Radtour Verkehrsinitiative Kleinostheim mit ADFC

Am 18.10.2019 fuhren die Verkehrsinitiative zusammen mit Experten des ADFC durch Kleinostheim um sich verschiedene Punkte hinsichtlich Radverkehr näher zu betrachten. Kernpunkte waren die Führung entlang der B 8, im Ortsgebiet und die Querungen der Bahn. Teilnehmer waren u.a. die ADFC-Vorstandsmitglieder Manfred Röllinghoff und Dieter Hennecken aus Aschaffenburg, sowie aus den Reihen des Gemeinderates SPD-Gemeinderätin Heidi Bergmann. Vertreten war die VI Kleinostheim mit Sabine Dornberg, Siegfried Gaitzsch, Dr. Helmut Siegert und Olav Dornberg (Fotos). Als Tourenleiter führte Tino Fleckenstein durch Kleinostheim. Das Wetter war zunächst nicht einfach, so dass auch hier galt: Nur die Harten kommen in den Garten!

Knoten Aschaffenburger Straße

Der Knoten Aschaffenburger Straße/Mainparkstraße/Saaläckerstraße erhielt von den ADFC-Vertretern Dieter Hennecken und Manfred Röllinghoff ein vernichtendes Urteil. Der Radverkehr als solcher ist hier im Prinzip vergessen worden. Nun gilt es erst mal punktuelle Verbesserung durch Markierung von Fahrradpiktogrammen und der Aufhebung der Benutzungspflicht des Radweges in der Mainparkstraße zu erreichen.

Mainradweg

Hier wurden verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten gesehen. Neben der Ausbesserung der vielen Belagschäden durch Aufbringen einer geeigneten verdichteten wassergebundenen Decke könnte dies behoben werden. Die Engstelle beim Tanklager wäre auf 3 m zu verbreitern, da gerade am Wochenende der Weg hochfrequentiert ist. Ebenso sind die Gefahrenstellen und die z.T. schlecht sichtbare Beschilderung zu optimieren. Sabine Dornberg brachte eine alternative Führung von unterhalb des Freidhofs bis zur Schleuse an, welche zumindest geprüft werden soll, da der Konfliktpunkt Friedhofsparkplatz umgangen wird.

Neuer Kreisverkehr Heubrach

Nachdem dieser deutlich "schneller" durch die Umgestaltung geworden ist, wäre neben der Möglichkeit auf der Fahrbahn zu fahren eine umlaufende Lösung für den Radverkehr mit Gehweg – Radfahrer frei anzustreben.

B 8

Nach dem Probefahren am Kreisverkehr ging es entlang der B 8 in die Ortsmitte. Hierbei konnten die Teilnehmer sehr deutlich erfahren, welchen deutlich wahrnehmbaren Unterschied Tempo 50 und Tempo 30 für den Radverkehr und auf das Sicherempfinden der Radfahrenden hat. Schutzstreifen werden aufgrund der vielen Parkstände kaum realisierbar sein. Eine Führung zunächst im Mischverkehr wird wohl weiter bestehen, d.h. Der Kraftverkehr muss sich eben mit dem dort stattfindenden Radverkehr arrangieren. Unverzichtbar sind der bereits in der Bürgerwerkstatt Verkehr geforderte Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Kreisverkehr entlang der B 8 bis Ortsmitte und eine sichere Querung an der Abzweigung Waldstadt. Dort wären eine Lichtsignalanlage und damit verbunden eine Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h anzustreben.

Fahrradstraßen im Ortsgebiet/Tempo 30

Essentiell für eine Radverkehrsförderung wäre einhellig die durchgängige Beschränkung auf Tempo 30 im Ort. Für Fahrradstraßen entlang z.B. der Schillerstraße usw. wurden die Realisierungschancen eher gering eingeschätzt, in Fahrradstraßen bestimmte Radverkehrsmengen vorausgesetzt werden. Möglich wäre dies vielleicht in der Friedenstraße – hier wäre es die direkte eher verkehrsarme Verknüpfung von der Ortsmitte zu den Einkaufsmärkten in der Kardinal-Faulhaber-Straße.

Goethezentrum

Dieter Hennecken vom ADFC kommentierte diese spontan als Autowüste. Gefahrenpotential sind u.a. die Senkrechtparkstände. Darüber hinaus fehlen leicht zugängliche Fahrradabstellanlagen. Hier waren sich die Teilnehmer der Tour einig, dass dies ein Städteplaner neu bewerten sollte, um Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Durch die heutige Situation leidet auch der anliegende Einzelhandel. Ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit maximal Tempo 20 wäre eine schnell und einfach zu realisierende Maßnahme.

