahren angeregt. Hier waren sich alle einige, dass es mit dem gegebenen Fußverkehr, welcher die ERA-Grenzen für innerörtliche Geh- und Radwege überschreitet, nicht geht.
- Gleiches gilt für die Benutzungspflicht in der Mainparkstraße bei Rewe.
- In der Goethestraße sind Fahrradabstellplätze an der Straße durch Wegfall von 1-2 PKW-Stellplätzen zu realisieren, um das Fahrradparken zu attraktivieren.
- Die Abstellsituation am Bahnhof ist zu überprüfen.
Die Verwaltung wird die Vorschläge mitnehmen und in den nächsten Monaten prüfen, welche Maßnahmen umgesetzt werden können.
Bordsteine in Kleinostheim abgesenkt
Bereits 2014 hatte der ADFC in seiner Stellungnahme bezüglich der Radwegsituation in Kleinostheim vorgeschlagen einige Bordsteine von/zu Radwegen abzusenken. An der Hehlbrücke und am Spielplatz an der Julius-Echter-Straße wurde dies nun umgesetzt. Den Antrag an die Gemeindegremien hatte Jörg Unbehauen (SPD) gestellt. Toll dass es hier nun etwas vorangeht was die Fahrradfreundlichkeit betrifft.
Radwegsituation in Kleinostheim untersucht
Seit Ende 2013 gibt es in Kleinostheim eine Bürgerwerkstatt Verkehr. Dort soll auch der Radverkehr als eigenes Thema behandelt werden. Der ADFC hat sich die örtliche Situation auf mehrerer Befahrungen angesehen und umfangreiche Vorschläge aufbereitet. Dieses Konzept wird mit der Kleinostheimer Kommunalpolitik diskutiert und soll auch mit den Bürgern beraten werden. Knackpunkte sind hier die Situation am Mainradweg, die stark frequentierte B8 und Goethestraße mit einem benutzungspflichtigen ungenügenden Radweg sowie fehlenden leicht zugänglichen Fahrradabstellanlagen am Einkaufszentrum Goethestraße.