Querungen der Bahn

Für den Radverkehr werden seitens Tino Fleckenstein verschiedene Optimierungsmaßnahmen gesehen. Der Durchlass am Schützenhaus wäre neu zu gestalten. Die Brücken über die Bahn könnten in den Anstiegen mit Schutzstreifen für den Radverkehr versehen werden.

Bike+Ride

Neben den bestehenden Radabstellanlagen wäre die Anlage gesicherter Radabstellmöglichkeiten in Form von Fahrradboxen erforderlich. Hier würden lediglich 1-2 PKW-Stellplätze entfallen.

Ausblick

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit konnten nicht alle Punkte aufgesucht werden. Dies geschieht zu gegebener Zeit wohl auf einer weiteren Radtour, welchen sich auf den Bereich östliches Kleinostheim/Alte Poststraße konzentriert.

Als übergeordnetes Ziel wird ein Radverkehrskonzept für Kleinostheim betrachtet, welches Radmobilität für alle von 8 – 80 Jahren möglichst sicher gestaltet. Die genannten Maßnahmen sind teils sehr einfach und ohne großen Aufwand realisierbar. Dafür müsste nicht die Fertigstellung eines Verkehrsentwicklungsplanes abgewartet werden, so Tino Fleckenstein. So wie es auch Frau Ineke Spapé – Professorin für Radverkehr aus Brega/Niederlande - mal auf einer Tagung in Würzburg formulierte : "Just do it! - Macht etwas!".

Auftaktradtour Stadtradeln Kleinostheim

Nun ist das Stadtradeln Kleinostheim gestartet und mitten im Geschehen. Die ersten Kilometer wurden auch schon gemeldet. Bürgermeister Dennis Neßwald richtete kurze Statements an die rund 40 Radfahrer/innen, die die Strecke rund um Kleinostheim zum Hinkelsfest absolvierten. 19 Kilometer ging die Runde rund um den Ort.

Goethestraße umgesetzt - Gehweg - Radfahrer frei

Gerade noch rechtzeitig zum Kleinostheimer Stadtradeln wurde in der Goethestraße der Beschluss vom Januar 2019 umgesetzt, die Benutzungspflicht zu streichen. Die zahlreichen Schilder wurden durch deutlich weniger ersetzt. Radfahren ist nun auf der Fahrbahn zulässig. Radfahrer, die sich nicht auf die Straße trauen können dort weiterhin - im Schritttempo - auf dem Gehweg fahren.

Der ADFC hatte sich seit 2011 dafür eingesetzt.

 

 

Kleinostheim nimmt am Stadtradeln teil!

Eröffnungsradtour am 23.06.2019

Mit einer Ortsumfahrung startet die Kampagne am Sonntag, 23.06.2019. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Rathaus Kleinostheim, Kardinal-Faulhaber-Str. 12.

Die Gemeinde Kleinostheim nimmt in 2019 erstmals am Stadtradeln teil. Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren, radelnde Mitglieder der kommunalen Parlamente, tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ziele der Kampagne STADTRADELN sind daher die Aktivierung von Kommunen, insbesondere sollen KommunalpolitikerInnen für die Belange des Radverkehrs gewonnen werden. Stadt- und GemeinderätInnen, Stadtverordnete und GemeindevertreterInnen etc. stellen die Weichen für die Radverkehrsförderung und -planung in Kommunen und sind Vorbilder, wenn sie sich selbst in den Sattel schwingen. Für Nicht-AlltagsradlerInnen bietet das STADTRADELN die Möglichkeit, im Wettbewerb die eigene Kommune aus der Lenker-Perspektive zu erleben und die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken.

Für die Gemeinde Kleinostheim wurde der Aktionszeitraum 23.06.2019 – 13.07.2019 festgelegt, in welchem das Stadtradeln stattfindet. Die Gemeinde wird dazu auch einen eigenen Folder im Mitteilungsblatt veröffentlichen.

Die Teilnahme von Vereinen etc. ist ganz einfach. Unter stadtradeln.de/radlerbereich können sich alle Teilnehmenden registrieren, einem bereits vorhandenen Team ihrer Kommune beitreten oder ein eigenes Team gründen. Eine Person, die ein Team neu gründet, ist automatisch Team-Kapitän. In Kleinostheim haben sich bereits die ersten Teams angemeldet. Die Anmeldung ist soweit auch selbsterklärend und einfach gehalten. Jedes Team kann auch ein kleines „Exposé“ für die Stadtradeln-Seite erstellen, auf der sich die jeweiligen Teamkapitäne vorstellen.

Ansprechpartner bei der Gemeinde:

Winfried Franz

06027/474-116

Winfried.Franz@kleinostheim.de

Benutzungspflicht Goethestraße gekippt und Teilnahme Stadtradeln beschlossen

Nachdem der ADFC 2011 erstmals das Thema Radwegbenutzungspflicht in der Goethestraße auf die Agenda gebracht hatte, wurde diese per einstimmigem Beschluss des Bauausschusses vom 23.01.19 gekippt. Statt einem benutzungspflichtigen kombinierten Geh- und Radweg wird nun Gehweg – Radfahrer frei beschildert. Neben der Orientierung an geltendem Recht (u.a. Anordnung von Radwegbenutzungspflicht nur bei Vorliegen von Gefährdungen) bedeutet dies verschiedene Vorteile für Radfahrer und Fußgänger:

  • Konfliktsituationen zwischen Radfahrern und Fußgängern gerade im Bereich des Ärztehauses werden deutlich abgemildert. Radfahrer haben sich auf dem Gehweg nun dem Fußverkehr anzupassen, dürfen dort aber weiter fahren. Für Fußgänger steigt damit auch der Aufenthaltswert in diesem Bereich. Dieser Bereich wird nach Zählungen des ADFC sehr stark von Fußgängern frequentiert, so dass auch aus diesem Grund eine Benutzungspflicht unangemessen war.

  • Radfahrer haben nun die Möglichkeit auf der Fahrbahn in der Goethestraße zu fahren und schnell voranzukommen. Dies hat bisher (entgegen der Anordnung) ein erheblicher Teil der Radfahrer praktiziert, nun ist es legalisiert. Gerade im Hinblick auf die steigenden Geschwindigkeiten im Radverkehr z.B. durch die weite Verbreitung von Pedelecs ist dies angebracht.

Insofern ist dies nun eine erfreuliche Entscheidung. Es hat sich gelohnt, dass seitens des ADFC das Thema noch einmal aufgegriffen wurde.

Darüber hinaus will sich die Gemeinde Kleinostheim nun am Stadtradeln beteiligen. Wir freuen uns darauf. Dies alles ist natürlich nur ein Anfang. Wer weiß - vielleicht wird Kleinostheim irgendwann sogar eine fahrradfreundliche Gemeinde.

 

 

Kleinostheim: Fahrradboxen zugunsten von Parkplätzen durch Verwaltung abgelehnt.

Kleinwallstadt macht es hingegen vor und hat solche errichtet.

Am 16.07.2018 wurden verschiedene Punkte zur Parksituation rund um den Bahnhof Kleinostheim beraten. Herausstechend war dabei die Ablehnung der Verwaltung betreffend des Punktes „Fahrradboxen“ mit Hinweis, dass hierfür PKW-Stellplätze entfallen müssten.

Im gerade beschlossenen Nahverkehrsplan der Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg ist bezüglich Radabstellanlagen und Multimodalität folgendes festgehalten:

„Radverkehrsförderung ist eine Angebotsplanung. Das Aufstellen hochwertiger B+R-Anlagen vermag Verkehrsverlagerungen zu initiieren, sowohl in Bezug auf die Gesamtfahrt (ÖV+Rad statt Pkw) als auch für den Vor- und Nachlauf (mit Rad statt Pkw zum Bf.). Neben den dargestellten Maßnahmen im ÖPNV, können ergänzende Verbesserungen im Bereich Radverkehr dazu beitragen, die Ziele des Integrierten Energie- und Klimakonzepts für die Region Bayerischer Untermain zu erreichen. Da entsprechende Maßnahmen mit Kosten verbunden sind, sollte in einem ersten Schritt das Potential analysiert werden.(...) Was das ergänzende Aufstellen von Fahrradboxen anbelangt, kann als Faust-formel ab einem festgestellten B+R-Potential von etwa 100 Nutzern davon ausgegangen werden, dass etwa 5% des B+R-Bedarfs als Radboxen realisiert werden sollte. “.

Allein dieser erste Schritt der Potentialanalyse ist für Kleinostheim noch nicht einmal erfolgt. Nachdem z.B. Fahrradboxen an den Bahnhöfen z. B. im Landkreis Darmstadt-Dieburg in der Regel vorhanden sind, werden am Bayerischen Untermain aktuell in Kleinwallstadt und Kleinheubach Fahrradboxen zusätzlich zu den bestehenden Abstellanlagen geplant und im Falle Kleinwallstadts schon errichtet. In Kleinostheim sind die Verwaltung und die Mehrheit im zuständigen Gremium offenbar nicht bereit neue Wege zu gehen und stellen sich an dieser Stelle den Ansätzen der Landkreise sogar entgegen. Erkennbar ist eine ungute Festlegung auf den Autoverkehr, welche jeglichen übergeordneten Klimazielen widerspricht. Es ist auch nicht verstanden worden, dass bei einer Verkehrsverlagerung auf das Rad Stellplätze für PKW frei werden, sich die bestehende Problematik also eher entspannt. Im Ablauf gehen zudem Fördergelder an die Kommunen, welche sich dem Thema Radverkehr eher annehmen.

Das fußläufige Einzugsgebiet eines Bahnhofes umfasst ca. 2 km² und beschränkt sich auf einen Umkreis 0,8 km. Mit dem Rad erweitert sich der Einzugsbereich auf 32 km² bzw. 3,2 km Radius rund um den Bahnhof (Schriftenreihe HSVV). Dies würde nicht nur den Ortsbereich weitgehend abdecken, sondern auch größere Teile von Mainaschaff.

Noch gar nicht betrachtet wurde die mögliche stabilisierende Wirkung für den Bahnhof Rückersbacher Schlucht, welcher zur Disposition steht. Das Indstriegebiet mit Heraeus etc. zu welchem noch Erweiterungen anstehen, befindet sich in einer radtypischen Entfernung von ca. 1 km zu diesem Bahnhof. Ein entsprechend vorgehaltenes und beworbenes B+R-Angebot könnte die Nutzerzahlen insgesamt steigern, welches in der aktuellen Diskussion sicher hilfreich wäre.

 

Kleinostheim Goethestraße: Stellungnahme wegen Benutzungspflicht liegt vor

Nun liegt sie vor: Die Stellungnahme des ADFC zur Streichung der Benutzungspflicht in der Goethestraße in Kleinostheim. Fazit ist, dass die Anordnung der Benutzungspflicht nicht den Anforderungen des § 45 Absatz 9 der StVO und nachfolgend den Regelungen der VwV-STVO und der ERA 2010 genügt. In welchen Punkten dies relevant ist haben wir in der beiliegenden Stellungnahme näher dargestellt.

Wesentliche Punkte:

- geringe Bedeutung Schwerverkehr.

- bei gegebenen Verkehrsmengen und Tempo 30 Einordnung in Belastungsbereich I gem. ERA 2010 - keine besondere Gefahrenlage.

- Frequenz Fußgängerverkehr auf dem kombinierten Geh- und Radweg in Spitzenzeiten eindeutig zu hoch (u.a. durch Ärztehaus).

- unsichere Gestaltung mit zahlreichen Verschwenkungen und fehlenden Sichtbeziehungen im Abschnitt Bahnhofstraße - Goerdelerstraße

Folglich wäre die Benutzungspflicht in der Goethestraße zu nächstmöglichem Zeitpunkt aufzuheben.

Die Stellungnahme des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V. wurde vom ADFC Bayern rechtlich geprüft.

Nun ist die Gemeinde am Zug im Verlauf des Sommers hierzu Stellung zu nehmen (31.08.2018).

Text der Stellungnahme (PDF)

Goethestraße - Zwischenstand Benutzungspflicht Geh- und Radweg

Betreffend der Benutzungspflicht in der Goethestraße in Kleinostheim haben Gespräche mit der den relevanten politischen Parteien vor Ort stattgefunden, in denen auf die Verhältnisse hingewiesen wurden. In der Stellungnahme, deren Erstellung noch im Gange ist, wird die Streichung der Benutzungspflicht für den kombinierten Geh- und Radweg an dieser Stelle als notwendige Maßnahme gesehen.

Beobachtbar nutzen ca. 30-40% der Radfahrer heute die Fahrbahn.

Mehr dazu sobald diese final vorliegt.

Bereits in 2011 wurde ein Anschreiben des ADFC seitens der Verwaltung abschlägig beantwortet. Das Thema wurde erneut in 2014 und nochmals in der Bürgerwerkstatt Verkehr in 2017 von Siegfried Gaitzsch und Tino Fleckenstein angesprochen.

ADFC hinterfragt Berücksichtigung Radverkehr beim Projekt Kreisverkehr Heubrach

Wie der ADFC erfahren hat, steht im Rahmen der Sanierung B8 eine Neugestaltung des Kreisverkehrs am Ortseingang Kleinostheim an. Hierzu hieß es im Main-Echo am 20.02.2018: “... Zum Projekt gehöre auch der Verkehrskreisel am Ortsrand. Er bekomme nicht nur eine neue Fahrbahndecke, sondern auch geringfügig größere Ausmaße, um den Schwerlastverkehr bewältigen zu können.“.

 

Hierzu ergeben sich folgende Fragestellungen:

 

  1. Inwieweit wurden seitens der Verwaltung in die Planungen zur Neugestaltung des Kreisverkehrs an der Heubrach die Anregungen des ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V. aus 2014 in die Planung eingebracht?

     

  2. Wurde die in der Bürgerwerkstatt im März 2017 angedachte Radverbindung entlang der B8 vom Kreisverkehr bis zur Hörsteiner Straße in den Planungen berücksichtigt, so dass diese jetzt oder später realisiert werden kann?

     

  3. Welche Lösungsvorschläge wurden hinsichtlich der Querung Abzweigung Waldstadt vorgesehen?

     

  4. Wie stellt sich der Planungsstand Querungshilfe B8 Ende Mittelweg unweit des Pumphauses dar?

     

  5. Wie sehen die Planungen für diesen Bereich im Konkreten aus?

Der ADFC Aschaffenburg-Miltenberg e.V. hat um die Übersendung von Planunterlagen gebeten, um ein differenziertes Bild von den Planungen zu gewinnen.

 

Das Anschreiben des ADFC

Bürgerwerkstadt Kleinostheim zu Radverkehr

Mit Frau Saary vom Fachbüro VERKEHRSLÖSUNGEN - Blees Eberhardt Saary Partnerschaft wurde eine Arbeitsgruppe Radverkehr durchgeführt.

Hierzu wurde auch die Unfallsituation Radverkehr in den letzten Jahren gesichtet.

Wesentliche Anregungen der Bürger und des ADFC wie folgt:

  • Für die Ortseingangssituation Hanauer Straße muss eine Lösung gefunden werden. Möglich wäre z.B. die Fortsetzung des Radweges bis zur Hörsteiner Straße. Dies gilt auch für die Querungshilfe am alten Wasserwerk.
  • Die Querung B8 zur Waldstadt muss sicherer gemacht werden. Tempo 100 an dieser Stelle ist zu viel.
  • Die Benutzungspflicht des "Radweges" in der Geschäftsstraße Goehtestraße muss entfallen. Mögliche Lösung wäre Gehweg - Radfahrer frei. Der ADFC hatte dies bereits vor sechs Jahren angeregt. Hier waren sich alle einige, dass es mit dem gegebenen Fußverkehr, welcher die ERA-Grenzen für innerörtliche Geh- und Radwege überschreitet, nicht geht.
  • Gleiches gilt für die Benutzungspflicht in der Mainparkstraße bei Rewe.
  • In der Goethestraße sind Fahrradabstellplätze an der Straße durch Wegfall von 1-2 PKW-Stellplätzen zu realisieren, um das Fahrradparken zu attraktivieren.
  • Die Abstellsituation am Bahnhof ist zu überprüfen.

Die Verwaltung wird die Vorschläge mitnehmen und in den nächsten Monaten prüfen, welche Maßnahmen umgesetzt werden können.

Bordsteine in Kleinostheim abgesenkt

Bereits 2014 hatte der ADFC in seiner Stellungnahme bezüglich der Radwegsituation in Kleinostheim vorgeschlagen einige Bordsteine von/zu Radwegen abzusenken. An der Hehlbrücke und am Spielplatz an der Julius-Echter-Straße wurde dies nun umgesetzt. Den Antrag an die Gemeindegremien hatte Jörg Unbehauen (SPD) gestellt. Toll dass es hier nun etwas vorangeht was die Fahrradfreundlichkeit betrifft.

Radwegsituation in Kleinostheim untersucht

Seit Ende 2013 gibt es in Kleinostheim eine Bürgerwerkstatt Verkehr. Dort soll auch der Radverkehr als eigenes Thema behandelt werden. Der ADFC hat sich die örtliche Situation auf mehrerer Befahrungen angesehen und umfangreiche Vorschläge aufbereitet. Dieses Konzept wird mit der Kleinostheimer Kommunalpolitik diskutiert und soll auch mit den Bürgern beraten werden. Knackpunkte sind hier die Situation am Mainradweg, die stark frequentierte B8 und Goethestraße mit einem benutzungspflichtigen ungenügenden Radweg sowie fehlenden leicht zugänglichen Fahrradabstellanlagen am Einkaufszentrum Goethestraße.

Präsentation Radwege Kleinostheim

© ADFC Aschaffenburg-Miltenberg 2019